Uuh, nun wird wohl auch ein wenig zuviel gewarnt, damit hinterher keiner was sagen kann ... Die böse Flut vom 1. November 2006 (wie heißt das woanders, wo nicht gearbeitet wird: Allerheiligen) ging nicht einmal zu allen Grundstücksgrenzen.

Klatsch und Tratsch '06.

Politische Ausschüsse:  Die Reformen des Herrn von Beust haben ergeben, dass wir mittlerweile keine 'Bürgermeisterin' mehr haben (Ciao, Frau Harpe) und auch das 'Rathaus' an der Oesterleystraße bald aufgelöst wird. Dementsprechend gibt es noch ein paar Ortsausschuss-Sitzungen, doch die wichtigen Dingen werden von Altona aus besprochen.

Klatsch&Tratsch '07. Im nächsten Jahr gibt es einen weiteren Link hier: Klatsch&Tratsch '07. Und auch Op'n BulleWahr wurde eingeführt. Mal sehen, was draus wird.

Hemingway – Literarisches Programm am Vormittag DEZEMBER 2006 – JANUAR 2007

Freitag, den 8.12. ab 10.30 Uhr : LESUNG: Ulrike Schröder liest Julie SCHRADER, « Bethleem und Gänsebrust »
Freitag, den 15.12. ab 10.30 Uhr : LESUNG: Otgard Ermoli liest James JOYCE, aus « Die Dubliner »
Sonntag, den 14.01. ab 15.00 Uhr : LESUNG: Otgard Ermoli liest Luis SEPULVEDA, « Der alte der Liebesromane las » TEIL 1
Sonntag, den 21.01. ab 15.00 Uhr : LESUNG Otgard Ermoli liest Luis SEPULVEDA, « Der alte der Liebesromane las » TEIL 2
Delphine Doisy im HEMINGWAY, Blankeneser Hauptstraße 146. 22587 Hamburg. Mobil 0162-216 47 62

Eingestellt. 21.11.06 Die Bauarbeiten am Strandweg sollen bis zum Mai 2007 eingestellt werden. Heute wird eine provisorische Teerschicht als nördlicher Fußweg gestzt. Das Abendblatt schrieb, dass Anwohner aus dem Rutsch wohl befürchten, dass der Hang Richtung Elbe rutscht. Tja, also noch lange 'Schmodder' an den Füßen. Meinung: Ob die Stilllegung was bringt? Denn irgendwann müssen die Bauarbeiten ja doch mal zuende gebracht werden. Hoffe ich zumindest ...

'Café Parisien' im Hemingway - Literarisches Programm NOVEMBER 2006
Mittwoch, 15.11.
ab 10.30 Uhr: WIR FEIERN DIE LITERATUR Bei Kuchen und Getränke sind Sie herzlich eingeladen !

Freitag, 17.11. ab 10.30 Uhr : LESUNG Otgard Ermoli liest von Herrn E. H. BEILCKE: "Jes Bundsen und der König von Dänemark", im Beisein des Autoren.

Freitag, 24.11. ab 10.30 Uhr: LESUNG Ulrike Schröder liest Texte von Dichtern in und aus Hamburg Heute: Gorch Fock, Liliencron, Dehmel..

Mittwoch, 29.11. ab 10.30 Uhr : LESUNG Otgard Ermoli liest Theodor STORM : "Ein stiller Musikant"

Strandweg 25.10.06 Nun geht es irgendwie nicht recht mehr weiter am Strandweg. Oben ein Bild vom 25.10. Die Uferböschung ist doch richtig schick geraten, großes Lob!

Strandweg 5-10-06 Hier für Sie drei weiterere Eindrücke, wie es zur Zeit hier aussieht. Die Uferböschung wird mit Granitsteinen richtig schick. Heute wird bereits klar, dass wir eine, durch vier Bordsteine (in der Mitte für Granitblöcke zum Sitzen und die Laternen), abgeteilte Promenade bekommen. Platzaufteilung ähnlich wie zuvor, daher leider viel zu schmal die Promenade und auch kein Radweg. Auch schon eine Einfahrt ist fertig: Am Restaurant 'Am Leuchtturm' liegen große Granitsteine, weil dies vom Hausbesitzer als Auffahrt vorgesehen wurde. Ob es den Gästen gefallen wird? Die Parkflächen sollen wohl auch mit diesem Material gestaltet werden, wie es scheint. Und wenn man so schaut, kommt die Straße wohl an der Nordseite ordentlich höher mit Neigung zum Strand, damit das Wasser gut ablaufen kann.

Strandweg 26-9-06 Hier für Sie ein Eindruck, wie es hier unten voran geht. Hoffentlich vergiss man es nicht, ein Stromkabel mit unter die südlich Promenade zu ziehen.

Fruchtbares Treppenviertel. 15.9. So, nun möchte ich Ihnen stolz auch mal meine Ernte 2006 zeigen. Feigen und Wein (oben) im Treppenviertel, von wegen das geht hier nicht. Ich habe Ihnen als Beweis extra das heutige 'Hablabla' hingelegt, so wie es Kidnapper machen, um die Aktualität des Fotos zu dokumentieren. Übrigens: Neulich erzählte Sylvia sogar was von Kiwis, ich hätte Lust, es mal zu probieren. Wo kriege ich so eine Pflanze? Ob wir den Neuseeländern da auch mal Konkurrenz machen sollen?

Segeln am 14.9.06. Vielleicht war es zum letzten Mal, die Rückkehr des Supersommers 2006. Dank an Thomas Sieh.

Strandweg neu. 14.9.06 Jetzt scheint es ernst loszugehen, denn heute wurden die Fußwege und Kantsteine des nördlichen Fußweges zwischen Krumdal und Strandweg 57 (erster Baugeginn) weggenommen. Allerdings gab es auch ein paar Strafzettel, weil sich natürlich keiner mehr um die Halteverbotschilder kümmerte. Doch zur Zeit sieht die neue 'Bucht' vor No. 60-62 richtigi gut aus: Kein Gitter mehr, schicke Rundung. Wie mir ein Bauarbeiter erzählte, weiß man noch nicht so richig, was auf die schräge Betonfläche drauf soll. Die schönen großen rumliegenden Granitsteine der alten Böschung wären wieder schön, finde ich.

Traurig: HPA macht nix. Aug '06. Mit Zeitdokumenten lässt sich nachweisen, dass der heutige Strand vor dem Strandweg in Zukunft zur Wiese (mit Hundeschiet gut gedüngt, danke auch hier die nachlässigen Nachbarn!) werden wird, wenn die HPA nicht den Strand wieder an einigen Stellen zur Elbe hin öffnet. Unser kleiner, stets zugewachsener (danke an die couragierten Nachbarn, die ihn manchmal freischneiden!) Spazierweg unten ist offiziell nur eine Uferbefestigung und hält den Sand ab, wieder in die Elbe zu spülen. Dadurch schiebt sich der Sand (der als höchstwahrscheinlich giftiges Fahrwasser- und Hafenbecken-Spülgut aufgespült und mehrfach aufgebaggert wurde, siehe Foto aus dem Grützner-Buch) immer weiter zur Straße herauf. Dass es auch anders geht, zeigt die offene Stelle am hinteren Strandweg, wo sich die Familien auf die Köpfe treten, weil sie sommertags zu eng ist für die vielen Badegäste. Die Zeiten von Bitterfeld und DDR-Schlamm haben sich geändert, bitte also auch die Befestigung zwischen Leuchtturm und 'Bulln'-Ponton teilweise oder ganz öffnen, denn die Ära des Nichtbadens in der Elbe sind vorbei. Die Menschen drängt es zum Bade! Und ob wir mal die 'Häuptlinge' von HPA (ehemals Strom- und Hafenbau) einladen sollten, um mal mit ihnen hier auf dem Befestigungsstreifen zwischen Bulln und Leuchtturm zu gehen? Dann würden sie erkennen, dass das winterliche Schneiden ALLER Büsche bitter nötig ist. Und ein jährliches neuerliches Beschneiden ab Juli ist ebenfalls dringend erforderlich ... Ok, ich gebe dann auch gern mal ein Bier aus ...

Treppenkrämer. Aug. Mehrfach wurde ich angesprochen, ob ich mich nicht zu dem HA-Bericht über den Treppenkrämer äußern möchte. Wissen Sie, irgendwie müsste man dann wirklich jede Stimme dazu hören, denn die Seelen des Treppenviertels ticken irgendwie anders. Für seine Ruhe oder (noch mehr) den Elbblick würde man sehr blutig kämpfen wollen. Und da mag ich rigendwie nicht zwischenkommen ...

Vielen Dank und WILLKOMMEN. 26.Aug. Delphine hat sich bei unerwartet gutem Wetter (echt Schwein gehabt!) verabschiedet, und ab Frühjahr kommen Ilona und Frank, die sich gleich duzend vorstellten. Prima, macht Spaß.

Strandweg neu. Am 4. September soll es wohl wirklich losgehen mit der Strandweg-Erneuerung. Die Jungs von Wähler haben fix gearbeitet und waren parkmäßig stets kooperativ, vielen Dank nochmal. Ein Schild steht schon von ihren Nachfolgern (am Ende des Strandweges). Mal sehen, was nun mit Eurovia (so scheint wohl die Straßenbaufirma zu heißen, die den Zuschlag bekam) wird. Es heißt, dass direkt vor das Krumdal ein Teer-Wendehammer auf den Strand kommt und wir dann nur noch über den Waseberg rein und raus kommen.

'Edition Blankenese' kommt. August 06. Das Projekt Bilderserie 'Edition Blankenese' mit Joachim Bereuter und der krumdal.de-Redaktion entwickelt sich, bitte schauen Sie in nächster Zeit immer wieder mal hier ...

Treppe im Römischen Garten. Aug '06 Oh, das hatte ich gar nicht mitbekommen: Die Treppen zwischen Falkentaler Weg und Römischem Garten, die lange Zeit abgebaut/gesperrt war, wurde durch ein stabile Stahlkonstruktion ersetzt. Endlich ist wieder ein Rundgang möglich.

Nix Hendrik. 18.8.06 Bullnparty bisher diskret angesagt, diesmal sogar im 'Kloenschnack' ausgeschrieben. Doch DJ Hendrik fehlte, hat ihn der nachmittägliche Regen vergrault? Trotzdem war es nett ...


Französischlernen mit Delphine. Wer Nachhilfe in der französischen Sprache braucht oder diese erlernen möchte, wende sich an die Pariserin Delphine Dusollier-Doisy (Bild oben mit Tasse), die innerhalb der Elbvororte zu Ihnen kommt und 20,- pro Stunde dafür braucht. Tel. 0162-2164762. Grüßen Sie sie bitte von Hermann, danke.

Ruhe im Krumdal. Aug 06. Es ist Urlaubszeit im Krumdal, viele Nachbarn sind nicht da. Doch es soll nicht langweilig werden, denn es sind wiedermal unruhige Bauarbeiter bestellt worden. Was soll man da als Katze machen? Doris gibt 'Chocolat' zwar das Futter (Trockenfutter zum Tagesanfang gibt es hier), doch wo kann man sich von einer anstrengenden Nacht ausruhen? Hier direkt den Katzenkopf im Schoße der alten Holzpuppe ist eine bevorzugte Stelle. Und wenn man dann hin und wieder die Augen öffnet, lässt sich schnell prüfen, ob es etwa schon wieder Futter gegenüber zuhause gibt. Dazu ein wenig Klassikradio, und schon ist die Katzenwelt in Ordnung, schnurrrr ...



Literaturlesungen im Hemingway. Delphine organisiert zweimal die Woche im Hemingway Literaturlesung, hier das Programm:

CAFÉ PARISIEN IM HEMINGWAY LITERARISCHES PROGRAMM

AUGUST - SEPTEMBER 2006

Freitag, den 18. 08 ab 10.30 Uhr : LESUNG Ulrike Schröder liest Texte von Dichtern in und aus Hamburg

Heute : Hans LEIP, "wie einst Lili Marleen"

Freitag, den 25. 08 ab 10.30 Uhr : LESUNG Otgard Ermoli liest drei Erzählungen von Somerset MAUGHAM

Sonntag, den 10. 9 ab 10.30 Uhr : LESUNG Ulrike Schröder liest Texte von Dichtern in und aus Hamburg Heute : Wolfgang BORCHERT, "Die Göttin Großstadt "

Freitag, den 15. 09 ab 10.30 Uhr : LESUNG Otgard Ermoli liest Marcel PROUST, Szenen aus der Kindheit

Freitag, den 22. 09 ab 10.30 Uhr : LESUNG Ulrike Schröder liest Texte von Dichtern in und aus Hamburg Heute : Ringelnatz, Grashoff und Konsorten: "Prickelndes von der Waterkant".

Mittwoch, den 27. 09 ab 10.30 Uhr : LESUNG Otgard Ermoli liest Theodor FONTANE aus „Meine Kinderjahre“


Mehr Strand anstelle des Unterfeuers. Juli 06. Die politischen Parteien könnten sich einen guten Namen machen, wenn sie sich dafür einsetzen, dass HPA anstelle des Leuchtturm-Unterfeuers im Zuge des Abrisses hier einen mehr oder weniger langen Badestrand gestaltet, denn die vorhandenen Flächen sind viel zu eng. Meine Supersonderbitte: Bitte schauen Sie sich das große Getümmel bitte mal außerhalb Ihrer Dienstzeit an!

Steine weg. Juli 06. Es bedarf es einer Initiative, mal den kleinen (stets überfüllten) vorhandenen Strand am Strandweg per Gitterschaufel (hat HPA bestimmt) von den Trümmersteinen zu befreien (bis zum Segelschiff am Falkensteiner Ufer). Das müsste ja wohl leicht an einem Vormittag (während die Radlader-Herren der Stackmeisterei ihre überaus langen Pausen machen) möglich sein. Und dann die Steine gleich wieder zurück auf die Stacks, dann haben sie wieder einen Sinn. Andere Ansichten? Gern: info@krumdal.de

Treppenviertel-Ortung. Juli 06. Angesichts der vielen Missverständnisse und Vorurteile um den Begriff 'Blankenese' möchte ich versuchen, mein Interesse nur noch 'Treppenviertel' zu nennen. Neulich wurde ich wieder gefragt, wo genau das denn sei. Kurz gesagt: Dort, wo man kein Auto parken kann. Also vom Strandweg aufwärts bis ungefähr zur Linie Krumdals Weg, Eiland, unterhalb Kiekeberg und Hoher Weg an die Blankeneser Hauptstraße. Auch das Falkensteiner Ufer gehört dazu. Andere Ansichten?


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Geld sparen. 25.7.06 Die Leute, die sich von dem neuen Freizeitbad von Wedel eine Art 'Holstentherem' (Kaltenkirchen) versprochen hatten, können ihr Geld stecken lassen. Alle Stimmen, die ich hörte, besagen, dass sich das Geld auszugeben nicht lohnt und wir weiterhin in der Simrockstraße oder 'Marienhöhe' bleiben sollten. Das meiste Geld scheint für die Werbekampagne weg zu sein, die mit 'Badebucht.de' und vielen Plakaten ein wenig zuviel Schaum schlägt, so meine Empfindung. Der neue Beachclub am Wedeler Strandbad dagegen scheint gelungen. MIichael Grübbeling hat es sich angeschaut, hier sein Kommentar: "SWEET, SMOOTH AND LAZY =; )"

Optimale Touristen-Rundgänge. Juli 06. Wir hatte die Idee, mal ein bis zwei optimale Rundgänge für Touristen zu entwickeln, die wir hier dann bei krumdal.de beschreiben. Dazu gehören nicht nur schöne Blicke und Treppen, sondern auch wichtig, dass hier keiner in Unkenntnis mit dem Auto durch das Treppenviertel fahren muss. mehr ....

Vorschläge. Leider fehlen uns im westlichen Treppenviertel die Parkmöglichkeiten, denn der kleinen Parkplatz am Falkentaler Weg unten ist schon jetzt übervoll. Bitte weitere Vorschläge ...

Fernsehfritzen. Juli 06. Wiedermal sind Ende Juli Fernsehfritzen in Blankenese, diesmal die ARD/Saarländer, die einen Film über Hamburg und Blankenese machen wollen, der am 8. November und später in den dritten Programmen (auch 3SAT) gesendet werden soll. Was soll ich zeigen? Bitte Vorschläge ...

Wasserwerk. 2.7.06 Wie ich hörte, soll das Gelände am alten Altonaer Wasserwerk unten am Falkensteiner Ufer umgestaltet werden. Die 'Philosophenteiche' (der östliche wird wohl ganz zur Elbe geöffnet und am westlichen die Ummauerung niedriger) sowie die Wiesen drumherum sollen von den Zäunen befreit werden und die Straße (wahrscheinlich wie zur Krötenzeit) eventuell dauergesperrt. Mal sehen, ob das was wird, denn wie üblich ist wenig Geld da.

Askan Worms. 25.6.06 Der Hobbyfotograf Askan Worms zeigt auf www.krumdal.de einige seiner Aufnahmen des Treppenviertels, vielen Dank.

Zigaretten vergessen ... 11.6.06 Ich dachte immer, dass die Volldrehung der England-Fähre zur 700-Jahr-Feier nicht zu toppen sei. Doch heute drehte die 'Europa' von Hapag-Lloyd direkt hier am Leuchtturm (hat ein Nachbar ein Foto gemacht, bitte schicken, danke), um wieder zurück in die Stadt zu fahren. Wow, Uwe ...

´'CAFÉ PARISIEN' IM HEMINGWAY. 1.6.06 Eben auf der Ein-Jahres-Feier wurde es offiziell: Wir sind traurig, denn Delphine Dusollier-Doisy beendet ihr tägliches Engagement im Hemingway Ende Juni und zieht zum Herbst weg aus dem krummen Tale. Zum Trost: Die Literatur-Treffpunkte sollen weiterhin stattfinden, munkelt man. Mal sehen, ich werde berichtren ...

Denkmalschutz. 29.5.06 Ob gut oder schlecht, vermag ich noch nicht zu beurteilen: Fünf Häuser im Krumdal wurde soeben als denkmalwürdig eingeschätzt: No. 8 (Fischerhaus von 1809), No. 12 und 14 (18. Jahrhundert), No. 16 (1820) und No. 18 (18. Jahrhundert). Wer kennt sich über Vor- oder Nachteile gut aus? Insgesamt 1.550 Objekte umfasst die Denkmalliste zur Zeit.



Leuchttürme weg. 16.5.06 Wenn man den Gerüchten ('Küstenklatsch') Glauben schenken darf, werden wir die beiden (inzwischen) liebgewonnenen Leuchttürme verlieren. Sie werden 2008/2009 ersetzt werden, weil sie nicht perfekt platziert sind und der großen Ausbaggerung (sichern Sie schon mal Ihr Haus mit einem Anker gegen das Reinrutschen) im Wege stehen. Zwei verschiedene Quellen bestätigen diese Info, wenn auch nicht offiziell (ist ja klar). Ich bin traurig, denn dann fällt ein sehr besonderes Spazierziel weg. Wer hat Lust zu einer Bürgerinitiative? Die neuen Richtfeuer werden zwischen Strandhotel und BSC sowie am MSC-Hafen gebaut, hörte ich. Also fotografieren Sie noch fleißig, denn seit die Franzosenpappel neulich gefällt wurde, ist der Leuchttum im Wasser unser Wahrzeichen am Strandweg. Oben ein Bild davon von dem Maler Joachim Bereuter. Ob mit dem Fehlen des Turms allerdings auch der nächtliche Lärm im Sommer weniger werden wird, darf bezweifelt werden. Aber vielleicht ...

Altteile-Sammlung. 9.5.06 Hier ein 'Altteilesammler' aus den Niederlanden, der die gebrauchten Containerbrücken fortschaft. Warum sind eigentlich alle praktischen Schiffe (und auch die ganzen alten Segler zum Hafengeburtstag) aus Holland?



Musenstall. Bis zum 27. April läuft noch die Verkaufsaustellung mit Fotografien von Peter Dine, Kurt W. Hamann, Wolfgang Huppertz, Silke Goes, Axel Fidelak, Christina Köchy und Malerei von Gerlind Petersen. Abends ab 19:00 gibt es dann eine Abschlussveranstaltung mit 'Blue4U' (Soziety Jazz). Info-Tel. 0171-6854753.

Musenstall 1.4.06 Bitte streichen Sie den Katharinenhof in Baurs Park und die ehemalige Bücherhalle nicht aus Ihrem Gedächnis, auch wenn die Gebäude teils leerstehen. Eine Künstler- und Fotografenruppe um Kurt W. Hamann lud heute sehr kurzfristig zu einer Vernisage ein, es ist also weit mehr dort zu erwarten. Mehr bei www.krumdal.de

Elbecamp. 1.4.06 Etwa 35 bis 40 der noch 2005 rund hundert Camper fanden sich heute zum 'Ancampen' im Falkensteiner Ufer ein. Die Elbecamp GmbH bot dazu Kaffee und Kuchen in der 'Kajüte' an, um eine gemütliche Stimmung zu schaffen. Lobenswert. Vielleicht wurde mein flapsiger Satz mit der drohenden Anarchie gar zu ernst genommen, dass die jungen Betreiber um Torben Wolpers die Polizei um Bewachung gebeten hatten. Vom Mitgeschäftsführer Krützfeld erfuhr ich dann auch, dass Vater Wolpers als Vereinsvorsitzender zurücktreten musste (aufgrund des 'Abendblatt'-Artikels, der ihm 'Vetternwirtschaft' vorwarf). Nun sei der Verein nicht mehr handlungsfähig, so Krützfeld, und könne daher keine neuen Verträge annehmen. Verstehen konnte ich das nicht, denn der Platzbetreiber soll doch nun die 'Elbecamp GmbH' sein und nicht der 'Verein Kinderschutz und Jugendwohlfahrt e.V.'. Na ja, wer auch immer, es ist jedenfalls noch immer wenig logisch und verständlich für die Öffentlichkeit, was dort abgeht. Eine bessere Pressearbeit wäre ratsam gewesen und scheint es auch immer noch. Gern will ich dabei unvoreingenommen helfen.



Für die Camper hieß es: Wer einen Vertrag annahm, musste sich verpflichten, seinen Platz hinterher frei von Gehwegplatten und ortsfremden Bäumen zu verlassen, egal, ob er diese nun gelegt/gepflanzt hatte oder nicht. Dazu fertigte Torben Wolpers ein Protokoll an. Nur wer so einen Ausweis (oben) am Wagen hatte, konnte vom Traktor auf seinen Platz geschleppt werden, musste also die 590,- (plus 150,- für den Parkplatz) bezahlt haben. Die anderen Wagen durften nicht auf ihren Platz. Eine Gruppe nunmehr 'Ehemaliger' traf sich, um dem Geschehen beizuwohnen.

Unverständlich für mich war die Tatsache, dass (obwohl nun mehr als die Hälfte der Plätze frei waren) keine neuen Leute aufgenommen bzw. auch Camper, die sich nicht in den Listen der Elbecamp GmbH (also vom Vorpächter 'schwarz' und ohne Registrierung kassiert worden waren) befanden, wieder abfahren mussten. Entschuldigung für meine Einschätzung, dass auf den frei gewordenen Plätzen (allein schon aus wirtschaftlichen Gründen für die GmbH oder den Verein) neue Leute angenommen würden, sorry an die E-Mail-Anfrager. Jedenfalls scheinen die GmbH-Geschäftsführer die Einnahmen der freien Plätzen nicht zu brauchen, obwohl Vater Wolpers doch auf der Camper-Versammlung am 30.1. doch angekündigt hatte, dass es etwa 50 bis 60 neue Anfragen gegeben hatte. Na ja, ich verstehe es jedenfalls nicht.

Strandweg-Grundinstandsetzung. Wie haben nochmal nachgefragt: Am Montag, den 3. Juli (nun doch schon ein wenig früher) soll es nun wirklich losgehen mit dem neuen Strandweg.

Cosco Guangzhou 27.3.06. Eben ist das größte Containerschiff der Welt hier am Krumdal vorbei. Die hellgraue 'Cosco Guangzhou' fasst rund 9.500 Container und ist 350 Meter lang.



Abendblatt 16.3.06 Rund 1,5 Millionen wird der neue Strandweg kosten, schrieb das 'Abendblatt'. Die Journalistenkollegen hatten auch herausbekommen, dass die Abteilung (statt der heutigen fiesen Poller) zwischen Fahrbahn und Promenade aus 1,5 m langen und 40 cm breiten Granitblöcken bestehen wird. Was dort allerdings vom 'Rutsch' geschrieben wurde, zeugte von Unkenntnis.

Ortsausschuss am 14.3.06 Uff, ich muss mich erstmal erholen davon. Warum waren Sie eigentlich wieder nicht dabei? Eigentlich sollte das wichtige Thema Grundinstandsetzung Strandweg (etwa 70 cm tief kommt alles neu) und deren zeitliche Abfolgen behandelt werden. Doch was dann kam, war nicht nur der lahmende Behördenlaptop (Overhead ist nun auch dort out) des Peter Meyer (der den Bau im Bezirk Altona plant).

Es gibt nicht nur zwei zeitliche und bauliche Bauabschnitte (jeweils begonnen bei Strandweg 58, zuerst 2006 nach Westen bis Falkentaler Weg, dann 2007 nach Osten und nur bis Kreuzung Hauptstraße, der Rest wird so bleiben), sondern auch noch vom Winter (und der Hochwasser-Saison) unterbrochen. Da waren auch die Gesichter der Hobby-Politiker lang, und man fühlte sich arg verschaukelt. Grund war angeblich, dass ab April zuerst EON-Hanse und die Wasserwerke plötzlich neue Leitungen (Begründung sei der neue Bahnhofplatz, was ich nicht erkennen kann) in den Strandweg bauen wollen und dann noch für einen Umbau/Abriss/Neubau (von Strandweg No. 58) schwere Lastwagen fahren müssen. Gibt es denn keinen mehr, der da mal duchgreifen und auf den Tisch hauen kann? Zusätzlich kam noch die Begründung, dass die Stadt Hamburg verboten hat, in den Monaten Juni/Juli keine Tiefbauten durchzuführen (wegen der Fußballweltmeisterschaft). Als Peter Meyer erklären musste, dass sich der Umbau auf mindestens August verschieben wird, glaubte ihm auch das (bei der schlechten Vorführung) schon keiner mehr ernsthaft.

Der Verkehr (auch Bergziege) soll wohl ab Ahrberg nach Osten per Einbahnstraße ab Strandhotel über den Wanderweg bis zum BSC geführt werden (gute Idee!) und dann Mühlenberger Weg wieder hoch. Hoffentlich setzt sich (nun endlich auch gezwungenermaßen) die Erkenntnis durch, dass wir die vielen Touristenautos (Fußgänger essen durch Bewegung lieber und besser, also sind die Restaurants kein Argument, diese Erfahrung kann ich auch erster Hand abgeben) raushalten müssen und dass dafür ein paar Schildchen nicht reichen, wenn es kaum einer prüft und durchsetzt. Mein Ruf nach der Polizei reicht da nicht, denn dafür darf keiner mehr (ab Kreuzung Elbchaussee/Bahnhofstraß/Blankeneser Hauptstraße) weiter (außer nachweislichen Anwohnern)!

GAL-Sprecher Sdun fragte berechtigt nach einer provisorischen Baustraße auf dem Strand, was eine gute Idee war. Da erklärte doch Meyer ernsthaft, dass Strom- und Hafenbau (Port-Authority) nicht nur keine Fläche (von etwa einem Meter vom Strand) für eine breitere und damit schönere (und vor allen Dingen verkehrssichere, weil dann noch ein Radlerweg kommen könnte, den es jetzt nicht geben wird) Promenade, sondern auch nicht für provisorische Baustraße abgeben würde. Ich bitte Sie: Gehört diese Fläche denn irgendwelchen selbstverliebten PA-Mitarbeitern und nicht mehr der Allgemeinheit? Das kann doch nicht wahr sein, handelt es sich doch um ein und dieselbe Stadtverwaltung (nicht etwa EU, Bund oder andere kokurrierende), zu der diese beiden Behörden gehören. Jeder zeigt auf den anderen, wie im Kindergarten. Jungs, der Bürger ist Ihr Kunde, für den sind Sie da! Da bedarf es wohl mal eines harten Wortes von Bürgermeister Ole von Beust, denn so kann das Stück den Comedy-Preis bekommen. Wie soll der Bürger denn da irgendwen ernst nehmen? Ja, Sie haben recht, es war gerade Karneval ...

Wer diese Sitzung ansehen konnte, dürfte von Politik und Verwaltung meiner schönen Heimatstadt erstmal längere Zeit kuriert sein und sich irgendwelchen Wahlen fernhalten. Übrigens: Und auf meine Frage nach einer Ersatzpflanzung für die Franzosenpappel (siehe unten), gab es nur eine Verneinung (na, das hätte ich mal zu Grünen-Anfangszeiten sehen wollen).

Also, genug geschimpft: Es wird Fußweg wie Promenade (beide genauso breit wie heute) mit Original-Sibbert-Steinen geben (Gelbklinker mit hoffentlich traditionell hin und wieder mit einem Rotklinker dazwischen, siehe Hans-Lange-Straße). Parkflächen wie Grundstückseinfahrten werden mit schönen Pflastersteinen gelegt, und lediglich die Fahrfläche geteert. Zwischen Teerfläche und Promenade soll ein schmaler Streifen Pflaster kommen, habe ich verstanden. Bestimmt haben die Planer darauf geachtet, dass das Wasser bei Flut wieder abfließen kann und die Sibbertsteine gut befestigt sind, damit der neue Strandweg lange hält. Es wird Bushäuser geben (von Wall?), die im Falle Krumdal wohl zwischen No. 69 und 70 stehen.

Camper am 11.3.06 Es sieht so aus, als ob der vom Kinderschutz und Jugendwohlfahrt e.V. vorgegebene Preis von 590,- (plus 150,- Parkplatz) pro Saison bestehen bleibt und dies nicht mehr verhandelbar ist. Der Verein hat Politik und Verwaltung hinter sich und kann also machen, was er will, denn er hat den Vertrag bekommen. Kalkuliert sind 80 Camper, und ob das nun die alten sind oder neue kommen, ist dem Betreiber egal, hörte ich. Wer also zahlt, ist wieder dabei, freies hartes Land ... Mittlerweile höre ich, dass wohl viele Leute nicht mehr kommen werden, auch, weil sie schon am 17. März das Geld einbezahlt haben müssen.

Sönke Witt erzählte "Es gibt Rentner, Harz-Vier-Empfänger oder auch andere sozialschwache Familien, die den geforderten Betrag nicht bis zum 17.03.06 aufbringen können. Für diese Familien heißt es: Aus mit Camping. Die 'Elbe Camp GmbH' akzeptiert nämlich nur Ratenzahlung von Sozilhilfeempfängern, die den entrechenden Nachweis bringen (welch ein soziales Verhalten seitens der Elbe Camp). Wir haben viele Rentner, die nur noch Ihren Lebensabend dort unten verbringen möchten, sie müssen aber auch mit ihrem Geld rechnen und können diese Summe nicht auf einmal bewältigen. Dieses zählt aber nicht in dem sozialen Gefüge der Elbe Camp GmbH." Soweit der O-Ton. Ich wünsche in diesem Jahr besonders viel Sonne (zum Trost) und schaue am 1. April mal vorbei, ob es dann ein wenig Anarchie geben wird. Jeder soll erstmal auf seinen alten Platz vom Vorjahr dürfen, doch werden noch viele dies wollen/können/mögen? Ob das die Politik bedacht hat mit der angeblich ach so 'sozialen' Lösung? Und ob das zwei Geschäftsführer durchsetzen können, die 1980 und 1982 geboren wurden? Einer davon ist sogar der Sohn des Vereinsvorsitzenden. Na, ich weiß nicht ...



Franzosenpappel. 6.3.06 Eben wurde ein Wahrzeichen des Strandweges abgesägt: Der 'Franzosenpappel' genannte Baum am hinteren Strandweg hatte die Uferbefestigung hochgerissen, hatte in ihrer Mitte einen etwa 30 cm großen vergammelten Kern und dürfte auch der Strandweg-Instandsetzung im Wege gewesen sein. Tschüß, liebe Pappel, Du warst mir ein wenig ans Herz gewachsen. Auch Maler Joachim Bereuter dürfte ein Tränchen vergossen haben, hing doch sein 'Wotan' jahrelang daran. Na ja, vielleicht wärmt sie ja noch einen Kamin beim Rotwein auf dem Bärenfell ... Ob es eine Ersatzpflanzung geben wird? Viele Leute hätten sich auch gewünscht, dass die Sägen der Port-Authority auch alle Bäumchen und Büsche am kleinen Wanderstreifen direkt am Wasser (bis zum Bulln) bearbeitet hätten. Das Argument mit den Wellbrechern zieht doch irgendwie nicht. Lieber hätte man ein paar feingliedrige Bäume in die neue Promenade gepflanzt, die zwar schön aussehen würden, aber den teuren Elbblick nicht versperren. 'Vordergrund und Hintergrund' würde ein Fotograf wahrscheinlich dazu sagen. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack ... Jetzt scheint es also wirklich loszugehen mit dem Strandweg. Freuen wir uns darauf, denn so konnte es ja nicht bleiben. Danke an Politik und Verwaltung, dass man unsere Bitten erhört hat. Jede Veränderung ist besser als der heutige Ist-Zustand (der dann ja auch die nächsten zwanzig Jahre nicht mehr angerührt würde).

Brief Februar 2006. Guten Tag aus Kopenhagen, ich bin gerade dabei, für ein Projekt Erinnerungen zu sammeln. 1947 und 1948 war ich mit über 1000 anderen jungen Menschen in Blankenese (im von den Engländern requirierten Haus der Familie Spreckelsen Krumdalsweg 15?) - St. Michaels House - und bin über dieses Haus im Rahmen des damaligen 're-education Programms als potentieller Multiplikator (!) nach England geschickt worden. Auf der Suche nach Informationen über diese Einrichtung oder Menschen, die auch dort waren, musste ich feststellen, dass ich weder von Hamburger Archiven noch von britschen Einrichtungen Informationen erhalten konnte - in der Biographie des britischen Militärgeistlichen, der das Haus leitete, ist dieser Dienst auch nicht erwähnt. Nach der Währungsreform wurde die Einrichtung dann geschlossen. Ich suche jetzt all Informationen über diese Einrichtung und Antworten auf die Fragen 'wie bin ich nach dort eingeladen worden?', 'warum wurde ich mit drei anderen jungen Leuten für das England-Programm ausgewählt, dass mein ganzes weiteres Leben bestimmt hat?' Gibt es noch Menschen in Blankenese, die etwas erinnern, alte Rundbriefe haben? Mit freundlichen Grüssen. Peter Wrede, Rysensteensgade 6, 5yh, DK 1564 Kopenhagen V, Tel. oo45 28 399 277

Ortausschuss am 14.2.06. Diesmal an der Langelohstraße 141 im Heidbarghof in Osdorf. Dort ging es wieder um das neue 'Elbecamp'. Das Konzept des Kinderschutz und Jugendwohlfahrt e.V. (fragen Sie mal am Falkensteiner Weg 3 nach, Tel. 862876, Fax 86629288) hatte noch immer keinen für mich überzeugenden 'Biss'. Geschäftsführer Stecker empfahl die Internetseite www.kinderschutz-hamburg.de. Leider war dort noch nichts zum Thema Elbecamp, Preise, Leistungen usw. zu lesen, vielleicht mag der Geschäftsführer eine kleine Pressekonferrenz einberufen, ich wäre gern dabei: info@krumdal.de. Es soll nun eine Betreiber-Gesellschaft gegründet werden, für die dann auch Leute aus dem ersten Arbeitsmarkt eingestellt werden sollen. Doch langsam rennt die Zeit, denn die Camper haben für den 1. April bereits einen Trecker geordert (O-Ton: "Ab 7:00 wird von West nach Ost aufgebaut"). Man darf gespannt sein, wer wohl den ersten Apriltag (es ist ein Sonnabend!) koordinieren will ...



Blankenese-Camping. 30.1.06 Zur Vorstellung des neuen Campingplatz-Konzeptes kamen an die hundert Leute im 'Blankeneser Rathaus' zusammen. Die neuen Betreiber trugen (ziemlich unvorbereitet und mit nur wenig Detail-Kenntnis) vor, dass sie nun statt bisher rund 400,- künftig 590,- pro Saison (April bis September) plus 150,- für den Parkplatz (den die Camper selbst gebaut haben und der nichts kostete) haben wollten. Darüber hinaus gab auch viel Unmut bei den Campern, weil ein neues Konzept nicht richtig greifbar vorhanden war und niemand wirklich exakt wusste, wo die Wohnwagen am 1. April hin sollen bzw. ob der aus ihrer Sicht 'satte' Preisaufschlag so bleiben wird. Heraus kam, dass Gartenbauleiter Werner Preuß zusagen konnte, dass (bis auf etwa drei Plätze) jeder in 2006 erstmal wieder seinen 'Stammplatz' erhalten würde. Es wurde eine Delegierten-Gruppe gebildet, die sich in derachten Woche zusammensetzen wird, um offene Fragen und den als sehr hoch empfundenen Preis noch zu korregieren. Ein Betrag von 500,- schien da eine Grenze zu sein, denn hier gibt es weder Wasser noch Strom am Platz. Ein objektiver Vergleich mit anderen Naturplätzen (beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern Darß-Zingst-Fischland) scheint sehr ratsam. Zwar soll eine Summe von einer halben Million (inklusive öffentlicher Zuschüsse von etwa 200 tEUR) investiert werden, doch bei einer Jahrespacht von 5.500,- für den Gesamtplatz ist auch vieles möglich.



In jedem Falle werden sich die Camper wohl daran gewöhnen müssen, dass sie auf ihre laut Gutachter etwa 5.500 qm Gehwegplatten, ein gemauerte Grills, Hecken, Zäune und ortsfremde Bepflanzung (Buchbäumchen, Kiefern und Tannen) verzichten. Fingerzeig der Teilnehmer: Ob es da beim benachbarten 'ATSV' gleichermaßen zugehen wird, wurde berechtigt gefragt, denn auch dort sind Plätze befestigt. Grund für all diese Änderungen ist die Tatsache, dass ein Gutachter besondere Trockengräser als schützenswertes 'Biotop' ausgemacht hat. Freund 'Wachtelkönig' lässt grüßen ... Nun wird es künftig eine Art 'Dreifelderwirtschaft' geben, die eine Rotation nötig macht, weil bestimmte Gebiete geschützt werden müssen. Besonders interessant dabei ist, dass dieses geschützte Gras den Menschen braucht, um nicht zu groß zu werden. Ja, ja, die grünen Ideen, die wir alle mal hatten, fressen uns nun bald auf ... In den nächsten Jahren sollen sämtliche Gebäude (die Kajüte wird aufgeständert gegen Flut, das Waschhaus ist unterspühlt) erneuert werden und ein soziales Jugendcamp mit etwa zehn Zelten à 8-10 Jugendliche (westlich des Waschhauses) entstehen.



Der Vorschlag von Werner Preuß, die Zufahrt nur noch über den Parkplatz (vielleicht auch dort gleich Empfangshaus und öffentlich zugängliche Kajüten-Gastronomie?) zu machen, scheint auch ökologisch sehr gut, denn es gibt bereits ein Trasse dazwischen. Er schlug vor, im Westen rein und im Osten wieder raus zu fahren, eigentlich eine gute Idee. Dann sollte die Schranke des Falkensteiner Weges zwischen den Wendehammern aber wirklich nur noch von Polizei und Feuerwehr zu öffnen sein, damit nicht mehr jeder Autofahrer durchfahren kann. Ebenso ist statt des maroden Zaunes hin zum Fahrradweg ein natürlicher Grünstreifen (kleiner Wall mit Brombeeren oder Wildrosen?) von 7-8 Metern ratsam, um eine Abschirmung zu gewährleisten. Nichts dran sein soll übrigens an dem Gerücht, dass der neue Betreiber zu einer Sekte gehört.



Café Parisien Januar 2006. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Nachbarin Delphine Doisy hat tagsüber das 'Hemmingway' an der Blankeneser Hauptstraße gepachtet. Robert erzählte, dass es dort ein prima Frühstück gibt. Jörg Inselmann dazu: "Wir können es auf das Heftigste bestätigen: Wirklich super lecker und delphinisch herzlich und nett!! Hoffentlich hat sie regen Zulauf, so dass es sich dort hält ..." Geöffnet von Dienstag bis Freitag 9:30 bis 14:30, Frühstück für EUR 6,-, Mittagsessen für 8,-, Brunch 10,-, Lesung 10,- (es gibt ein kleines Programm, schauen Sie dort mal rein). Info: Tel. 0162-2164762.

Kleines Buffet zum Pauschalpreis: Hausgemachte Leckereien, délices faits maison.

Frühstück für € 6, Mittagessen für EUR 8,-, Sonntag Brunch (ab 10 Uhr) für €10, Lesung für EUR 10,- (inklusive Buffet).

Und wie immer zu Ihrer Freude ab 11.00 Uhr : Literatur! Dienstag in Deutsch, Mittwoch in Französisch, Donnerstag in Spanisch, Freitag in Englisch.

Ortsausschuss 10.1.06 Es wurde beschlossen, die kleinen Verkehrsinsel im Wendehammer von 'Baurs Park' wegzunehmen, und der Campingplatz am Falkensteiner Ufer ist durch einen superseltene Grasart zum Biotop geworden, auf die der neue Campingplatz-Betreiber mit den Campern zu achten haben. Die Stamm-Dauercamper werden zum 30. Januar zu einem Gespräch eingeladen, weil es dann nicht mehr erlaubt ist, mit den Gehwegplatten seinen Platz zu befestigen. Etwas von rollierendem Platzwechsel war auch im Gespräch, um die bedrohte Grasart zu schützen. Frau Harpe als Blankeneser 'Bürgermeisterin' (ihr folgt noch in diesem Jahr Thomas Böge) hatte die Einschätzung, dass der Campingplatz unter dem neuen Betreiber sehr schön werde.

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