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Klatsch 'n Tratsch '10.

So endet das Jahr 2010, in der Altglassammlung, unter der Schneedecke. Dank an den Redaktionswein von Manfred und Bärbel, Dank den Helfern und Unterstützern dieser Idee einer bisher werbefreien Seite im weiden Indernet ... See you at Süllberg am frühen Neujahrsmorgen?

Leuchtturm-Ersatz. Wann die beiden Richtfeuer denn nun ersetzt werden, dürfte vom Fortschreiten der Elbvertiefung abhängen, denn damit kommt die Fahrrinne etwas weiter südlich. Neulich habe ich endlich den Ersatz ablichten können, der fast genauso groß ist ...
Tolles Geschenk von Swantje Dahl: http://www.youtube.com/watch?v=3PtWUl_PS0c&feature=youtube_gdata_player
Sonnenwendfeier am Falkensteiner Ufer. 22.12. Volkmar, Hans und Peter sind seit ein paar Jahren die Initiatoren der Wintersonnenwendfeier am Falkensteiner Ufer in Höhe der Wracks Uwe und Polsternan. Gute Idee, biite notieren für 2011.
Geschenk von Linda Struck: http://vimeo.com/16255430

Mail von Benjamin Harders, Falkensteiner Ufer. 22.12. Hallo Herr Müller, darf ich bei Ihnen etwas Werbung machen? Die Verkehrsproblematik besteht im Winter zwar nicht, sie kommt aber alle Jahre wieder. Auch die Krötenwanderung setzt im Frühjahr ab 8°C wieder ein. Für nachhaltige Lösungen setzen sich einige Anwohnerinnen und Anwohner in Ihrer westlichen Nachbarschaft am Falkensteiner Ufer ein. Versenkbare Verkehrspoller könnten die bestehende Regelung zum Schutze des Naherholungsgebietes elegant unterstützen. Auch die mögliche Einrichtung von Amphibienleiteinrichtungen ist ein interessanter Aspekt. Bevor der Bezirk mit der konkreten Planung beginnt, möchte ich viele kluge Köpfe informieren, um Anmerkungen und Kritik zu sammeln, mit einzubeziehen und wiederzugeben. Vielleicht hat ja auch jemand persönliche Erfahrungen gemacht, die er oder sie teilen möchten. Hierfür gibt es seit einiger Zeit die Internetseite http://www.falkensteiner-ufer.de. Übrigens ein großes Lob für Ihre gut strukturierte und informative Internetseite! Im Krumdal erfährt man, was Blankenese bewegt. Vielen Dank und weihnachtliche Grüße, Benjamin Harders
Kreeken neu. Am 17.12. wurde zweimal geeist, und nun geht die Rüscherei wieder los. Sonnabend war schon wieder ordentlich was los, obwohl so viele Leute die neuen 'Davos'-Verbotschilder nicht lesen können/wollen. Das roch schon wieder nach Unfällen ... Irgendwie hat man das Gefühl, dass die letzte Saison neulich erst war ...

Ponton und Dalben weg. 16.12. Da scheint noch etwas 2010er-Geld im HPA-Budget gewesen zu sein, denn heute war Taucher Knoth mit dem großen 'Wal'-Kranponton da und hat auch noch die Dalben gezogen am Falkensteiner Ufer. Als Erinnerung an den Abwrack-Betrieb Harmstorf bleiben also nur noch Uwe, Polsternan und das Schiffsskelett unter dem Sand, das eines Tages wieder freigespült wird. Für diejenigen, die es nicht mehr so vor Augen haben, ein Sommerfoto von Manfred W. Juergens, dem wir für seine tollen Bildbeiträge zu krumdal.de besonders herzlich danken möchten.
Ponton kommt weg. 10.12. Das Pontonwrack, das bei den Wracks am ehemaligen Harmstorf-Gelände liegt, wird entsorgt. Endlich eine Gefahrenquelle beim Kinderspiel weniger. Sehr mühsam beißt sich dabei der starke Greifarm eines Baggers durch die solide Stahlarmierung.
Mail von Dr. Wolfgang Bühling, Riedering/Bayern. Guten Tag Herr Mueller, vielleicht können Sie mir bei meinen Forschungen zum Schriftsteller Heinrich Hauser (1901-1955) helfen. Derselbe bewohnte in der Weltwirtschaftskise 1930-32, wohl als eine Art Wachmann, allein ein ungeheiztes Strandhotel an der Elbe. Ich dachte zunächst an das Strandhotel, habe aber dann mit einiger Mühe herausgefunden, dass es sich um das Hotel zum Falkenthal gehandelt haben muss. Später zog Hauser dann in Rutsch 1 ein. Frage: Haben Sie außer den ins Netz gestellten Fotos noch weitere Fotos von besagtem Hotel, vorzugsweise aus den dreißiger Jahren? Mich würden vor allem auch Innenräume (Speisesaal) interessieren. Offenbar ist ja noch ein Rest des Hotels vorhanden. Das tiefer gelegte Areal nördlich davon könnte das ehemalige Taucherbecken sein, das man zur Volksbelustigung angelegt hatte. Das Hotel gehörte ja der Taucherei Harmstorf und hieß urpsrünglich wohl Hotel zum Taucher . Welche Hausnummer hat das Anwesen heute? In irgendeinem meiner schiffahrthsitorischen Bücher fand ich einmal etwas zur Geschichte von Polstjernan, wären Sie daran interessiert, falls ich es noch mal wieder finde? Anm.d.Red.: Gern mehr Infos zum Polstjernan, bei den Fotos vom Hotel fehlt es mir im Stadtarchiv auch noch sehr.
Hüttentest 5.12. Wir haben die Skihütte auf der Süllbergterrasse mal getestet: Es ist zwar optisch gemütlich, aber es zieht. Der krumdal.de-Tipp: Sie sollten die Jacke anbehalten sowie Ohrenstöpsel gegen das Heizungsbrummen mitnehmen. Ob es noch besser wird?

NATT im Katarinenhof. Das NATT ist eine unabhängige und private Institution für Luftfahrtforschung und Entwicklung. Sie wurde von der Peter Bishop GmbH initiiert und ins Leben gerufen. Das Institut soll seine Arbeit im Katharinenhof aufnehmen, einem klassizistischen Gebäude in Hamburg-Blankenese. Mitte November erhielt die Bishop GmbH nun die Baugenehmigung, um das Gebäude umfangreich zu restaurieren. Ergänzt wird das NATT im benachbarten Gebäude 'Musenstall' durch ein Restaurant und Kunstausstellungen. Die Wiederherstellung des schmiedeeisernen und verzinkten Zaunes (inklusive des Gartendoppeltores und der wertvollen Sandsteinschalen) steht bereits kurz vor dem Abschluss. Die Grundsteinlegung findet im Januar 2011 statt. Das NATT wird Auftragsforschung für die weltweite Luftfahrtindustrie übernehmen in Forschungsschwerpunkten, wie z.B. neuartige Flugzeuge, umweltfreundliche Bordsysteme, Wasserstofftechnologien oder effiziente Kabinenkomfortsysteme; stets unter Einbeziehung neuer regulativer Randbedingungen.

Ark Royal und Büscheschneiden am letzten Novembertag. HPA hat die Büsche geschnitten, vielen Dank. So konnten wir auch die letzte Ausfahrt des britischen Flugzeugträgers Ark Royal sehen, der nun abgewrackt wird.
Schnee zurück. Mit dem 26. November ist der Winter wieder da. Simone wollte sich schon wieder zum 'Hausfrauenrüschen' verabreden. Sönke, ist Eure 'Kleine' bereit?
Geöffnet. 25.11. Der rasenden Bote zwischen Ottensen und Blankenese beobachtet alles: Hans Bunge schickte dies Bild, nachdem das neue Becken am Wasserwerk zur Elbe hin geöffnet wurde.

SING! am 26.11. auf dem Süllberg. Drei Jahre SING!-Partys (normalerweise bei Ravenborg) werden am 26. November auf dem Süllberg gefeiert. Die von Ravenborg bekannte und dort sehr gut besuchte Tanzveranstaltung wurde nun sogar in den großen Saal des Süllbergs verlegt. Live on Stage rockt 'Soulman Oliver Römer', bekannt aus Funk und Fernsehen (Finalist 2009 in 'Das Supertalent').Karten im Vorverkauf (bei Friederike 040-81976380 unbürokratisch anrufen zwecks Online-Überweisung, Karten werden dann an der Abendkasse hinterlegt, oder an der Rezeption des Süllbergs!) für 10,- (bei fünf Personen) oder 13,-. Abendkasse 15,- See you ...
17. November ARTE 20:15. Sehr geehrte Damen und Herren! Der Fernsehfilm "Die Kinder von Blankenese" weckt bei mir wieder Erinnerungen. Ich bin 89 Jahre alt und war 1942 und 43 bei der Flak in Hamburg, in verschiedenen Batterien. Da haben sich mehrere kleine Anekdoten bei mir eingeprägt, eine ereignete sich in der Villa Warburg: Pfingsten 1942. Herrliches Wetter in Hamburg. Ich, Fähnrich der Flakartillerie, gerade 20 Jahre alt und seit knapp 1 1/2 Jahren Soldat, komme von einem Lehrgang an der Flakartillerieschule 1, Rerik, nach Hamburg und dort zur 3. Batterie der Flakabteilung 613, die in Halstenbek, am Rand der Baumschulen von Pein & Pein, in Stellung liegt. Die 3. Batterie ist eine von fünf Batterien der Flakabteilung 613, deren Stab in der Villa Warburg am Elbufer in Blankenese Quartier bezogen hat. Sie hat die ganze Villa belegt. Das schöne Wetter verführte alle Offiziere des Stabes, Pfingsten irgendwo im Freien zu genießen. Feindliche Luftangriffe waren zu dieser Zeit nicht zu erwarten. Doch im Stab der Flakabteilung gab es einen "Gefechtsstand", der das Kommando über die fünf Batterien hatte und der selbstverständlich immer besetzt sein mußte. Und wenn alle Offiziere des Stabes weg sind, muss ein Offizier aus einer der fünf Batterien einspringen und zum Stab der Abteilung kommen. Aber auch die wollen bei dem schönen Pfingstwetter nicht im "Gefechtsstand" sitzen, der mit Sicherheit gar nicht benötigt wurde. So fiel die Wahl auf einen Fähnrich, obwohl er noch kein Offizier ist, nur Offiziersanwärter. Aber für den ist es doch eine Ehre, "OvD" (Offizier vom Dienst) der Flakabteilung 613 in der Villa Warburg zu sein, meinte der Abteilungskommandeur! Die ganze Geschichte bewegte sich also am Rand der Legalität, aber eine solche Lage macht eben erfinderisch. Ein Kradfahrer holte mich in Halstenbek ab und fuhr mich nach Blankenese. Dort verbrachte der Fähnrich Nikolai die beiden schönen Pfingsttage, mit herrlichem Blick vom hohen Ufer auf die Elbe. Ein schweres Gewitter mit heftigen Regenguss am Montagabend sorgte zwar für ein bisschen Genugtuung, dass hoffentlich die Offiziere des Stabes irgendwo im Freien nass wurden! In der Hoffnung, Ihnen, nachdem ich im Internet gesucht und Sie gefunden habe, etwas über die Verwendung der Villa Warburg im Krieg erzählt zu haben und mit freundlichen Grüßen, Erwin Nikolai. Meine zwei Tage in Blankenese waren nur eine Momentaufnahme in meiner 9-jährigen Kriegs- und Gefangenschaftszeit und Fotos hatten damals noch Seltenheitswert. Doch, ich schicke Ihnen hier noch eine Aufnahme vom 23.5.1942, auf der ist der "Hausherr der Villa Warburg" in Blankenese zu sehen. Major, Kommandeur der Flakabteilung 613, desen Stab 1942 in der Villa Warburg untergebracht war. Weiter habe ich nichts, was auf Blankenese hindeuten könnte. Zur Erläuterung: 1942 war der Krieg noch nicht so nah an Hamburg. Die Flakbatterien sollten jedoch in Sekunden einsatzbereit sein und dazu musste die Truppe munter gehalten werden. Der Halstenbeker Batteriechef, Dr. Hans Hundertmark, hatte eine Idee, er schrieb ein Theaterstück, um viele Soldaten an der Darstellung zu beteiligen. Der Titel "Faust", Tragödie dritter Teil, mit dem Untertitel "Militärische Walpurgisnacht". Weder eine Persiflage, noch ein Wettstreit mit dem großen Vorbild. Vielmehr nur einige der charakteristischen Gestalten für eine andere Handlung genutzt. Es wurde ein vorwiegend heiteres und humorvolles Stück und ein voller Erfolg, die Theatergruppe der 3./613 zog damit durch viele Flak-Batterien in und um Hamburg.
Flut am 12.11. Die Blankeneser, die nicht hier direkt unten am Wasser wohnen, werden es kaum mitbekommen: Inzwischen rund zwei Stunden, bevor das BSH den Fluthöchststand für das Blankeneser Unterfeuer (etwa 20 min. vor St. Pauli und nicht ganz vier Stunden nach Neuwerk) angibt, haben wir bereits den höchsten Wasserstand hier. Ein Nachbar meinte, dass ein weiteres Ausbaggern der Elbe dann wohl drei Stunden ergeben könnte. Und natürlich dann auch eine Überflutung ohne lange Wartezeiten von mehreren Tiden ... Der Tidenhub betrug 1965 übrigens noch 2,30 m (gegenüber heute 3,80).

Abgedruckter Leserbrief im Hamburger Abendblatt vom 10.11. "Wenn ich das so richtig sehe, haben die Stromkonzerne doch den Atommüll verursacht und damit Gewinne gemacht. Daher müssen sie auch die Polizeieinsätze bezahlen und nicht der Steuerzahler. Klar ist, dass das widerum der Kunde bezahlen muss, doch das funktioniert überall so in der Wirtschaft. Warum bekommt die Atomlobby dieses Sonderrecht?" Thomas G. Mueller per E-Mail. Dazu ließe sich nun noch viel schreiben und argumentieren, doch immerhin hat das Abendblatt mal einen der vielen schon eingeschickten Leserbriefe abgedruckt. So, ich mache dann mal den Computer wieder aus und das Licht aus der Steckdose, denn das Thema ist so vielfältig und komplex, dass es mich wundert, wenn jemand eine eindeutige und dann auch konsequent gelebte Ansicht haben könnte. Wenn Sie mal ne Meinung in Hamburg zu vertreten haben: briefe@abendblatt.de, denn "Jammern ist blöd. Tu was, oder vergiss die Sache!" schrieb Stefan Sagmeister.
Stuth 21. 3.11. Im Rahmen der Volksinitiative für das Altonaer Museum gibt es einen Aufkleber, den Sie bei mir bekommen können für Ihr Auto: 'Stuth 21' im Design an die Stuttgarter BI angelehnt. Hier können Sie auch Ihre Unterschrift los werden für die 10.000, um das blöde Hamburger Stiftungsgesetz zu kippen. Ein Link zur Veranstaltung neulich: http://feuerloescher-tv2.blogspot.com:80/2010/11/altonaer-museum-bleibt-volksinitiative.html Das 'Hamburger Abendblatt" dazu: "Erst mal müssen wir uns selbst applaudieren, uns Bürgern Hamburgs, dass wir uns nicht für dumm verkaufen lassen!" http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1683478/Volksinitiative-Stiftungen-am-Tropf-der-Hansestadt.html

Termine. Hier die nächsten Termine zum Notieren: 30. Oktober Ravenborg-Sing!-Party (vorverlegt) und am 13. November die Ü30-Party bei Nelson (der Womanizer mit dem Silberbart) auf dem BSC-Ponton, see you.
Mathias Morgenroth. Moin! Wollte Dir nur mal kurz sagen, dass ich Deinen Auftritt SEHR schön gemacht finde und es viel Spaß bereitet, sich alle Bilder anzusehen und die Anmerkungen zu lesen. Mach weiter so!!!!! Beste Grüße! Anm.d.Red.: Gern lese ich in diesen mäkeligen Zeiten solch netten Zeilen ...

Der Limes der Wikinger. 13. Oktober. Noch bevor es Eiderkanal und Kaiser-Wilhelm-Kanal gab, hatten die Wikinger eine Querung der Kimbrischen Halbinsel gebaut, die heute zum Weltkulturerbe gehört. Vom Selker Noor (mit Zugang zur Schlei-Förde) fuhren Schiffe über die Rheider Au zum Nordseehafen Hollingstedt (dort gibt es neuerdings einen guten Schau-Pavillion). Rund einen Kilometer über einen Hügel gezogen (wie Fizzcaraldo) konnte man teilweise die noch nicht eingedeichte Tide der Nordsee ausnutzen. Geschützt wurde die Querung vom 'Limes der Wikinger', dem Danewerk, mit seinem Ringwall um Haithabu, Magaretenwall und Waldemarsmauer. Wir erlebten, wie SH-Archäologen das einzige Durchgangstor im Damm (direkt beim Museum Danevirke) weiter vorsichtig ausgruben und dabei heute vor Freude die Sektkorken knallen ließen. Wollen hoffen, das sich das Tor rekonstruieren lässt (ist ja schon ein paar Jahre her seit den Wikingern), denn man vermutet die letzte Benutzung des Tores um das Jahr 1200. Finanziert werden die Forschungen übrigens von der dänischen Reederei Maersk und ihrem Arnold Mærsk Mc-Kinney Møller. Bitte also stets winken, wenn einer der Schornsteine mit weißem Stern auf hellblauem Grund vorbei fährt. Møller kaufte unlängst das lange vergammelte ehemaliges Gasthaus-Café im Ort Danewerk, das er abreißen ließ, weil sich dahinter das Tor des alten Ochsenweges verbarg. Unser Projekt 'Querungen der Kimbrischen Halbinsel' geht im November weiter, Ihre Ideen sind gefragt ...

Rendsburg. 11. Oktober. Man fährt immer so locker auf der A7 vorbei und weiß allenfalls von der Eisenbahnbrücke mit Schleife und Schwebefähre. Dazu gibt es noch zwei Kanaltunnel. Und dass die Festung Rendsburg ganz Holstein verteidigt hat, weil hier an der Eider eine Grenze war, weiß kaum ein Norddeutscher. In Rendsburg gab es die entscheidende Eider-Furt, einen wichtigen Eiderkanalhafen (spröde erhalten mit einem historischem Packhaus wie in Holtenau und Tönning) und eine dicke dreiteilige Befestigung mit starker Garnison zum Schutz. 1848 gab Rendsburg den Freiheitskämpfern Hoffnung, die aber in Idstedt jedoch von den Dänen wieder eins auf die Nase bekam, bevor RD 1864 österreichisch wurde. Eine Stadt, die mit uns zu tun hat und die sich lohnt, entdeckt zu werden, auch wenn der neue Obereider-Hafen etwas gar zu kühl geraten scheint. Ach so, in diesem Rahmen und mit großen Gummistiefeln konnten wir auch die mehrfach gesuchten Stör- wie Eiderquellen entdecken und somit ein paar Lücken/Fehler in der Geschichtsschreibung verbessern helfen. Wikipedia macht es seit dem 9. Oktober möglich und hat unsere Änderungen drin.
Schleswig-Holstein-Interesse. Angesichts der drohenden Schließung des Altonaer Museums wird mir eigentlich noch klarer, dass ich zwar Hamburger bin, aber mein starkes Interesse eher an der Geschichte Holsteins liegen sollte. Eigentlich ist die Freude am Ortseingang von Iserbrook (von Schenefeld aus) fehl am Platze, wenn man das FHH sieht. Zu Hamburg gehören wir erst seit 1937 und den Nazis, also (geschichtlich gesehen) nur wenige Jahre. Daher gibt es in anderen Hamburger Museen auch wenig über Blankenese. Bis 1937 war dies Holstein (ob nun dänisch, österreichisch oder preußisch), darüber sollten wir uns im Klaren sein. Daher scheint das 'Altonaer Museum' auch falsch benannt, denn die Geschichte von Altona (auch Ottensen gehört noch nicht schrecklich lange dazu) ist es nicht vordringlich dort. Aber auch der Untertitel 'Norddeutsches Museum' klang zu wenig anfassbar. Also bitte weiter denken als nur eine Schließung verhindern. Marketing-Fachleute voran, wenn man weitermachen könnte, denn neu positioniert muss das Museum für eine Zukunft sowieso werden. Problem dabei: Die Geschichte Holsteins (wie Schleswigs) wird auch in Gottorf gezeigt. Muss das zweimal sein, nur weil es heute zwei Bundesländer auf altem Grund sind? Vielleicht sollten sich im Falle dieser beiden Museen mal beide Pleite-Länder zusammensetzen und nur ein (gut ausgestattetes) Museum daraus gießen. Und dann müssten die Exponate von Altona und seiner heutigen HH-Stadtteile nur noch hier in ehrenamtliche Hände wie die von Wolfgang Vacano (Altonaer Stadtarchiv). Und Blankenese dann hier ins Dorf in ein Heimatmuseum! Mein Vorschlag: Wer klar signalisieren will, dass ihm die Schließung des Museums (und da werden sicher noch mehr Vorschläge kommen angesichts der leeren Kassen) nicht passt, der sollte die Hamburger Flagge von seinem Flaggenmast nehmen und dann Danebrog oder die SH-Flagge aufsetzen! Das wäre ne klare Ansage! Bin gespannt ...

Ortsbegehung Blankenese. 23. September. Passend zum Herbstanfang begab sich eine Abordnung des BHC nach Blankenese/Dithmarschen. Dort konnte eine 'Eingeborene' überzeugt weden, auch ein Beweisbild zu machen. Der Münsterländer Schutzhund Louis war allerdings nach 28 Kilometern Radltour rund um Blankenese nicht mehr bereit, mit aufs Foto zu kommen und verzog sich lieber in den Schatten. Auch fand sich in Blankenese das Schild 'Knüll' (siehe unten).

Mail von Claudia Witzke aus Iserbrook. Sehr geehrter Herr Müller, gestern habe ich zufällig ihre fantastische Seite im www gefunden. Sehr informativ, klasse Aufbau und imposante Bilder. Da macht es richtig Spaß sich durchzuklicken. Ich habe den Link gleich mal auf meiner Facebook-Seite geteilt. Vielleicht sollten sie eine Seite bei Facebook einrichten, damit erhalten sie auf einen Schlag viele junge Leser und Blankenese-Fans.
Bilder bei krumdal.de. Inzwischen sind es 1.120 Bilder hier auf krumdal.de, die wir zusammengesammelt haben und Ihnen zeigen. Und es wird sich über weit mehr gefreut, meinen Sie nicht auch? Also bitte helfen Sie ...
Proudly ... Krumdal.de freut sich auf Manfred W. Juergens at Silversack on 26.8.2010 ...

Renovierung. Wer für die nächste Renovierung gutes Alpina-Weiß (neu, originalverpackt) brauchen kann: Es sind bis zu zehn Eimer je 2,5 Liter abzugeben für je 10,-, Tel. 860400.
Tidenhub. 1870 betrug der Tidenhub der Elbe noch 1,70 m, heute sind es bereits 3,60 m. Das durch den fast schon künstlichen Kanal Elbe heraufgedrückte Wasser aus der Nordsee überwiegt dem des Flusses um das Zwanzigfache. Kleiner ungeprüfter Tipp: Scheinbar kann man hier Boote auf der Elbe ausleihen: www.sunny-yachting.de
BHC auf Tour. Der Stammtisch BHC ging am Freitag, den 13., auf eine Tour mit der Tina I zur Führung durch die Speicherstadt.
9. August. Hier ging es heute richtig zur Sache: Kurz vor dem Radlrennen (am Sonntag) wurde noch der Falkentaler Weg bis zum Fuße des Wasebergs asphaltiert, die hässliche Befestigung am Falkensteiner Ufer mit den Verbundelementen (Beton, brrr) wird erweitert (leider verschwinden die schönen Granitsteine) und im leeren Geschäft an der Hauptstraße wurde ein 1950er-Jahre-Film gedreht. Hier geht doch was ...

Öffnung am 5. August. Hans Bunge hat die Öffnung des östlichen Wasserwerksbeckens erlebt und festgehalten.
Eiderquelle gesucht. 23.7. Weil die Eider als jahrhundertealte Grenze auch für Blankenese immer wieder eine wichtige politische Rolle spielte, haben wir neulich mal intensiv der nach der Eiderquelle geforscht. Dazu besuchten wir das Gebiet um Schillsdorf nordöstlich Neumünster. Wer kann mit einer sehr genauen Karte helfen, die ich gern mal einsehen möchte? Auch die Wikinger im Raume Haithabu fasziniert und bedarf genauer Kartenwerke. Bitte melden, Tel. 040-860400, danke.
Gabione. Wozu wir 'Althergebrachten' noch 'das Stack' sagen, heißt heutzutage im Behördendeutsch 'die Gabione'. Wikipedia dazu: "Vom Militär werden sie auch als Schanzkörbe bezeichnet und waren im Mittelalter aus Weiden geflochten. Ursprünglich sollten sich die Fugen mit Boden vollsetzen und der Draht verrotten. Heute sind die Käfige aus verzinktem Stahl gefertigt, so dass sie über mehrere Jahrzehnte stabil bleiben. In der italienischen Sprache bedeutet gabbione (mit Doppel-b) großer Käfig " Nun wissen wir das also auch ...
Wasserbecken. Seit einigen Tagen wird am Falkensteiner Ufer kräftig gebaggert, um die Uferbereiches des östlichen Beckens am Wasserwerk zu modifizieren.
Größtes Schiff. 13. Juli. Mit dem Abendhochwasser kam eben unter großem Hubschrauber-Getöse und Empfangsgesprühe das bisher größte Containerschiff in den Hafen. Die 'Christophe Colomb' (153.022 Brz) von CMA CGM (Frankreich) kann mit 366 Metern Länge und 51 m Breite 13.800 TEU laden. Interessant: Das Schiff hatte getrennte Maschinen- und Brückenaufbauten, um hinten dicht an der Schraube und vorn gute Sicht zu haben. Es geht scheinbar bergauf mit der Schifffahrt, denn die Riesen sind wieder höher beladen. Und schon hört man von fehlenden Containern ...
Aus für Schland. 7.7. Bei Nelson gab es gegen Spanien sogar vier TV-Möglichkeiten, doch auch das half nicht zum Sieg. Tja ...

Siebenschläfer. 2.7. Uuuh, guter Fußball, Frauen in leichten Sommerkleidern, lauwarme Nacht bei Elas Pontonparty, 35 Grad tagsüber und dann noch dieser Siebenschläfer, der angeblich sieben Wochen Sommer versprechen soll. Ufff, da gibt es nix zu meckern.
Fußi. Auf dem Süllberg hat sich das Public Viewing der Fußballweltmeisterschaft zu einer Art Klönschnackfest ohne Tanz entwickelt, zumindet bei den Spielen, an denen die Deutschen beteiligt sind.
Stiftungsidee. 1.6. Bei einem Nachbarschaftstreffen wurde die Idee einer 'Stiftung Heimatmuseum Blankenese' geboren, ganz im Sinne von Gustav Kirsten vor hundert Jahren. Wer Ideen dazu hat oder sich beteiligen möchte, bitte melden.

Neue Chronik. 28.5. Mit dem heutigen Tage schalten wir die Chronik Blankenese frei, an der Sie gern beitragen dürfen/sollen, um Erweiterung und Verbesserungen vorzunehmen, einfach ne Email schicken.
Altonaer Museum schließt. 27.5. Heute stand in der Zeitung, dass das Norddeutsche Museum in Altona schließen wird. Grund seien neue Brandschutzbestimmungen, doch der Leiter mutmaßte in dem Artikel, dass für eine Wiedereröffnung kein Geld da sein würde. Oh, oh, die Krise kommt näher, heute war der Dow Jones mal unter 10.000 Punkte. Im Altonaer Museum dürften auch Blankeneser Zeitzeugnisse liegen, die hoffentlich nicht verschwinden werden. Zeit für uns, weiterhin fest an ein Blankeneser Heimatmuseum zu denken, dass ohne staatliche Hilfe laufen müsste. Wir sammeln schon mal in Krumdal 12 weiter, bis es etwas größeres gibt ...

Neun Bänke. HPA hat auf die Kritik reagiert, und nun gibt es an der Lästerallee am Bulln neun Edelstahlbänke für die dörfliche Kommunikation, vier nach Osten und fünf nach Westen. Guter Willen erkannt, danke, Ausführungen nicht wirklich schön. Aber in Zeiten staatlicher Geldnöte ...
Weltmusik satt. Wer seine Laune heben möchte und statt Lena lieber Ska, Balkan, Cuba und Afrika in seiner Musik hören mag, sollte diesen Link klicken und Spaß haben. Ich freue mich auf weitere Empfehlungen von Ihnen ...

Suchbild mit Brief. 23.5. Angela C. Debes. Hallo, ich hoffe, sie können mir helfen, herauszufinden, wo dieses Haus auf dem Foto von 1909 im Anhang steht - oder gestanden hat. Meine Mutter ist dort geboren und die Adresse war 'Blankenese, Wedeler Chaussee Ptr'. Anm.d.Red.: Das sieht so aus, als wenn es im Bereich von 'Athen Pallas' an der Rissener Landstraße ist, vielleicht sogar das Haus. Dort gab es eine Mühle. Wer kann helfen?

Satte vierzehn. Fischer Jürgen erzählte beim Bootumdrehen, dass das Mühlenberger Loch jährlich um 14 cm höher wird. Da wird es wohl Zeit, dass der BHC schon mal eine Allee von zehn Weiden am Fahrwasser auf Sherry-Island pflanzt ...

Endlich März-Ende? 16. Mai, der Nachbar mäht den Rasen und die Sonne scheint, der überlange März scheint also zuende zu sein. Wie ist bei Ihnen die Frost-Bilanz im Garten, irgendwelcher Rosmarin am Leben?

Gastronews. 7.4. So, das Restaurant 'Am Leuchtturm' ist nun Geschichte, und man erzählt sich künftig von Luxuswohnungen darin. Hoffentlich bleibt dabei der Turm erhalten, der zu einer Orientierung am westlichen Strand geworden ist. Seit Karfreitag betreibt Familie Brüchmann den 'Bäcker' selbst. Kritiken von ihrem Tun waren noch nicht zu vernehmen ...

Osterfeuer. Von den drei Osterfeuern in Blankenese schien diesmal wohl Knüll das solideste zu sein, denn es brannte Dank dicker Balkenlagen sehr lang bei Ostwind. Viereck hatte die leichtere Variante mit Tannenbäumen gewählt und erreichte die Puppe diesmal kaum. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass die Youngster immer aggressiver werden, denn es wurde eine Menge zerstört, Bierkisten flogen und Gartenbänke brachen.





Manfred Struck brachte neulich dieses historische Werbeblatt mit. Ob Fisch noch das billigste Nahrungsmittel ist, mag bezweifelt werden.

BHC-Stintkreuzfahrt. 1.4. Die traditionelle BHC-Stintkreuzfahrt nach Cranz in die 'Post' zu Wiebke und Herbert gab es diesmal mit seitlichem Regeneinfall. Doch das wurde von zwei tollen Musikanten (oben Hans&Rolf) sowie der textsicheren Unterstützung von Manfred kräftig aufgewärmt. Wer gedacht hatte, die Tour von 2008 nicht toppen zu können, sah sich getäuscht. Nach an die 50 Jahren wieder im Einsatz auch das alte Hess-Akordeon von Günter Müller.

Regenbogen. Hans Bunge war aufmerksam und schickte dieses Bild vom letzten März-Wochenende.
Offline. Uff, bald eine Woche offline durch den Computerausfall von Elvira 3. Oh weiah, sind wir schon abhängig von diesen Dingern ... Herzlichen Dank an nette Nachbarn und Freunde, die mich an ihre Rechner zum Abholen von E-Mails ließen. Nun ist eben Acers Elvira 4 eingezogen ins Krumdal ...
Die Natur kommt näher. Am 19.3.die erste Kröte im Krumdal wandern sehen und am 21.3. die erste Zeitung draußen im Garten lesen können, nicht schlecht nach so einem Winter.

Neue Aufteilung. 14.3. Die Krise bei den BMW-Buchkäufern und das eklige Wetter machten es möglich: Ich habe dem Krumdal wieder einen eigenen Link spendiert. Er befindet sich unter der Oberabteilung 'Stadtteilarchiv' (auf dieser Seite unten und oben befindet sich die Navigation) und dann weiter aufgeteilt. So (und mit Ihrer Hilfe wesentlich verbessert) stelle ich mir jede Örtlichkeit von Blankenese vor, es gibt also noch viel zu forschen und zu archivieren ...

Seehund gesichtet. 11.3. Donnerstag wurde zwischen dem ehemaligen Restaurant 'Am Leuchtturm' und dem unteren Richtfeuer (Zeuge Thomas Sieh: "Keine zehn Meter vom Ufer, so gegen 11:00 vormittags") wieder ein Seehund bei der Nahrungssuche gesehen.

Baumfällproblem. 10.3. Bei einer Baumfällaktion auf dem Süllberg-Gelände gab es Riesenärger mit einer Anwohnerin der Süllbergsterrasse, denn sie gab sich nicht mit dem vorgezeigten behördlichen Genehmigungsschreiben zufrieden und rief aufgeregt die Polizei an. Die Beamten hatten nichts Wichtigeres zu tun, kamen und versuchten den zuständigen Sachbearbeiter zu erreichen, der aber gerade zufällig seinen Platz verlassen hatte. Eine unschöne und übertriebene Beschwerde, die nur Kosten verursacht hat, was die Anwohnerin aber nicht tragen wollte. Mit solchen Dingen machen sich Blankeneser sicher sehr beliebt.

Altes Handwerk sichtbar. 8.3. Wer sich für altes Handwerk interessiert, sollte die nächsten Tage mal durch das Krumdal oder auf dem Elbhöhenweg spazieren, denn das historische Haus Krumdal 14 wird gerade reetgedeckt. Ich mache mal Bilder für Sie, sobald dieser eklig nasskalte Hochnebel aufhört ...

Alte Straßennamen. "Was gibt es neues bei krumdal.de?" werde ich oft gefragt. Und zwar von Leuten, die nur darauf warten, dass auch diese Page vom gemütlichen Sofa aus per Zapperei läuft und interessant bleibt, ohne selbst aktiv werden zu müssen. Weil ich ja weiß, dass da meist nichts kommt, sind wir weiterhin für Sie fleißig. Nun gibt es nicht nur eine Aufteilung nach Gebieten im Stadtteilarchiv, sondern auch eine Liste der alten Straßenamen. Bitte helfen Sie mit Ihren Tipps und Verbesserungen per email ...

Wintereinbruch. 6.3. Was wollen die vielen BIankeneser eigentlich im Winterurlaub? In der Nacht zum 6. März gab es nochmal 20 cm Schnee 'geschenkt', genau passend zum Ferienbeginn. Es war ein wenig wie in diesen amerikanischen Filmen, wo die Erde innerhalb von wenigen Stunden versinkt. Und dass es nochmal zum Rüschen kommen könnte, hatte sich am Mittwochabend auch niemand denken können. Sonnabend und Sonntag war es nochmal vorrübergehend möglich, bis die Sonne zu heftig wurde. Dann entstand eben eine nette Klönrunde um die Altmeister Harald Harmstorf und Jens Eckhoff, die aus vergangenen Zeiten erzählten ...

Peter Mörle. 3.3. Nach Angaben des Hamburger Abendblatts soll der Süllberg nun Peter Möhrle gehören, dem ehemaligen Max-Bahr-Häuptling.
Suchwortschwemme. Es ist noch nicht lange her, da fand man krumdal.de in den Suchmaschinen bei google oder bing noch mit ganz vorn, wenn man nach Blankenese fragte. Nun haben die vielen Immobilienleute dieses Suchwort im Griff und tummeln sich mit Ihrem leerem Geschwätz. Durchschnittlich etwa eine Stunde braucht krumdal.de an täglicher Pflege. Das ist ein Ansporn, wieder ganz vorn mitzumischen, wenn Sie uns suchen. Schauen Sie mal die die nächsten Tage ...

Dorftanz bei Ravenborg. Wer am 27.2. zu Ravenborg zum Dorftanz will, soll beachten, dass die Ermäßigung bei fünf Personen für je 10,- nur als Vorkasse und nicht an der Abendkasse gilt. Info: Tel. 393344. Wir treffen uns um 19:30 zum 'Warmup' im Rio Grande und gehen dann rüber. Wer Lust hat, kommt auch, sonst sehen wir uns eben später bei Ravenborg.

Neues Biotop. Lange wurde schon darüber diskutiert und teils auch an der Wirkung gezweifelt: Am Falkensteiner Ufer soll es anstelle der beiden Wasserwerk-Spülteiche, die seit 1963/64 mit Einsatz des Wasserwerkes Haseldorfer Marsch bereits nicht mehr gebraucht werden, ein 4,1 Hektar großes neues Biotop geben. Wie die BSU mitteilte, soll das östliche der beiden Becken zur Elbe hin geöffnet werden und ein wenig östlich zwischen Teich und Haus eine kleine öffentliche Parkanlage mit Zugang zur Elbe ein ein paar Sitzgelegenheiten entstehen. Das Gelände östlich des Hauses soll scheinbar erstmal so bleiben. Leider werden durch diese grundlegenden Maßnahmen die seit über vierzig Jahren natürlich entstandenen Populationen zerstört. Bis zum Winter soll das Projekt fertig sein, teils unterbrochen durch die Krötenwanderungen, die man übrigens durch mit einer Art Zaun in den weiterhin geschlossenen Teich umleiten möchte. Ob das gelingen wird gegen die Natur?

Bye bye Winter. 23.2. Nun verlässt uns der Winter scheinbar, womit das tolle Eisschollenfoto von Manfred W. Jürgens bei krumdal.de weiter noch unten wandert. Daher hat Henri Kramer zum Abkreeken, neudeutsch 'After-Kreek-Party' bei Nelson am 3. März aufgerufen. Gute Idee (dort saßen an die 120 Leute und schauten tolle Bilder und Filme bei guter Stimmung). Na, das wird ja denn bunt, denn zu der Zeit findet sich auch der BHC dort ein ...

Mail von Sonja Fischer aus Down-Under. 18.2. Hallo Thomas, Gruss aus dem heissen Australien. Bin zufällig auf Deine Seite gekommen, meine Oma Elsa Pauly Berendsohn gehörte bis vor ein paar Jahren Krumdal 8. Habe noch schöne Erinnerungen an den Blick von ihrer Terrasse aus, leider gibt es wenig Photos und keine auf dieser Seite der Welt. Vielleicht hast Du eins? Wäre ja toll. Anm.d.Red. Hi Sonja, schau doch mal bei 'Stadtteilarchiv' auf 'Treppenviertel', da gibt es einige Blicke von dem Haus. Vielleicht ist die Frau dort sogar sie selbst oder die Mutter. Wenn Dir aus Eurer Familie noch Aufnahmen über den Weg laufen, bitte einscannen und her damit.

Ufo gemeldet. 7.2. Manfred W. Jürgens meldet, dass er ein Ufo am Strand gesichtet hat und schickte dieses Foto als Beweis.
Kreek-Wasserspende. Einige Leute spenden Geld, andere Nahrung oder Kleidung. Görn Besendahl, selbst Kreeker mit Drittelbeteiligung an einer nagelneuen Darius-Kreek (siehe 20.1.), gab nach seinen Möglichkeiten und brachte eine ordentliche Fassladung zum Wässern der Kreekbahn auf Schickels Wiese. Mit dabei reichlich Schlauch, der diesmal auch nicht einfror. Großartige Leistung, mercie vielmals!

Neue Struktur. 4./5.2. Feuchtkalte Tage, wenig BMW-Kunden: Genau die richtige Zeit, mal ein wenig Ordnung in krumdal.de zu bringen. Nun haben wir das Stadtteilarchiv komplett neu strukturiert in regionale Schwerpunkte, damit es übersichtlicher wird. Das heißt, dass es dort eine eigene Unterstruktur (Hauptstraße, Bulln, Knüll, Strand West, Strand Ost, Oberland, Süllberg) gibt und Sie nur über home wieder zum Hauptteil wie beispielsweise Klatsch&Tratsch (auch dort gibt es viele Unterseiten vergangener Jahre) kommen.
Eigener BHC-Link. So, seit 1. Februar gibt es nun auch einen Link für den Blankeneser Heimatclub BHC bei uns. Für das 'Fahrerlager Blankenese' war auch einer angedacht, doch das ist noch nicht soweit.

Erste Flasche Krumdal-Rotwein. Seit Sonntag befindet sich nun die erste Flasche 09er-Krumdal-Rotwein hier. Ja, richtig gelesen, hier im krummen Tale macht ein netter Nachbar nicht nur speziellen Honig 'Nur vom Süllberg, Bismarckstein und Krumdal', sondern wir machen hier auch eigenen Rotwein von Krumdal-Trauben. Geholfen wurde aus Barmbek, doch bestimmt können wir das auch hier schaffen. Wer kennt sich aus mit der Rotweinherstellung und hat leihweise vielleicht sogar eine Presse für den Herbst '10? Ich streichle solange mal die Trauben größer. Thomas G. Mueller, Tel. 860400.
Oldtimer-Pferde vor dem Saloon. 25.1. Diese Aufnahme von Cornelius Reiß wirkt wie aus einem Western-Klassiker, wie Pferde vor dem Saloon, nur eben à la Blankenese.
Superbahn. Das Wochende 23./24. Januar scheint das beste für die Kreeker, denn eine fleißige Truppe um Jens Eckhoff und Kay Kelterer hat Mittwoch den Schneematsch in die Löcher geschoben. Sonntag müssen wohl Wartenummern vergeben werden, und langsam hat jeder Fernsehsender darüber berichtet ... Übrigens hat der Appell der Kreekfahrer scheinbar gefruchtet, denn es fuhren kaum noch 'Davos'-Fans über die vereiste Bahn. Dafür muss der Falkentaler Weg wohl bald gesperrt werden, damit der Schwung bis herunter Elbe genutzt werfen kann. ;-)

Kreektaufe. 20.1. Der Oldtimerstammtisch in der Kajüte weiß zu feiern und zelebrierte am Mittwoch die Taufe einer gemeinsamen Kreek,uff. Und Ron bekam seine Kreek tags darauf geliefert, Gratulation!

Warum Moin? Unsere Begrüßung 'Moin' hat nichts mit dem Morgen zu tun, sondern kommt aus dem Friesischen und bedeutet soviel wie 'Guten Wind'. Daher wird sie auch den ganzen Tag benutzt, und wer 'Moin, moin' sagt, wünscht seinem Gegenüber sogar besonders viel und guten Wind. Es handelt sich also nicht wie angenommen um einen besonders sabbeligen Menschen ...


Sicherheit. Sieht man am Wochenende, wie 'Davos'-Fahrer in die Laufbahn der schnellen Kreeken einbiegen, wird einem Angst und Bange. Daher wurden Schilder entworfen, um die sich aber leider wenige Eltern scheren. Zur Abschreckung für normale Schlittenfahrer, die früher sogar weggeekelt oder gezielt angefahren wurden, ist stets ein gebrochenes Exemplar klassischer 'Davos'-Schlicken an einen Baum gehängt. Freitagabend wurde wieder gemeinsam geeist, ob es hilft, die ausgefahrene Rodeo-Bahn weniger Orthopäden-freundlich zu gestalten?

Gastrowege ins Jenseits. 13.1. Kann man den Gerüchten am Strand Glauben schenken, hören die Mädels von 'Am Leuchtturm' Ende Februar auf und wechseln ins ehemalige 'Flic Flac' (gegenüber 'Lühmann', neuer Name 'Am Park', geöffnet Di-Fr nur abends, Sa+So ab 12:00) an der Blankeneser Landstraße. Auch mit 'Zum Bäcker' schiene es zuende zu gehen, wurde geklatscht, denn dort sollen künftige Reservierungen bereits abgelehnt werden, erzählt sich der Treppenklatsch. Ob es dann Besitzer 'Manne' Manfred Brüchmann mit Familie selbst machen würde oder Strandweg 65 zum Verkauf stünde, bliebe abzuwarten. Aber auch im neuen 'Strandhotel' und im 'Strandhof' ist superwenig Betrieb, wie auch immer sich das schon so lange rechnen mag ... Und auch der Fußballclub im 'Stern' wird die Gasto wohl nicht allein hochhalten. ;-) Kajütenwirt Marno Röder soll ebenfalls nicht mehr auf Ewigkeit bleiben wollen, was besonders das 'Fahrerlager Blankenese' mittwochs traurig machen würde. Röder betreibt auch das 'Lilienthal' in der Stadt, das gut und sicherlich problemloser läuft. Bleiben uns hier unten nur 'Ahrberg', 'Fischclub' und sommertags 'Ela'? Dieter Böhm-Ruprecht mailte, dass er doch gern auch noch Nelson erwähnt sehen möchte, doch das ist eigentlich kein Strandweg mehr und eine durch den BSC subventionierte Gastro. Doch wenn Nelson mal einen ausgibt ...
Willkommen im Krumdal. 8.1.10 Hallo Valentin Caspar von Hinden, ein herzliches WILLKOMMEN dem neuen Erdenbürger im Krumdal!



Die Blankeneser Lästerbank. 6.1. Auf der ersten Sitzung des Blankeneser Heimatclubs BHC gab es zum wiederholten Mal das hitzige Thema Lästerbank (auf dem Bulln-Aufgang). Hans Bunge hatte Bilder gemacht, zu zeigen, worüber man sich aufregt, die wir Ihnen hier zeigen. HPA hatte (angeblich unter Mitwirkung des Bürgervereins) die alte Rundbank weggenommen und durch Norm-Edelstahl-Sitzgelegenheiten ersetzt, die zuerst sogar noch andersherum standen. Der BHC setzt sich für eine Wiederherstellung des alten Zustandes ein, der die Symbolik einer Art Dorflinde und ihrer Bank drumherum hatte, weil sich dort viele Menschen zum Klönen trafen. Siehe oberes Bild aus den 1950ern. Jetzt gibt es nur Platz für acht Hintern und das hässliche 700-Jahre-Ding mit dem Maler.

Fackel-Rüschen. 6.1. Am Mittwoch um 18:00 ist Fackel-Rüschen auf Schinkels Wiese. Etwa 600,- bis 700,- soll so ein in Handfertigung gebautes Gefährt kosten, erzählte man sich; billig im Gegensatz zu den sonstigen Blankeneser Exklusiv-Gefährten auf vier Rädern. In einem Gespräch hörte ich mit, dass ein Ömchen nach 2011 abgewiesen wurde, vielleicht mal so so ein Fahrzeug als Geschenk für den Enkel gebaut zu bekommen, denn einen Kreek-Laden (wie für die Cayenne und Q7) gibt es nicht. Da hilft auch alles Geld nicht. Beziehungen schaden wiedermal nur dem, der keine hat ...
Gelbe Säcke. Weil diesmal der 53. gleich die 1. Woche folgte, irrten die meisten Nachbarn, die ihre Gelben Säcke rauslegten. Daher gibt es nun bis Montag noch gefrorene Müllberge hier im Treppenviertel.

Vattenfall. Gelungene Neujahrsaktion der Fernewärme-Gegner, die auch krumdal.de aufgebrachte Mails einbrachte: In und um den Hessepark hingen Vattenfall-Schilder zum Fernleitungsbau von Moorburg nach Altona, die für eine bessere Aufmerksamkeit auf Blankenese umgemünzt worden waren. Zu den dort angekündigten 220 Baumfällungen: "Natürlich ersetzen wir jeden Baum durch eine Neupflanzung. Diese werden bereits nach einigen Jahrzehnten wieder genauso prächtig sein." Oder an anderer Stelle: "Für das Treppenviertel hatten wir einen Tunnelbau in Erwägung gezogen. Aber die Trasse wird nun doch überirdisch auf einer Stelzenkonstruktion verlegt. Unsere Design-Werkstatt entwickelt zurzeit Ideen, wie sich die beiden Rohre in das Ensemble einpassen." Das brachte die Blankeneser mächtig auf die Palme, doch wo ist hier Fernwärme-Bedarf und wo ein Kraftwerk als Quelle gegenüber? "Das ist natürlich nicht von uns," so Vattenfall-Sprecher Stefan Kleimeier. "Solche Aktionen verunsichern die Bevölkerung." Gelungene Aktion der Gegner, denn hier wohnen viele Entscheider mit ihren Familien



Bester Kreek-Tag. 3.1.10 Kay Kelterer erzählte, dass die Fans einige Fässer Wasser über die Kreekbahn gegossen haben. Nun reichte es bis zur Waseberg-Wurzel. Hier die Ausführungen von Wikipedia dazu: "Eine Kreek ist ein besonders flacher und breiter Kastenschlitten, der mit Hilfe einer Latte gesteuert wird. Sie sind traditionell im Hamburger Stadtteil Blankenese auf Schinckels Wiese (Koordinaten: 53° 34′ N, 9° 48′ O) gebräuchlich. Es handelt sich um flache, breite und schwere, handwerklich anspruchsvoll gefertigte Einzelstücke aus Vollholz (seitlich 25-40 mm Esche, oben Kiefer o.ä). Mit Hilfe einer langen Latte (meist ein entasteter kleiner Baum von ca. 5-6 m Länge), die hinterher gezogen wird, können sie bei aufrechtem Sitz des Steuermannes überaus präzise gesteuert werden. Je nach Größe können bis zu drei Personen auf einer Kreek fahren. Sie sind erheblich schneller als herkömmliche Schlitten; Unfälle führen oft zu Knochenbrüchen. Das Fahren wird nicht als 'Rodeln', sondern als 'Rüschen' bezeichnet. Es erfordert einige Geschicklichkeit und Erfahrung und wird daher kaum von Kindern, sondern überwiegend von Erwachsenen ausgeübt. Kreeken stehen in engem Zusammenhang mit Bootsbau und Segelsport. Die Steuerung entspricht der Ruderpinne eines Segelbootes. Die Mitfahrer werden als 'Vorschoter' bezeichnet. Auch Bauweise und die Ausweichrufe wie 'Wahrschau' und 'Raum' sind dem Segelsport entlehnt." Soweit Wikipedia.de. Als 'Maschop' wird übrigens eine Fahrt in Kreek-Gruppen aneinander bezeichnet. Und Schinckel schreibt sich nicht nach dem Baumeister Karl Friedrich Schinkel aus Preußen, sondern nach dem Hamburger Bankhausbaron Max von Schinckel. Die Älteren nennen das Gelände noch 'Neue Wiese', auf der es nach dem Krieg noch Kleingärten gab. Blankenese-Botschafter Jochim Westphalen kannte Schinckels Wiese noch weiter südöstlich, und Obersegler Harald Harmstorf erinnerte sich noch an die Bob-Bahn etwas westlich, wo die Einkerbung noch zu erkennen ist.

Endlich wieder Kreeken. 2.1. Inzwischen ist es schon bald zehn Jahre her, dass es genug Schnee für die Kreeker-Gemeinde gab, um den Ruf 'Wahrschau' über Schinckels Wiese zu rufen. Alles Können war fast verlernt. Wer zu Schinckels Wiese unterhalb Shell-Bradtmüller geht, kann es noch sehen, bevor die Bahn wieder komplett durchgeritten ist. Doch heute Nacht soll es frisches Eis für den Sonntag geben ...

Moin im neuen Jahr! 1.1. Alles Gute!

Klatsch und Tratsch bis Ende '05

Treppen & Strand: krumdal.de
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