Klatsch und Tratsch '09.


Die Redaktion wünscht schöne Festtage.




Worpsweder Stuhl gesucht. Wenn Sie mal was sehen: Ich suche für das Stadtteilarchiv Blankenese einen Worpsweder Stuhl wie diesen hier. Es gibt sie noch reichlich, nur wo hier in der Nähe? Der Transport von weiter her macht keinen Sinn. Thomas G. Mueller, Tel. 040-860400 oder 0170-2313304 oder info@edition-weiss-blau.de

Geänderte Zeiten. In der Antike stand der Löwe für übermäßigen Stolz, der Wolf für Habgier und der Leopard für Wollust, heißt es. Mag ja sein, dass Sportwagen und besonders große SUVs für den Löwen stehen und sich im Blankeneser Bankenviertel ein Wolfsgehege befindet, doch dass die Leopardenmuster heutzutage an den meist reiferen Damen für Letzteres stehen sollen, mag ich nicht glauben.



Stehrs Treppe fertig. Rechtzeitig zu den Festtagen wurde die Treppenanlage von Stehrs Treppe hinauf zum Elbhöhenweg (im Volksmund 'Ho-Chi-Minh-Pfad') fertig.



Wer spricht für die Bürger? Beim Dezember-Abend des Blankeneser Heimatclubs BHC (erster Mittwoch im Monat) entspann sich eine heiße Diskussion, wer denn nun gegenüber Behörden im Namen der Bürger Blankeneses sprechen könne. Der Bürgerverein, die Trachtengruppe, der Klönschnack oder andere Gruppierungen jedenfalls nicht, war man sich einig, denn diese vertreten nur klitzekleine Minderheiten mit sehr eigenen Interessen, teils sogar politisch oder kommerziell. Hintergrund der Entrüstung: Leider geht das Gerücht um, dass sich die HPA wegen der neuen (inzwischen umgedrehten) Lästerbänke am Bulln über die Politik an den Bürgerverein gewandt hatte, wobei dann das jetzige traurige Ergebnis herausgekommen ist. Dieses ‘Tor zu Blankenese’ war von ortsbildprägender Relevanz und hatte für Ankommende wie Abreisende hohen Wiedererkennungswert. Die Lästerbänke nahmen das maritime Motiv von Schiffsheck und Reling der alten Barkassen mit ihren Sitzgelegenheiten auf. Gleichermaßen einem Treffpunkt unter einer Dorflinde konnte man hier kollektiv sitzen und den Erfahrungen der alten Fahrensleute lauschen. Bei der jetzigen Version kann sich allenfalls eine Kleinfamilie treffen, die allerdings weit auseinander sitzen muss. Es wird Zeit für einen turnusmäßigen runden Tisch hier im Dorf, an dem auch der Blankeneser Heimatclub BHC teilnehmen sollte, wo man übrigens bereit ist, die Rekonstruktion der historischen Bank-Vorlage zu organisieren.



Stadtteilarchiv Blankenese. Der Vortrag beim Blankeneser Heimatclub BHC hat gewirkt; Wolfgang Vacanos Enthusiasmus steckt an. Eben wurde das 'Stadteilarchiv Blankenese' gegründet. Wer Spaß an der Blankenese-Foschung und Archivierung hat, melde sich bitte, damit mehr daraus werden kann, denn unserer Genaration ist nun dran zu bewahren: Tel. 860400.

Dockenhuden neu. Zum 20. November (wie angesagt) wurde der Verkehr wieder durch das Zentrum von Dockenhuden freigegeben. Nix mehr die wirklich zügige (!) Umleitung durch Ole Hoop/Godeffroy/Elbchausee. Endlich sind alle drei Hauptkreuzungen neu: Esso (wo ja schon mal eine Kreisel angedacht war), Duncker/Meinert (Behrmanns Hotel nun hell gestrichen) und am Bahnhof. Vielleicht hätte man das auch zusammen planen können, aber na ja .... Folgt also nur noch die Bebauung der ehemaligen Aral-Tankstelle.

Neue Treppen. Zum Wochenende 14./15. November wurde die neue Treppenanlage am Elbhöhenweg oberhalb des Krumdals und unterhalb der Anwesen von Hinnebergs fertig. Gebaut und zugeliefert wurde über Krumdals Weg. Die von einer anderen Firma vom Strandweg aus gebaute Stehrs Treppe (hinauf zum Aussichtpunkt in Augenhöhe mit dem Unterfeuerfeurekopf) dauert wohl noch eine Weile. Schade, dass dafür so viele, für die Anwohner fehlende, Parkplätze blockiert werden.

Offenes Atelier. Immer donnerstags (16-19 Uhr) ist das Atelier von Klaus von Frieling (Nöltingstraße 49, durch die Toreinfahrt im Atelierhaus auf dem Hof, Tel. 392680) geöffnet.

Aufräumen: Gute Idee. Der Club of Rome hatte eine gute Idee, endlich mal mit den nervigen 16er-Förderalismus aufzuräumen. 16 Kultusministerien mit verschiedenen Schulsystemen (ein europäisches würde doch reichen), 16 dies, 16 das. Unser früher hochgelobter deutscher Förderalismus ist aber mittlerweile in der EU aufgegangen. Da scheint es als ersten Schritt nur ratsam, der Idee zu folgen, aus 16 Ländern, die teils finanziell kaum noch laufen können, erstmal nur noch sechs Länder zu machen. Die großen Länder Bayern (13 Mill.), Baden-Württemberg (11 Mill.) und NRW (18 Mill.) blieben so wie gehabt, während Sachsen-Brandenburg (Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt mit 13 Millionen Einwohnern), Mittelrhein-Thüringen (Saarland, Rheinland-Pfalz und Thüringen mit 14 Millionen) und der 'Hansebund' genannte Nordteil (HH, HB, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit 15 Millionen) zusammengefasst würden. Eine erste gute Idee, doch das hieße auch Kompromisse und arbeitslose Behörden-Leute. Und wer rationalisiert sich schon selbst weg?

Stadtarchiv Altona meets Blankenese. 4.11. Wolfgang Vacano, Gründer des Stadtarchivs Altona hielt beim monatlichen BHC-Treffen auf dem BSC-Ponton (erster Mittwoch 19:00) einen Beamer-Vortrag zum Thema historische Zusammenhänge um Blankenese, bei dem interessante Details zu Tage kamen. Auch dabei: Blankeneser Notgeldscheine aus den 1920er-Jahren. Initiiert von Hans Bunge, dem rasenden Boten zwischen Ottensen und Blankenese, der eine kleine Mappe mit historischen Unterlagen überreichte.



Autofilmabend in der Kajüte. Der Oldtimerstammtisch 'Fahrerlager Blankenese' (mittwochs 20:00 Kajüte SB 12) schaut sich am 28. Oktober in der Kajüte 'Autopornos' an. Ab 19:30.

HPA-Geländer. Das schöne Geländer unterhalb von Baurs Park, dass auch das Ufer befestigt, scheint nun wirklich zusammenzubrechen. Auch das Mauerwerk darunter scheint kaputt. Fußgänger, Radler und Autofahrer unterhalb, also auf dem Weg vom Mühlenberger Weg zum BSC-Ponton, sollten vorsichtig sein, damit ihnen nicht ein Teil davon auf den Kopf fällt. Aber auch oben am Spazierweg ist das Anlehnen nicht mehr geraten. Das Geländer wurde um 1830 in der Carlshütte von Rendsburg-Büdelsdorf gegossen und bedarf nun nach so langer Zeit gründlicher Restaurierung bzw. Nachgießung. Das war echte deutsche Wertarbeit, alle Achtung, ob heutige Dinge wohl so lange galten? Nun nützen auch die heimwerkermäßigen Holzverstärkungen nichts mehr. Hoffentlich achten HPA als zuständige Behörde und das Denkmalschutzamt darauf, dass dies sorgsam und original wieder aufgebaut bzw. nachgegossen wird. Am Knüll ist das ja ganz gut geraten. Inzwischen hörte ich, dass die Besitzverhältnisse für die Geländeranlage geteilt sind. Und da werden sich Behörden schon längere Zeit nicht einig über die Kostenaufteilung. Also nix schimpfen auf HPA, sondern lieber an die Einigung appellieren.



HPA: Vielen Dank. Eigentlich sollte der Spazierweg, offiziell 'Befestigungsstreifen' genannt, nur alle drei Jahre geschnitten werden. Weil die Natur aber in nicht mal einem Jahr 2009 besonders stark nachwuchs, wurden die Büsche schon am 5. Oktober rasiert. Großartig, zur Zeit ist es noch einen Art 'Fußgänger-Autobahn'.

Treppenviertel-Führungen. Die Redaktion von krumdal.de macht auch Führungen durch das Treppenviertel, Tel. 040-860400 oder 0170-2313304.



DLRG-und Lästerbank. Ursprünglich sollte auf die Aussichtsplattform des Bulln noch ein DLRG-Gebäude gesetzt werden, was aber Proteste (allein schon von den Ela-Westflügel-Fans) erbrachte. Nun kam die Info, dass es nix wird, super. Es wird wohl einen Container in Wittenbergen geben. Leider wurde, der Halbmond zum Bulln, die grüne 'Lästerbank' angerissen und durch viermal Einheitsware in Edelstahl ersetzt. Oben Fotos von www.hans-bunge.de



Mentalität. Neulich hörte ich eine auch für Blankenese sehr zutreffende Friesen-Mentalität: "Nicht gequarkt ist eigentlich schon zuviel Lob."

Erstes Filmchen auf krumdal.de. Unser Kameramann Christian Körner hat ein Filmchen vom Tuckerbootballett gemacht, lange Version: bitte hier klicken kurze Version: hier





Europa-Jubiläum. 21. September. Anlässlich der Jubiläumsfeier der 'MS Europa' und ihrer großen Hafenrundfahrt vollführten die Blankeneser wieder ihr Tuckerbootballett von Jochim Westphalen und den Trachtentanz. Die Europa blieb lange zeit vor dem Bulln stehen und brachte auf der Rückfahrt von Wedel sogar noch die 'MS Hanseatic' mit. Tolle Stimmung, und ein Glück, dass wir hier unten an dieser Stelle der Welt wohnen dürfen. Dank auch an Linda und Manni Struck for Hospitality. Enttäuschend war allerdings die müde Lasershow des Süllberg-Restaurants.

Bernstein-Fieber. Einige fleißige Sammler hatten wohl gute Ernte, hörte man beim Strandgeflüster. Bei den Spülarbeiten war das Gold des Nordens zu finden. Da konnte man bestiefelte Treppenbewohner sehen, die breit grinsten.



Versammlung am 15. September. Wer das Treffen der Blankeneser im Gymnasium erlebt hat, wunderte sich wieder, wie wenig jüngere Leute sich um die Zukunft des Dorfes scheren. Wo waren die vielen jungen Mütter mit Ihren Geländewagen und die vielen schlauen Männer? Egal, somit wurde fast nur in der Vergangenheit gestochert mit ihrer abgesagten Tiefgarage. Ein paar Vorschläge gab es dennoch, die Grünflächen zu pflegen, die Gehwege mit einheitlichem Material zu versehen und den Verkehrsraum zugunsten der Fußgänger zu verändern. Da kam der Beobachter zu dem Schluss, doch die beiden Bahnhofstraßen-Einfahrten der Godefroystraße und des Mühlenberger Weges auf ein absolutes Mindestmaß (zuerst wie Ole Hoop/Godefroy kostengünstig gemalt, langfristig auch baulich) zu verkleinern, denn sie sind riesig geraten. Zusätzlich könnte die Bahnhofstraße zwischen Auguste Baur und Kiekeberg zur Fußgängerzone werden, wo dann auch die beliebten vier Märkte und der Flohmarkt (davon gern mehr!) stattfindet. Wenn man dann den Lornsenplatz noch von Autos und Anhängern sowie Zäunen, Telefon, Büschen, Gestrüpp und Unterholz der Bäume befreit, würde der Platz schon ganz anders aussehen. Die vier, fünf ganz großen Bäume (nur die sollten bleiben) mit ihren freigeschnittenen Stämmen würden prima aussehen. Das Haus der Toiletten/Bürgerverein/Polizei müsste einer moderneren Lösung weichen. Und dann noch die Probst-Paulsen-Straße gemäß einem Vorschlag von Frau von Tagen streichen. Wenig Aufwand aber viel schönes Dorf ergäbe dies.



Chronistenpflicht. Ich habe Manfred Juergens gebeten, nochmal nach inzwischen 'alten' Aufnahmen vom Kinderstrand zu suchen, damit wir noch sehen (unten) können, wie das früher aussah dort. Dabei fand er auch seine 'Blankeneser Kampfmöwe'. Übrigens wurde der aufgespülte Strand zur Blankeneser 'Goldsucherzone' in Sachen Bernstein.



Großer Spaß am Sonntagnachmittag. Wer die Ü40-Atmosphäre des alten 'Köpi' an der Dockenhudener Straße gern mochte, wird viel Spaß im 'Weinland Waterfront' bei Ralf am Fischmarkt (Gr. Elbstr 146, Tel. 2794079) haben, wo es immer sonntagnachmittags zwischen 17:30 und 22:00 (wegen dem Bruttosozialprodukt am nächsten Tag) Livemusik zum Mitklatschen (ggf. auch Mitsingen) gibt. Mitwochs ab 19:00 After Work Lounge. Das Ambiente der kleinen ehemaligen Bootswerft ist so gemütlich, dass man jeden Sonntag wiederkommen mag. Tolle Location auch für Feiern!






Stranderhöhung. Seit dem 7. September wird der Strand am Falkensteiner Ufer vor den Wrackschiffen (siehe das Kinderbild von Manfred W. Juergens) und am Kinderstrand um einen Meter erhöht. Die Luftaufnahme der Pressestelle oben verdeutlicht, was mit 'vier Abschnitten' gemeint war, also zwischen den vier Stacks. Zuerst wurde hinten eine (hässliche) Fertigteile-Uferbefestigung aufgebaut, und die bisherigen Granitsteine verschwanden leider damit. Die vier Stacks sollen weder erneuert und noch erhöht werden, erzählte ein eigens für die 'zickigen' Blankeneser geschulter HPA-Mitarbeiter. Das holländische Schiff 'Usseldelta' saugt sich vor dem Mühlenberger Loch Sand und Schlick rein und entlädt dies wieder direkt am Segelschiff-Wrack. Von dort aus gibt es dann Rohrleitungen zu den jeweiligen Strandabschniten. Ob ohne Stack-Erhöhung der Sand nach dem Winterstürmen nicht wieder weg ist, wird sich zeigen. Auch war nicht zu klären, ob der halb zerfallene fünfte Stackrest östlich vor Schuldts Werft-Grundstück weg kommt und ob dann auch die Reste der Franzosenpappel in der Uferbefestigung wegfallen. Ob am Kinderstrand das Ufer ebenfalls befestigt wird, ist auch noch nicht klar, aber schaun mer mal. Achtung: Hinten am Falkensteiner Ufer gibt es schon seit ein paar Tagen (bis mindestens in die 40. Woche) die Einbahnstraßenregelung in Richtung Rissen.



Leuchttürme kommen weg. Es scheint also wirklich festzustehen: Die Blankeneser Richtfeuer sollen weg und durch neue Türme ersetzt werden. Der Ersatz für das Unterfeuer soll wieder im Wasser stehen, aber diesmal bei den Pfählen östlich vom Bulln, wo heute schon mal die polnische Schiffsteile-Transporteure anlegen, bis ihr Ponton bei Sietas leergeräumt ist. Das Oberfeuer auf dem Kanonenberg soll ebenfalls weg und der Ersatz neben das MSC-Clubhaus gesetzt werden. Man überlegt dort, unten gleich Umkleideräume für den MSC einzubauen. Es wäre prima, wenn man eine Erinnerung an die Türme behalten könnte. Der Turmkopf vom Unterfeuer soll bereits für eine neue Nutzung versprochen sein, doch den roten Kopf vom Baurs Park könnte man ja nach dem Abriss der Betonröhre dort wieder aufstellen und als Aussichtspunkt öffnen. Und am Unterfeuer wäre zu wünschen, dass mit Abriss das Ufer wieder renaturiert und von den Schlackesteinen befreit würde, damit die Kinder zwischen Bulln und Kinderstrand wieder baden können. Der offiziell 'Befestigungsstreifen' genannte (und schon wieder zugewachsene) Spazierweg würde dann aber wegfallen. Doch ein echter Strand vor der Tür würde das verschmerzen. Ein tolle Idee (siehe diese Seite ganz unten), denn langsam wird aus der aufgespülten Sandfläche eine Rasenanlage. Da kommt Körners Idee 'Bad Blankenese' doch noch zum Tragen.



Rätselfrage: Wo steht wohl dieses Schild? Wer weiß das? Ich habe ja immer gesagt, dass das Treppenviertel weit von Blankenese entfernt ist ...



Kreuzfahrtschiffe. Marret Koll gab uns diesen Link, damit die Fragerei aufhört: http://www.hamburg-tourism.de/themen-touren/hamburg-maritim/kreuzfahrtschiffe/schiffsankuenfte/



Leuchtturmwärter. 42 Meter und rund 120 Stufen soll der Leuchtturm, sorry, das offiziell 'Unterfeuer' genannte rot-weiß-schmudellige Gebäude wohl haben. Eine Truppe der BHC hat dort oben mal eine Ortsbegehung gemacht. Großartig.




Mercie an Markus Kirchhoff, der die 'Luftaufnahme' vom Leuchtturm schoss.



Alte Werbung. Hans Bunge schickte diese Werbung aus den 1960ern. Danke.



Termine. Ela bestätigte gestern, dass es am 28. August wieder eine Bulln-Party gibt. Carrera-Fahren dann am darauffolgenden Tag.



Geburtstag bei Ralf. Vielen Dank nicht nur Ralf, sondern auch Fatima Philippi.



Vielen Dank: Das krumme Tal von der Wasserseite, geschickt von Marret Koll.



Carrera-Nachmittag. 11. Juli . Thomas Sieh hatte zum Rennbahn-Fahren auf die Garagendächer eingeladen, und die Teilnehmer des Mittwochs-Oldtimer-Stammtisch (Kajüte SB 12) kamen vollständig. Da störten kleine Schauer auch nicht die Begeisterung. Renate Spiering schickte dieses Foto dazu. Man kann auch nicht mal in Ruhe unbobachtet ein Bierchen trinken ...

How to fuck is 'Bückelgang'? Ein neuer Postbote hätte es mit diesem Hinweis schwer, meint Askan Worms, denn offiziel gibt es Lotsenweg oder Bückelgang garnicht. Für die, die es nicht wissen wo er liegt: An der 'Kaserne' zwischen Blankeneser Hauptstraße und Phillipsstrom schließt er per Treppe an die Hans Lange Straße an.



Ausstellung. Im Witthüs wird am 6. Juli um 19 Uhr die Ausstellung 'Blanke Nees' und mehr von Dieter Tautz aus Wedel eröffnet. Wer Lust und Interesse hat, noch weitere Radierungen aus dem Treppenviertel anzuschauen, ist herzlich eingeladen. Hier seine neue Radierung von Krumdal 1+3.




Ein Tag in Blankenese. 15. Juni. Hanno Fink hatte für den Blankeneser-Heimat-Club und seine 'schlauen' Teilnehmer zusammen mit Chrischan und Solvey ein Tauchen organisiert, das beweisen sollte, dass es unter dem Bulln versteinerte Baumstämme gibt, die beide vor vielen Jahren dort gesehen hatten. Schade, das hat auch nach zwei Tauchgängen nicht geklappt, aber natürlich und besonders, weil es schlechte Sicht gab. Es wurde also gemeinsam eingepackt und Tschüß. Doch halt, dann sahen wir die 'Altona' zögernd von Cranz zum Bulln zurück kommen. Es stellte sich heraus, dass ein Hindernis im Antrieb den Vortrieb behinderte. Die Besatzung musste ihre Kunden abweisen und das Schiff erstmal stillegen. Eher aus 'Daffke' erwähnten wir, dass es hier zufällig gerade einen professionellen Taucher gab, den man ohne Anfahrt-Gebühren spontan buchen konnte. Wohlweislich gedacht, dass es an einem Montag um 16:30 keine behördenähnlichen Hadag-Mitarbeiter mehr geben konnte, die Entscheidungen zur Auftragserteilung erteilen hätten können. Doch weit gefehlt: Es gab superschnell ein telefonisches OK. Chrischan ging also eilig ins Wasser, um das Stauwasser noch nutzen zu können, ohne abgetrieben zu werden. Und es klappte (wir empfehlen ihn für weitere Aufträge!), denn er holte einen dicken Tampen vom Antrieb aus dem Wasser und erhielt (erstmals für seine Arbeit) einen großen Applaus vom Publikum. Die inzwischen seit einer Stunde wartenden Hadag-Kunden waren begeistert, doch noch nach Cranz zu kommen, denn wer weiß, wann eine Ersatz-Fähre gekommen wäre ...





Sommer in Blankenese. So, die erste satte Rate in Sachen Sommerwetter haben wir bereits genossen. Jetzt ist erstmal automatische Gartenbewässerung angesagt. Muss ja auch sein für ein grünes Blankenese. Hier Bilder von der Auslaufparade und der Ortsbegehung der Sandbänke am Pfingstmontag.






Ferienhaus im Treppenviertel. Linda Struck hat ein echtes Blankeneser Kleinod zu vermieten: www.ferienhaus-blankenese.de

Peinlich. Groß getönt hat die Bürgerinitiative 'Pro Blankenese', doch es ging scheinbar nur darum, kontra Blankenese zu sein. Bereits auf Roberts Geburtstag hatte ich zu Initiator Stefan Bick gesagt, dass er nicht nur gegen alles sein kann, sondern auch konstruktive Vorschläge zur Lösung machen müsste, wenn er wirklich pro Blankenese sei. Tja, nix da. Jetzt, wo Uwe Szczesny (CDU) und Gesche Böhlich (GAL) schriftlich zum Gespräch eingeladen haben, wird die Sache kleinlaut eingestampft, meldete Wolfgang Westphal. Peinlich. Dabei ist doch gegen die Gemeinschaftsstraße nichts zu sagen und auch nichts gegen eine gut und sensibel gemachte Parkmöglichkeit, um das Hanggebiet endlich mal zu entlasten. Eine Verbindung zwischen Bahnhofstraße Südteil und dem neuen Bahnhof wird ohnehin gebraucht, wenn die Geschäfte überleben wollen. Den blöden Kreisel brauchte doch eh keiner ... Übrigens scheint sich eine Architektengruppe um Jan Cousin zusammenzufinden, die mal kreative Entwüfre wachsen lassen will, eine echt gute Idee. Christian, es wird wieder Zeit für eine ausgiebige 'Ortsbegehung'.!

Stammtische. Die Stammtische zum Thema Automobile/Oldtimer (Kajüte SB 12, jeden Mittwoch ab 20:00) und Historie Blankenese (BSC-Ponton, jeden 1. Mittwoch 19:00) gibt es übrigens das ganze Jahr über. Info: Tel. 860400 oder info@edition-weiss-blau.de.




Robert Scheibler meldet: Live-Musik im BSC. Wolfgang Buck mit 'Side Car Sam' (Sam Richmond), die auf meinem Geburtstag für super Stimmung gesorgt haben, spielen am Freitag den 24. April ab 20 Uhr im BSC 60er - 90er-Jahre Musik. Kein Eintritt

Frühlingserwachen auf dem Bulln. Markus Kirchhoff schickte uns Bilder vom Frühlingserwachen auf dem Bulln. Vielen Dank.



Stintessen-Tour. Die diesjährige Stint-Tour startet am Sonnabend, den 4.4. auf dem Bulln mit der Fähre um 16:30. Warmup bei Ela vorher und ab 20:20 wieder.



Musik bei Nelson. Gestern erzählte Nelson (der Wirt vom BSC-Ponton), dass er am 28. März Live-Musik bestellt hat. Kein Eintritt, Biere etwas teurer. Näheres will er noch hier veröffentlichen ...



Blankenese-Archiv. Bei den Stammtischen des BHC wird immer wieder klar, dass unsere Generation alte Blankenese-Dokumente archivieren muss, sonst sind sie verschwunden wie die vielen alten Blankeneser, die früher auf dem 'Bulln'-Zugang saßen. Heute ist es dort still und leer. Im Sinne von Gustav Kirsten habe ich daher die trüben Wintertage genutzt, an die alte 350 Zeitdokumente zu digitalisieren und zu bearbeiten. Und es geht weiter. Sie, die Leser dieser Page lade ich ein zum Mitmachen. Wer Bilder, Dias und Ähnliches besitzt, melde sich bitte bei mir, damit wir uns mal locker zum Sichten und Beraten verabreden können: Thomas Mueller, Tel. 860400. Ein moderner Scanner macht es beispielsweise möglich, Dokumente auszuleihen und wieder zum Besitzer zurück zu geben. Neulich hatten wir sogar das Glück einen alten Film aus den 1930ern zu archivieren.



Winter am Strandweg. Katrin Kattwinkel schickte dieses Foto vom 12. Januar 2009. Vielen Dank.

Begeisterung: Weiden stehen lassen. Die Idee einer Renaturierung (der Blankeneser Beitrag zu den Ausgleichsflächen des Süßwasserwatts, wenn auch nur ein paar wenige Quadratmeter) zum Leuchtturm-Abbau (bitte nachdenken: Sollte man einen der Köpfe irgendwo in Blankenese als Denkmal für die Nachwelt aufstellen?) begleitet eine große Begeisterung. Der Künstler Hans Bunge schlug vor, den Schlacke-Abfall der Norddeutschen Affi unten am Wasser zwar wegzunehmen, aber die Weiden im Boden als Wellenbrecher zu lassen wie es früher wahr. Klasse Idee. Bunge meinte auch, sich in die Gestaltung der beiden neuen Leuchttürme einzumischen.



Nach der Leuchtturm-Ära: Renaturierung. Neulich rief ein Ingenieur-Büro an, das sich mit Neubau bzw. Abriss der Leuchttürme befasst. Leider konnte ich der Dame den genauen Termin nicht entlocken, doch es soll wahr werden, dass wir den Leuchtturm im Wasser, Blankeneses Wahrzeichen (und auch den oberen in Baurs Park) verlieren. Am 12. Juli 1984 wurde das obige Foto von Uwe Delfs gemacht, das einzige bisher. Darauf zu sehen der Kopf (ich war mal drin, es ist sehr klein und hat nichts zu tun mit alten Leuchttürmen der romantischen Art), den man als Denkmal als Erinnerung irgendwo hinstellen könnte. Unser Vorschlag wäre, dass HPA die Uferbefestigung ab dem Bulln westwärts öffnet, so dass die Elbe wieder auf den Strand kann, damit die Kinder hier wieder baden können. Die 'Renaturierung' eines klassischen Industrie-Ufers wäre ein erstrebenswertes Stichwort. Befragte Wasserbau-Ingenieure bestätigten als Spezialisten, dass die Schlackestein-Aufschüttung gar nicht benötigt wird, was weiter westwärts und am Falkensteiner Ufer ja schon immer Realität war. Weder der Hang noch die Böschung des Strandweges würden damit gehalten, dafür sei der Winkel viel zu unbedeutend. Das bestätigt auch die Theorie von Volkert Sörensen, der seine Erfahrungen in Bezug auf die Elbvertiefung auf einer Bürgerversammlung eindrucksvoll geäußert hatte. Da rutscht kein Haus in die Elbe. Ich habe deshalb ein paar Bilder angehängt, die das Ufer noch ohne fieses Industrie-Ufer-Aussehen zeigen.




strand1924.jpg (18341 Byte)


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19 Stufen. Manfred Struck meint, dass es früher mal neunzehnn Stufen gegeben hat am Knüll. Heute finden wir nur noch maximal 2-3 davon. Auch ein massiver Granit-Pfosten ist unter dem immer höher geschobenen Sand versteckt. Wer weiß das noch und hat Bilder? Langsam hat der Strand am Knüll und hinter der Kajüte SB 12 mindestens die Straßenhöhe erreicht. Mit jeder größeren Flut wird der Sand mehr auf die Straße geschoben. Schauen Sie selbst, wie groß der Unterschied zwischen Strandweg und Starnd einmal war. Öffnet den Strand unten wieder, dann regelt das die Natur selbst!




Moin im neuen Jahr! 1.1. Alles Gute!




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