Tourismus im Treppenviertel.

Ein sanfter Tourismus im Treppenviertel wäre zu begrüßen, ich denke an 'Bed&Breakfast' oder solche sehr netten Einrichtungen, um das Fischer- und Künstlerdorf besser kennenzulernen und festzustellen, dass die Blankeneser doch gar nicht so sssteiff sind. Gern würde ich hier eine Liste der Übernachtungmöglichkeiten im Treppenviertel veröffentlichen (bitte melden Sie sich). Auch die Möglichkeit , mal in Künstlerateliers zu schauen, sollten wir schaffen.

Wo das Treppenviertel ist: Angesichts der vielen Missverständnisse und Vorurteile um den Begriff 'Blankenese' möchte ich versuchen, mein Interesse nur noch 'Treppenviertel' zu nennen. Neulich wurde ich wieder gefragt, wo genau das denn sei. Kurz gesagt: Dort, wo man kein Auto parken kann. Also vom Strandweg aufwärts bis ungefähr zur Linie Krumdals Weg, Eiland, unterhalb Kiekeberg und Hoher Weg an die Blankeneser Hauptstraße. Auch das Falkensteiner Ufer gehört dazu. Andere Ansichten? Gern: info@krumdal.de

Förderung. Um den Tourismus hier im Treppenviertel und auch Blankenese (mit Umgebung Rissen, Sülldorf und Iserbrook) voran zu bringen, sollte sich vielleicht ein Förderverein 'Tourismus und Gewerbe' (Gewichtung auch in dieser Reihenfolge) gründen. Dieser müsste aber nicht (wie schon mehrfach) vorwiegend aus den Immobilienbesitzern, sondern aus den mit Kundenwünschen befassten Betreibern bestehen. Die Gastronomen vom Süllberg bis zum Witthuis haben daran ebenso Interesse wie die Ladenbetreiber. Dazu gehören müssten Bürgerverein, 700-Jahre-Verein und die 'Aktiven' hier im Kerngebiet Treppenviertel, die sich auskennen.

Rundgänge im Treppenviertel. Irgendwann reifte die Idee, einige optimale Rundgänge für Touristen zu entwickeln, die wir hier dann bei krumdal.de beschreiben. Dazu gehören nicht nur schöne Blicke und Treppen, sondern ist auch wichtig, dass hier keiner in Unkenntnis mit dem Auto durch das Treppenviertel fahren muss. Illustriert sind die Rundgänge mit Bildern des Malers Joachim Bereuter. Hier die Vorschläge für Leute, die etwas Zeit haben und gern zu Fuß gehen:



Treppenviertel-Rundgang (länger).

(Anfahrt über Elbchaussee aus der Hamburg/Autobahn, an der Aral-Tankstelle links und dann zweite Straße Mühlenberger Weg links, am 'Musenstall' parken).

Parken am Katarinenhof/Musenstall/Mühlenberger Weg, und von dort aus durch Baurs Park rauf zum tollen Leuchtturmblick (Superblick ins Obstanbaubebiet Alte Land). Dann weiter westlich, etwas links (bitte keine Treppe runter nehmen, nur leicht bergab an der Buchenallee längs) zum atemberaubenden Ausblick unterhalb des Pinnauischen Achteckhauses. Bitte Fotoapparat/Handycam bereithalten! (Bild muss ich noch machen)

Von dort aus wieder etwas rauf Richtung Dorf rauf und (Achtung!) direkt vor dem Wendehammer Baurs Park links die kleine Trepppe auf Baurs Weg links etwas runter. Dann Broers Treppe rechts etwas herunter und gleich wieder rechts Breckwoldt-Straße zur Strandtreppe. Diese herunter und weiter bis zu Paarmanns Weg, dort rechts rein und dann Am Hang etwas herunter. Nun beim Schiffsmodellbauer Hartmut Kirst rein in Ingwersens Weg rechts rein und am Ende rechts die Grube etwas rauf.



Oben an der Blankeneser Hauptstraße links und an Sagebiels (beim Getränk mit super Ausblick!) vorbei etwas nordwestlich Mitteltreppe links rein und gleich rechts Brandts Weg durch (keine Sorge, das ist ein öffentlicher Weg!) und Krögers Treppe links. Kurz auf die Blankeneser Hauptstraße links und gleich wieder rechts den Elbgang runter zum Strand und direkt ans Fahrwasser.

Dort rechts auf dem kleinen Fußweg nach Westen hin folgend und auf den Leuchtturm auf die zweite Ebene rauf zum Superblick bei jedem Wetter (genießen Sie den Blick!). Jetzt Vorschlag zur Pause bei Kajüte SB und im Sand sitzen oder gewärmt am/im Lokal. Das Essen war bisher immer zu empfehlen.



Nach der Stärkung auf dem Strandweg östlich etwas zurück und links die Treppe Rutsch hoch, links in Borracks Weg und rechts das Krumdal hoch (in Krumdal No.12 wurde dieser Rundgang entwickelt). Rechts Sechslingstreppe, etwas Rutsch rauf und dann rechts in die Elbterrasse. Unter Komiker Otto Waalkes Unterführung (er wohnt mit Eva Hassamann rechts in der Villa 'Elbburg') durch runter zur Altentagesstätte Elbterrasse 6 (mit kleinem Blankenese-Museum drin fragen Sie dort einfach mal, ob man es Ihnen zeigt).



Von dort kurz auf dem Hauptweg links bergab und gleich wieder rechts der Schild 'Treppenkrämer' folgend auf die Hans-Lange-Straße zum Kaffee beim Treppenkrämer. Nach der Pause wieder etwas bergauf die Hans-Lange-Straße und gegenüber No. 3 einen sehr schmalen Gang (Achtung!) rechts zwischen den Häusern und über die Blankeneser Hauptstraße rüber geradeaus auf Schlagemiels Treppe (das schöne Eckhaus links hat der Dalai Lama schon mal besucht) rauf. Oben wieder die Blankeneser Hauptstraße überquerend halb rechts Op n' Kamp und später nach schönen Blicken wieder die Blankeneser Hauptstraße treffend. Diese etwas rauf und gleich links auf Hoher Weg. Oben an der Blankeneser Bahnhofstraße ist ein Abstecher möglich: Links und Kiekeberg links zur Tapas-Bar zur kleinen Erfrischung. Weiter hinten sind unsere Banken, wenn Sie Geld brauchen. Dann wieder zurück und links die Elbchaussee bis Baurs Park rechts. An der kleinen Kreuzung links und durch den Park zu Ihrem Auto. Viel Spaß und schicken Sie ne Mail, wenn ich Fehler reingebaut habe: info@edition-weiss-blau.de



Süllberg-Rundgang (kürzer).

(Anfahrt über Elbchaussee aus der Hamburg/Autobahn, auf der Hauptstraße bleibend die Dockenhudener Straße über den Erik-Blumenfeld-Platz rüber die Blankeneser Landstraße längs und dann links die Sibbertstraße und wieder rechts und halbrechts die Oesterleystraße rauf, an der Einfahrt Wilmans Park parken).

Von dort aus in Wilmans Park gehen. Die dunkle geheimnisvolle Villa gehörte Karl Lagerfeld. den Weg folgen und nach etwa 200 Metern die kleine Treppe in der Kurve kurz runter und wieder rauf über das Eiland rüber und auf die Kreuzung Richard-Dehmel-Straße/Krumdals Weg/Sülllbergsterrasse. Hier wurde seinerzeit Jan-Phillip Reemtsma für 30 Millionen (war ja nur altes Geld ...) entführt. Krumdals Weg kurz folgen und gleich die schmale Treppe gegenüber Krumdal-Eingang rechts zwischen den Häusern rauf. Oben links auf der Straße zum Bismarkstein und den Ausblick genießen. Pause.



Danach ganz hinten die Treppe herunter und erste Möglichkeit links den kleinen Pfad und wieder links immer auf halber Höhe den von manchen Leuten 'Ho-Chi-Minh-Pfad' genannten Elbhöhenweg rauf und runter weiter immer zwischen den Grundstücken durch. An der obersten Stelle links auf die Parkbank (mit Augenhöhe auf den Leuchtturm) setzen. Nun links runter mit Blick auf den Süllberg. Am Krumdal links nach oben und auf die Ihnen schon bekannte Kreuzung. Nun rechts zum Restaurant Süllberg hinauf und um die 'Kaserne' genannte Haus links herum auf die Terrasse. Dort entweder nur den Superblick schauen (kostet nix) oder verzehren. Pause.

Danach wieder runter und rechts die Süllbergsterrasse auf der Süllberg-Nordseite herum. Süllbergsweg links und den Kaffee (ggf. guten Kuchen!) im Café Tali nehmen. Dort erwartet Sie wieder ein toller Ausblick ins Obstanbaugebiet Altes Land. Von dort aus rechts raus und Schulten Immenbarg weiter nach Norden. Über das Eiland rüber Sörensens Weg rauf und wieder Wilmans Park. Die Villa Schüler, die etwas verwunschen rechts liegt (schauen Sie mal durch das Tor!) gehörte einst dem in Blankenese geborenen Modemacher Karl Lagerfeld und heute dem Chef von 'Edel Music'. Am Ende von Wilmanns Park wartet Ihr Auto.

Achtung Verlängerungstip: Vom Süllberg irgendwo (egal) bergab zum Strand, auf den Schiffsanleger 'Bulln' (benannt nach den dänischen Kühen, die hier über die Elbe mussten) und links zum Kiosk von Manuela (mit schönen Grüßen von Thomas). Mein Tip: Direkter gibt es keine Schiffe zu sehen. Danach den Strandweg etwas östlich hinter dem ehemaligen 'Schifferhaus' links Am Hang gemütlich zwischen den Häusern hoch. Über die Blankeneser Hauptstraße rüber auf Beckers Treppe und über Kiekeberg rüber in den Hessepark. Weil 'Kiekeberg' ganz um den Park herum geht, halten Sie sich einfach am linken Rand des Parks und kommen automatisch an die Kreuzung Kiekeberg/Oesterleystraße/Sibbertstraße. Dort links und nochmal halblinks wartet Ihr Auto.



Park-Rundgang.

(Anfahrt über Elbchaussee aus Hamburg/Autobahn, an der Aral-Tankstelle links und dann zweite Straße Mühlenberger Weg links, am 'Musenstall' parken).

Durch Baurs Park zum Leuchtturm (Superblick ins Alte Land) und irgendwie runter ans Wasser. Dort nach Osten am Mühlenberger Segelhafen und -Club vorbei links Gartmanns Treppe rauf. Oben kurz über In de Bost rauf zum Blankeneser Kirchenweg (früher mussten die Fischer dort längs zur Nienstedter Kirche, weil es keine im armen Dorf gab). Nach etwa 200 bis 300 Metern erste Möglichkeit links und zum Hirschpark-Balkon, wo Sie auf das Airbus-Gelände schauen können, gegen das die Blankeneser demonstriert haben, weil dafür ein international anerkanntes Naturschutzgebiet (FFH!) zugeschüttet werden musste. Nun bitte ein paar Meter Ihren Weg zurück und am Zaun längs in den Hirschpark (ja, ohne Eintritt gibt es hier einen Zoo mit Pfauen, Hirschen usw!). Am großen Teich links halten und die doppelte Allee hinauf nach Westen. Im Witthuis (weißes Haus) lässt sich gemütlich speisen und sitzen.

Von dort um die Lola-Rogge-Tanzschule (war früher ein Herrenhaus des 'Südseekönigs' Godeffroy) herum und halbrechts den schmalen Weg am Berghang längs mit Blick auf das Mühlenberger Tal (früher bestand das heutige Blankenese aus drei Dörfern mit Mühlenberg und Dockenhuden). Gehen Sie runter und wählen Panzerstraße oder Am Abhang, um wieder bergauf zu kommen. Beide treffen oben zusammen. Am Mühlenberger Weg sind Sie wieder an Baurs Park und Ihrem Auto. An der Ecke in dem schmalen dreieckigen Haus wohnte früher der Künstler Horst Janssen. Bitte stellen Sie sich vor, dass dies ganze Gelände Ihres Spazierganges früher einem Herrn gehörte, bis Erbschaften viele Teilungen nötig machten. Wenn Sie Glück haben, bietet Ihnen der Fotograf Kurt Hamann Kaffee und Kuchen im Musenstall.



Vergangenheit: Radlausflug 'Tour de MüLo' (auch zu Fuß).  

Hier ein besonderer Tip für eine wirklich schöne Radltour (nicht anstrengend) mit kleiner Kreuzfahrt, Flugzeugen und Werftbesichtigung light. (Anfahrt über Elbchaussee aus der Hamburg/Autobahn, an der Aral-Tankstelle links und dann zweite Straße Mühlenberger Weg links, am 'Musenstall' parken).

Fahren Sie mit Ihrem Radl den Mühlenberger Weg runter zur Elbe und dort rechts zum Blankeneser Bulln (Fähranleger-Ponton) und schiffen (Zeit: stets um halb, beispielsweise um halbzwölf) sich nach Cranz/Neuenfelde ein. Bei der Überfahrt und dem schönen Blick vom Oberdeck des Schiffes auf das Blankeneser Treppenviertel stellen Sie bereits fest, dass die Taler für diese 'Kreuzfahrt' kleines Geld sind. Wenn Sie sich satt geschaut haben, steigen Sie in Neuenfelde aus, also gleich am neuen Este-Sperrwerk, um direkt auf dem Deich Richtung Finkenwerder nach Osten zu radeln. Wir empfehlen Ihnen hin und wieder einen Blick nach links auf das (inzwischen nur noch kleine, weil teils zugeschüttet für Airbus) Süßwasserwatt (international geschützt) und den alten Neuenfelder Hafen. Wo dann der EADS-Zaun kommt, ging früher die Süderelbe ins Mühlenberger Loch, die ja als Ausgleich für Altenwerder (waren Sie vor den Bauarbeiten auch mal dort?) geöffnet werden sollte. Nur durch den Zusammenfluss er beiden Elbhälften konnte diese einst viel größere Wasserfläche entstehen. Fahren Sie dann einfach weiter auf dem Deich und schauen auch mal nach rechts Richtung Rosengarten, wo man sich in der Augenverlängerung vorstellen kann, wohin die geplante Startbahnverlängerung führen wird, also fast direkt auf die wunderschöne St. Pankratius-Kirche in Neuenfelde zu, die eigentlich versetzt werden sollte. Die Piloten werden aufpassen müssen, nicht mit dem Fahrwerk an die Spitze zu kommen

Bitte dann weiter oben auf dem Deich Richtung Finkenwerder mit Blick nach links auf Blankenese, bis Sie den Deichdurchlass zum Flugzeug-Übergabe-Center erreichen. Fahren Sie noch ein wenig weiter und machen dann oben auf dem Deich eine Pause, um die startenden und landenden Flugzeuge zu beobachten. Hier gibt es bereits einen regelrechten Flugzeug-Tourismus, der teilweise stärker ist als der des Treppenviertels.

Nach der Pause drehen Sie bitte um und benutzen dann die zweite Einfahrt links hinter dem Flug-Center, wo Sie zur alten Süderelbe kommen, einem ganz besonderen Idyll. Auch hier wieder, ganz besonders in der Woche, extrem schöne Picknick-Punkte. Wenn Sie sich sattgesehen haben, fahren Sie weiter und erreichen eine Straße an einem kleinen alten Deich längs, der Sie bitte nach links immer noch mit Blick auf die alte Süderelbe (links) folgen. Wenn Sie das Dorf Neuenfelde erreichen, können Sie hier zu Mittag essen, oder/und nach rechts haltend, kurz in die besondere Atmosphäre der Straße 'Rosengarten' fahren, wo früher weit mehr Häuser standen, die aber für die A380-Landebahn weggerissen wurden. Anwohner unterhalten sich gern mit Ihnen, egal, welcher Ansicht Sie dazu sind.

Dann empfehlen wir Ihnen dann den Weg zurück bis Neuenfelde, wozu der Rosengarten ja auch gehört, um die wunderschöne Neuenfelder Kirche St. Pankratius auch von innen anzuschauen, was einem fast die Sprache verschlägt. Schauen Sie mal rein, es lohnt. Echt beeindruckend, was sich die seinerzeit reichen Obstbauern da gegönnt haben. Dann geht es Richtung Cranz nach Westen immer oben auf dem Deich längs, vorbei an den Schiffsbauern von Sietas und rechts über das alte Estesperrwerk (alles beschildert) auf die Cranzer Seite. Drüben auf dem Deich rechts fahren Sie dann bitte bis 'Zum Alten Fährhaus', und dann auf den Hof, um am Anleger auf Ihre Fähre zurück nach Blankenese zu warten, die Sie ab 15 Uhr um jede volle Stunde (nur, wenn nicht totale Ebbe ist, also bitte schon auf dem Hinweg den Schiffskassierer fragen, wie es auf dem Rückweg aussehen wird) wieder nach Blankenese bringt. Am Fährhaus lässt sich auch noch eine Erfrischung einnehmen, bevor man den Werftarbeitern vom 'Kreuzfahrtschiff Altona' (manchmal auch 'MS Finkenwerder') aus bei der Arbeit per 'Werftbesichtung light' zuschauen kann, selbstverständlich wieder mit dem einzigartigen MüLo-Blankenese-Blick. Und wenn Ihnen diese 'Tour de MüLo' nicht gefallen hat, kann ich Ihnen auch nicht helfen. Vielleicht treffen wir uns ja mal irgendwo dort drüben, Erkennungszeichen 'Miele'-Fahrrad Typ 'Eiserner Gustav'.

Zurück im Treppenviertel auf dem Bulln-Ponton bei Manuela und Moni am Kiosk hinsetzen, den Blick genießen und Umsatz machen. Dichter und beeindruckender kommen Sie nicht an die Schiffe. Wenn Ihnen diese 'Tour de MüLo' von info@edition-weiss-blau.de gefallen hat, können Sie mir dann ja ein kaltes Weizen bei Ela hinstellen lassen. Aber keine Angst, ich sitze ja oft an 'Elvira', um für Sie diese Seiten zu erstellen.

Zurück dann wie Herweg den Mühlenberger Weg wieder hoch zu Ihrem Auto.




Schicken Sie mir gern eine Mail, wenn Sie weitere Vorschläge haben. Ich schaue mal die Tage, wie lange die Wege bei normalem Tempo dauern. Meine Schätzung: Wahrscheinlich ist der erste Weg doppelt so lang wie der zweite. Und irgendwann mache ich auch mal ein paar Bilder, damit Sie einen Eindruck davon haben, was unser tolles Blankenese zu bieten hat. Oben übrigens das Blankenese-Logo, wie ich es mir vorstelle.

Weiter demnächst ...