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Klatsch&Tratsch alt.

Liebe Krumdaler, ich war an sich auf der Suche nach etwas ganz anderem, als ich über Eure Seite stolperte und prompt hängenblieb. Großes Kompliment von einem, im Herzen immer der Heimat verbundenen Blankeneser, den es in die, für unsereins relativ ungewohnte Schweiz verschlagen hat. Weiter so, ich komme wieder. Tschüß und Danke. Carl-Christian J.W.A. Anders

Toner, Tinte, Spezialpapiere.   Jeder, der Drucker, Kopierer, Faxgeräte verwendet, benötigt regelmäßig die dazugehörigen Verbrauchsmaterialien wie Tinte, Toner, Folien und Spezialpapiere. Wer dabei sparen möchte, sollte Marc S. Keizl anrufen und ihn fragen, ob er nicht günstiger sein kann als Ihr bisheriger Anbieter. Die Keizl GmbH unterbietet bei originalen Materialien auf jeden Fall alle bekannten Märkte und Versender! Als umweltschonende Alternative werden für viele Druckertypen sorgfältig wiederaufbereitete und geprüfte Produkte der Marke PANDA angeboten, sie können damit im Schnitt noch einmal ca. 30% sparen (wobei unserer Erfahrung nach die meisten Artikel sogar noch ein wenig besser gefüllt sind)! Geliefert wird per Deutsche Post AG oder durch Marc S. Keizl persönlich. WICHTIG: Übrigens kümmert er sich auch um technische Probleme von PC-Benutzern. Rufen Sie ihn an: Tel. 0179-5238186 oder mail@keizl.de

Straßennamen.  5.12.02 Seit die kleinen Laternenmasten im letzten 2001 erneuert wurden, hatte es keine Straßenschilder mehr gegeben. Auf einer Ortausschußsitzung haben wir darauf unsere 'Bürgermeisterin' Harpe angesprochen. Jetzt sind sie seit Anfang Dezember wieder dran.

Strandweg-Erneuerung.  12.11.02 Im nächsten Jahr soll es also losgehen, so wollen es die Lokalpolitiker im Ortausschuß. Die CDU fordert eine höherwertige Straßenbeleuchtung (um die touristische Bedeutung zu betonen), keinen Bordstein zwischen südlichem Gehweg und Straße, die Restaurierung der Knüll-Ballustrade, Bushaltestellen, die von Autos zu umfahren sind, keine Parkplätze am südlichen Rand des Strandwegs, eine Verbreiterung des Granitsteinstreifens unten am Wasser und eine Beteiligung des Milieu-Arbeitskreises 'Blankeneser Elbhang' (wer ist das eigentlich?). Die GAL fordert Platz für Fahrräder in beiden Richtungen, mehr Busse und eine Verringerung des Verkehrs. Gut, denn das ist auch das Interesse der Anwohner. Aber muß denn jeder 'Bassrollenbesitzer' hier wirklich durch das enge Hanggebiet fahren dürfen? Wir haben auf der Ortsausschußsitzung am 12.11. gebeten, auch an des Parken der Anwohner zu denken (und endlich ein neues Verkehrskonzept für des Hanggebiet), streben mit Nachdruck eine absolute Trennung von Straße und südlichem Gehweg an (z.B. stilsicher Poller mit dicker Kette), weil keinem Geländewagenbesitzer im Sommer ein kleines Verbotsschildchen reicht. Um den Verkehr zu verlangsamen, baten wir um Zebrastreifen/Fußgängerüberwege und Zugänge auf den Strand (Grube, Phillipsstrom und besonders Krumdal), sonn- und sommertags der Fußgänger-'Autobahnen'. Wichtig scheint uns bei Flut auch zu sein, daß der komplette Strandweg möglichst in der Waage angelegt wird, weil es bisher keine Flucht mehr gab und der hintere Strandweg vor den anderen Teilen bereits überspült war. Die Verwaltung wurde vom Ortsausschuß aufgefordert, eine Planung vorzustellen. Und vielleicht könnte man diesmal etwas mehr Detailverliebtheit an den Tag legen, haben doch die Politiker nun erkannt, daß der Strandweg ein Hamburger Aushängeschild ist. Beipielsweise gibt es noch keine Ausbuchtung (wie am Knüll) am hinteren Strandweg ab dem 'Bäcker' mit Parkbänken zum Verweilen. Eine weitere Badestelle in diesem Bereich wäre ebenfalls prima, und auch kleinere (ohne Sichtbehinderungen für die Fahnenhasser) Anpflanzungen gäben dem Gebiet hier eine ganz andere Klasse. Wir helfen gern mit Ideen mit: Thomas G. Mueller, Tel. 860400.

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Büll&Liedtke. 1.10.02  Nach langem hin und her stellte Büll & Liedtke Immobilien nun schon zum zweiten Male die Pläne für die Neubebauung der Ecke Sülldorfer Kirchenweg/Blankeneser Landstraße vor. Dabei wurde angeblich besonders darauf geachtet, dass sich die neuen Gebäude harmonisch in das bisherige Straßen- und Ortsbild einpassen. Der Entwurf des Blankeneser Architektenbüros Dinse-Feest-Zurl sieht unter anderem einen Zugang zum Goßlers Park vor, lobenswert und klug, um das neue Gebäude mit einzubinden. Wie bisher sollen im Erdgeschoß der Anlage Geschäftsflächen für ein Café und eine Galerie und in den oberen Stockwerken Wohnraum und Büros zur Verfügung stehen. Die Investoren hoffen, dass sich die Anlage dank der günstigen Lage am Park und der Mischung aus gewerblichen und privaten Nutzungsmöglichkeiten zu einem beliebten Anlaufpunkt entwickeln wird. Nach massiven Kritiken der Blankeneser Bevölkerung wurden nun die Geschosshöhen heruntergesetzt, so dass man rund anderthalb Meter niedriger bauen kann. Leider mochte konnte sich Architekt Dinse zum Unterschied zwischen bisheriger Höhe der heutigen Bauten und künftiger nicht vertrauenerweckend äußern, was viele Besucher der Veranstaltung verärgerte. Auch sah Dinse trotz traditioneller Rotklinker-Bebauung rund um Gosslers Park nicht ein, ebenfalls dieses Material zu verwenden, um seinen Entwurf daran anzupassen. Vielmehr konnte er sich und sein Büro zwar in einer langen Rede bei der Diskussionsveranstaltung in der Schule Willhöden saftig bewerben, doch noch nicht einmal sagen, welches Außenmaterial er denn nun vorsieht dafür. Bitte schauen Sie sich das (noch) vorhandene Eckgebäude nochmal an. Wir hoffen, dass Dinse, sofern er denn auch von B&L seinen Vertrag bekommt, noch einmal überplant, zu mehr traditionellen Materialien greift und auch die anderen neuen Gebäuden dem Eckgebäude anpaßt. Es darf nicht so wie beim Hotel 'Jacob' werden, wo der westliche Anbau nicht zum ganzen Ensemble (inklusive Holthusen) passen will. Am Harmstorf-Neubau am Falkentaler Weg ging es doch auch! Dort merkt man kaum, daß hier nicht mehr das alte Haus steht, sondern ein neues im alten Stil entstanden ist. Große Besorgnis herrschte noch bei der Bevölkerung vor, wie die Baubehörde die An- und Abfahrten des künftigen TOOM-Supermarktes an der Eisenbahnbrücke plant. Die Anwesenden waren sich darüber einig, daß eine oder zwei Abbiegespuren gebraucht werden, wofür aber auf der Brücke kein Platz ist, was schon der Laie erkennen kann. Nicht zu verstehen, daß der anwesende Planer sich nicht zu der Kritik äußern mochte. Die Befürchtung, daß hier ein nervöser Engpaß in Blankenese entstehen wird, konnte somit nicht ausgeräumt werden.

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Neues Reiterbuch. 1.10.02 Anke und Jesco von Heintze haben mit ihrem 'Verlag am Süllberg' eine Marktlücke entdeckt und gefüllt: In ihrem neuen Buch 'Reiterguide Hamburg' werden über 120 Reiterhöfe der Umgebung vorgestellt. Details wie Preise, Unterstellmöglichkeiten und Schulunterricht suchten Pferdebesitzer bisher vergebens. Preis € 20,- inklusive Versand. Info: Tel. 040-86642350. www.reiteninhamburg.de

Falken-Godeffroy.   Wußten Sie, daß einige Gemarkungen Blankeneses von Caesar Godeffroy umbenannt wurden und mit Namen um das Wappentier der Familie versehen wurden? So hieß der Falkenstein vorher 'Butterberg', das Falkental 'Plumpsmühlen'. Auch die Namen Falkenschlucht und Falkensteiner Ufer rühren vom Einfluß des erfolgreichen hugenottischen Außenseiters aus dem Hirschpark her, den er ebenfalls anlegte. Dank an Gabriele Hoffmann.

Forderungen an den Ortsausschuß.  10.9.02  Herrlich, baden in der Elbe, doch die kleinen Badestrände an der Franzosenpappel und hinter Harmstorf sind viel zu klein für die vielen Mütter mit Kindern. Und bis hinten nach Wittenbergen kommt man mit dem Auto nicht und schon gar nicht mit dem Bus. Wir brauchen mehr Zugangsmöglichkeiten zur Elbe! War es früher bei einer schmutzigen Elbe in Ordnung, die Uferbefestigung unzugänglich zu gestalten, muß nun umgedacht werden! Wir bitten Strom- und Hafenbau und die Hamburger Baubehörde um die Strandverbesserung am Strandweg! Es genügt nicht, den Strand zu säubern, sondern die Menschen möchten auch ans und ins Wasser kommen. Dies ist zwischen Övelgönne und dem unteren Blankeneser Richtfeuer nicht möglich! Deshalb haben wir den Ortsausschuß aufgefordert, sich für mehr Wasser-Zugänge zwischen Strandhotel und Leuchtturm einzusetzen, beispielsweise bei den drei Fußgänger-Hauptzugängen Strandtreppe, Phillippsstrom und Krumdal je eine Lücke zwischen den Stack zu öffen. Das hieße, die Steine nach links und rechts auf die Stacks zu versetzen und die als halb zugewachsener Spazierweg genutzte Uferbefestigung auf ein paar Metern zu enfernen. Den Rest regelt dann die Natur. O-Ton von CDU-Mann und Apotheker Dr. Sandmann dazu: "Die können doch ein Stück weiter rechts gehen." Na ja ... Desweiteren hoffen wir auf eine Wochenend-Sperrung bereits oben ab Grebau, damit kein Unbefugter mehr ins Treppenviertel fährt, um zu erfahren, daß er das Eiland wieder hoch muß. Vielen Dank in diesem Zusammenhang an die Polizeibeamten, die in diesem Sommer öfter kontrollierten. Auch um Wiederanbringung der Straßenschilder nach der Laternenmasten-Erneuerung bat ich den Ortsausschuß und die Verwaltung. Und dann mahnte ich das Verkehrskonzept für den Süllberg an, denn die ersten Busse quälen sich durch die völlig 'verbumfiedlete' Richard-Dehmel-Straße. Von dem Verkehrskonzept Treppenviertel ganz zu schweigen. Immerhin: Die GAL-Fraktion hat sich der Süllberg-Problematik in Form eines Antrages für den nächsten Ortausschuß angenommen. Und die anderen?

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Schilda in Blankenese. 27.7.02 Waren Sie in den letzten Tagen mal auf dem Blankeneser Posthof, um Ihr Paket abzugeben? Dort erwartet den geneigten Kunden ein gefährlicher Slalomkurs zwischen Betonpollern, die auf den bisherigen Parkplätzen aufgestellt wurden und aufgrund ihres Gewichtes auch nicht mehr wegzuräumen sind. Hatte es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit der Zufahrt gegeben, geht nun gar nichts mehr. Weder Parkplätze noch Wege sind zu benutzen. Und ärgert sich der Kunde schon nicht über die Poller, so erinnert sich er sich beim Anblick der margentafarbenen Punkte auf den Pollern an die Telekom und seine T-Aktienkurse. Dabei verläßt der geneigte Blankeneser sofort sein Auto und läßt es da stehen, wo er sich gerade befindet. Chaos in Schilda!

Mehr Historie.   Schon wieder konnten wir alte Blankenese-Bilder einscannen. Unten: Hier Brandts Weg 3.

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Selbsthilfe.  12.6.02 Die Anwohner haben mittlerweile zu 'Selbsthilfemaßnahmen' gegriffen, um dem stetig wachsenden Verkehr (besonders während der Sperrzeiten am Wochenende!!!) Herr zu werden: Das rote Schild mit dem weißen Balken an der Eiland-Abzweigung, das eigentlich nur bei Flut verwendet wird, scheint viele Autofahrer abzuschrecken, zum Strandweg zu fahren. Es sollte so bleiben, bis sich Politik und Verwaltung zu einem neuen Verkehrskonzept durchringen können. Ich möchte sogar anregen, die Schranke soweit herauszuholen, daß zwar der Bus noch gut durchkommt, aber das Schild endlich lesbar ist. Etwas 30-50 cm müßten möglich sein. Wichtige Frage: Warum eigentlich muß jeder Auswärtige erst ins Hanggebiet fahren dürfen, um dann wieder das Eiland herauf zu fahren? Die Anwohner haben schon genug Probleme, ihre Autos zu parken. Sperre schon ab Bahnhofstraße! Parkplatz auf dem Marktplatz anbieten, nicht weiter herein in dies hochsensible Gebiet!

Krähende Hähne.  14.4.02 Das verwunschene Krumdal ist ohnehin schon der Inbegriff für Geborgenheit und Ruhe. Nun gibt es zu dieser heilen Welt auch noch krähende Hähne als Hintergrundgeräusch. Wunderbar! Den legendären Misthaufen dazu konnten wir noch nicht entdecken, doch eine Uhr müßten wir den Hähnen noch hinstellen, denn noch ist nichts wie in den Kinderbüchern vergangener Zeiten.

Tschüß.  5.3.02 Ende Februar war es soweit: Es gibt keinen schönen Anblick der DFDS-Englandfähren mehr. Seit 1969, wo die 'Hamlet' den Linienverkehr eröffnete, waren diese Schiffe Motive für viele Fotos und Malereien. Schade, aber der Kapitän hatte wenigstens noch zum 700-Jahrefest Blankeneses eine besondere Einlage zum vorzeitigen Abschied bereitgehalten, in dem er im Mühlenberger Loch das Schiff hupenderweise komplett um 360 Grad drehte. Vielen Dank für dies Erlebnis.

Leserbrief zu 'Flaggen müssen weg' im 'Klönschnack' 3/02.  4.3.02 Vielen Dank erstmal an Jochim Westphalen für seinen Anspruch, es uns hier schön machen zu wollen. Es ist doch zum Heulen in Blankenese: Da 'zicken' drei Anwohner rum, und schon 'spuren' die Behörden und verbieten. Wir finden jedenfalls, daß die Flaggen am Strandweg prima aussehen, verdecken sie doch auch das Unrecht im Mühlenberger Loch. Und wenn wir als Anwohner (Mieter Strandweg, Eigner Krumdal) nun ebenfalls drei Unterschriften finden und eine Stimme als Mehrheit dazu, bleibt dann alles beim Alten mit den Westphalen-Flaggen? Liebe Behördenvertreter, denken Sie bitte nicht nur an einige Querköpfe, sondern auch an alle anderen Blankeneser. Die Flaggen waren das einzig sehenswerte am Strandweg, damit sah es hier ein wenig 'international' aus. Der Rest scheint provinziell vergammelt. Und wo wir gerade am Strandweg sind: Mit dem Neubau des Strandweges scheint es sich genauso zu verhalten. Der Anfangsentwurf einer wirklich schönen Promenade mit Bäumen, liebevollen Detaillösungen und unterschiedlichen Straßenbelägen wurde gekippt, als wieder einige wenige Anwohner 'gezickt' hatten. Das klingt ein wenig nach der Zeit, wo jeder gegen alles Neue etwas hatte. Doch Neues könnte ja auch besser werden, stellen Sie sich das mal vor! Stattdessen kommt nun ein langweiliger Einheitsbrei-Entwurf von 5,5 Metern Breite für den neuen Strandweg, damit Autotouristen wie Fahrradfahrer nicht das Tempo runternehmen müßten. So ein Kantstein soll reichen, wild parkende Geländewagen abzuhalten. :-((( We are not amused! Politiker wie Behördenleute waren offensichtlich nie hier an warmen Sommertagen, Feiertagen oder den immer öfter, schneller und höher auflaufenden Fluten, wenn hier alles anders ist als bei Ihren Besichtigungen während der ruhigen Dienstzeit. Denn dann würden sie feststellen, daß ein Bordstein kein Flutwasser ablaufen läßt und es an zwei Fußgängerüberwegen zum Strand (am Phillippsstrom und am Krumdal) fehlt, wo die Völkermassen runterkommen. Ebenso braucht es auch Ladebuchten je Treppenbeginn. Hoffentlich respektieren dies die nunmehr fünf zeternden Fraktionen in Verkehrs- und Ortsausschüssen, denn der Strandweg ist das Herz von Blankenese! Liebe Politiker: Jetzt haben Sie die einmalige Chance, für viele Jahrzehnte etwas liebevoll durchdacht zu gestalten! Wie wollen Sie eine unüberlegt 'laue' Entscheidung später den Blankeneser Nachgenerationen erklären? Orientierung für den Umbau Strandweg kann nur die Gegend um die Fischauktionshalle sein! Auch dort kommt der 'Blanke Hans' wie bei uns hin und wieder vorbei, und trotzdem sieht es gut aus. Und wichtig: Spielende Kinder von Autos getrennt!

BlankeneseArchiv.  Unser Beitrag zur 700-Jahr-Feier: Eine alte Idee soll wiederbelebt werden, ein zentrales, öffentlich zugängliches Archiv zum Thema Blankenese. Zwischen den Jahren wurden Gespräche geführt, diese Vorform eines Heimatmuseums gemeinsam zu erarbeiten und alle gesellschftlichen Gruppen in Blankenese mit einzuziehen (wenn sie es denn wollen). Viele Menschen und Institutionen in unserem Dorf haben historische Fotos und Unterlagen zur Geschichte. Ob nun ganz alt oder auch noch aus den Achtzigern, scheint uns alles zu unserer Historie wichtig zu sein, elektronisch archiviert zu werden. Häuser, Straßen, Bauarbeiten, gesellschafte Veranstaltungen: Die neue Technik bietet die Möglichkeit, zu Ihnen mit einem Scanner nach Hause zu kommen, und ohne, daß Sie Ihre Unterlagen aus der Hand geben müssen, die Dinge einzuscannen. Und weil krumdal.de natürlich ebenfalls ein Menge Blankeneser Zeug gesammelt hat, sind wir natürlich dabei beim 'BlankeneseArchiv'. Rufen Sie uns an: Thomas G. Müller, Tel. 040-860400 oder Fax 040-860647.

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Rummelpott.  Am Sylvesterabend eines jeden Jahres sammeln sich die Blankeneser Kinder in kleinen Gruppen und verkleiden sich im Stil der Heiligen Drei Könige zur Sammlung bei den Nachbarn. Eigentlich waren mal Äpfel, Nüsse, eine Wurst und Kekse angesagt, doch moderne Zeiten erfordern schon mal etwas Silbergeld, denn die Kinder hier sind wie die Eltern bereits sehr geschäftstüchtig. Da brummt der mit einer Schweinsblase überzogene Rummelpott "Rummel, rummel, rusch, Prost Niejohr sitt in'n Busch ..." dann mit den Kindern vor Ihrer Tür. "Giv mi'n lütjen Appelkooken, oder eene Wust. Is de Wust to kleen, givst mi twee för een, is de Wust to groot, smeckt's noch mol so goot." Und wer angesichts mindestens fünf verschiedener Gruppen in 1999 (2000 nur drei, aber es gab ja diesmal auch schon 'Halloween') etwas überfordert war, mußte sich schon mal ein lautstarkes "Witten Tweern, swatten Tweern, düsse Olsch de gifft nich geern!" gefallen lassen. Wir geben allerdings grundsätzlich kein Geld, sorry.

Blanker Hans. Und da war er schon wieder, unser alter Freund Blanker Hans, am 13. Dezember bei Südwest bereits ordentlich auf der Straße. Das Ausbaggern der Elbe hat sich also auch für uns gelohnt! Gut, daß wir seit Sonnabend einen neuen Schieber zum Herauskehren des 'Schiets' aus der Garage in der krumdal.de-Redaktion haben! Für den winterlichen Schnee wird er wohl in diesen Breiten weniger gebraucht.

 

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Verstärkung.  In der krumdal.de-Redaktion hat es wesentliche Verstärkungen gegeben: Neu dabei die Nachwuchs-Journalistinnen Finn-Lisa und Anne-Josefine, hier noch vermummt im krumdal.de-Blau, die uns zwingen, manches Problem doch ein wenig anders anzugehen als wir Erwachsenen es sehen würden.

Welt am Sonntag.  Eine ganze Seite veröffentlichte die WamS am 15. Oktober, der siehe 'Fernsehen N3' (unten) zu einem ganz großen Tag für Blankenese wurde. Mit dem Hartmut-Körner-Spruch "Mehr als ein Blankeneser kann ein Hamburger nicht werden" als Überschrift wurde über deren Eigenheiten aus den Grützner-Bücher zitiert und Aussicht auf die 700-Jahr-Feier im nächsten Jahr gegeben. Gut gemacht, Klaus!

Brief von Jürgen Schilling aus Hessisch-Oldendorf. Hallo liebe Krumdaler, habe Blankenese mit meiner Familie nach vielen Jahren mal wieder besucht und im Krumdal alte Erinnerungen auffrischen wollen. Wieder zu Hause in Hemeringen bei Hameln, habe ich das Internet nach bekannten Stichworten durchsucht und zu meiner Überraschung Krumdal.de gefunden. Meine Erinnerungen: In den frühen 60er Jahren habe ich häufiger einen Freund und Klassenkameraden des Gymnasiums Kirschtenstraße besucht. Name: Martin Behrensohn Adresse: Krumdal 8a Markantes Merkmal von Krumdal 8a: Die alte Seilbahn. Diese Seilbahn war damals zwar nicht mehr in Betrieb, aber noch vollständig erhalten, so daß ich als Mutprobe meine Kletterkünste beweisen konnte und die Seilbahn von unten bis oben hochgeklettert bin. Ich wohnte damals in Schenefeld und übernachtete daher häufiger bei meinem Freund. Wir feierten öfters mit eigener Gitarrenmusik (Schwerpunkt: Blues) und unsere Strandfeten waren der heiße Tip. Natürlich kämpften wir eifrig für unsere Osterfeuer (Viereck) und verteidigten diese mit großer Leidenschaft gegen den "Knüll". Besondere Herausforderung: Die Materiallager des "Feindes" vor dem Feuer aufzufinden und sich anzueignen. Es galt immerhin, daß größte und schönste Osterfeuer zu besitzen. Weitere Hobbies damals: In den Stacks Glasaale fangen. Im Winter "Eisschippern" Diese Erinnerungen kamen gestern stark auf und umso mehr, als das ich nun auch Krumdal.de gefunden habe. Ich freue mich, daß diese Ecke von Blankenese auch heute noch ein aktiver und konzentrierter Lebensmittelpunkt ist.

Rudolf Lange.   23.9.01  Wußten Sie, dass der FDP-Spitzenkandidat und heutige Hamburger Schulsenator bereits im Krumdal 18 gewohnt hat, also die besonderen Verhältnisse hier kennt? Da kann man mal sehen ...

Erstes Oldtimer-Treffen in Blankenese.   26.8.01  Ein Hauch von Nostalgie lag am Sonntag, den 26.August, über Blankenese. Viele funkelnde Augen, nicht nur bei den zahlreichen Kindern, sahen das erste Blankeneser Oldtimer-Treffen. Das Unternehmen Blankenese hatte diese Veranstaltung in Kooperation mit VW-Junge geplant und gekonnt ausgeführt. So verwandelte sich das Betriebsgelände von VW-Junge in der Blankeneser Landstraße in eine historische Ausstellung von rund fünfzig Automobilen bis maximal Baujahr 1971. Stilgerecht hatte auch VW-Junge dafür gesorgt, daß selbst in den Schaufenstern des Autohauses nur historische Fahrzeuge ausgestellt wurden, also nicht der Neuwagenverkauf im Vordergrund stand. Bei drückenden 31 Grad erfreuten sich rund 500 Besucher nicht nur am Anblick der schönen Karossen, sondern hatten darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich von den Oldtimer-Besitzern einmal rund um Blankenese chauffieren zu lassen. Der Rundkurs führte durch die Elbchaussee direkt per Sondergenehmigung in das Treppenviertel, von dort an den Strandweg und durch die Osterleystraße zurück an die Blankeneser Landstraße. Für diese Fahrten wurde eine Gebühr von drei Mark zu Gunsten der freiwilligen Feuerwehr Blankenese erhoben. Eine gute Idee der Organisatoren Uwe Lange (Unternehmen Blankenese und Taxenverein Blankenese), Ralf Dietterich (VW-Junge) und Thomas G. Müller (BMW-Fachzeitschrift 'Edition Weiss-Blau' und 'krumdal.de'), die sowohl von Besuchern, als auch von den Oldtimer-Besitzern zahlreich angenommen wurde. Zu den Highlights der Ausstellung zählten ein Mercedes Cabrio 540K von 1936, ein Ford A aus der Gründerzeit der Automobile, ein BMW 502 im schwer zu erreichenden Zustand 1- (zum Verkauf) sowie einige englische Klassiker von Jaguar oder Rolls Royce, die immer wieder durch ihre Teakholz- und Lederverarbeitung faszinieren. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Freiwillige Feuerwehr Blankenese, die mit ihrer Mannschaft für das leibliche Wohl aller Beteiligten sorgte. Bevor sich die Oldtimer-Besitzer zum Abendbrot "bei Benzingesprächen" zusammen setzten, ging sogar noch ein spontaner Korso durch Alt-Blankenese, der bei vielen Anwohner fröhliches Winken hervorrief. Diese Veranstaltung soll wieder stattfinden. Vielleicht sollten Sie sich schon mal den letzten August-Sonntag freihalten und sich einen Oldtimer bis Baujahr 1972 anschaffen. Info: Thomas G. Müller, Tel. 860400.

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Radlausflug 'Tour de MüLo'.  Sommer 2001.  Hier ein Tip für eine wirklich schöne Radtour (nicht anstrengend) rund um unseren Microkosmos, zu einer 'Tour de Mülo': Fahren Sie mit Ihrem Radl zum Blankeneser Bulln und schiffen (Zeit: stets um halb, beispielsweise um halbzwölf) sich nach Cranz/Neuenfelde ein. Das kostet DEM 15,- für Hin- und Zurück mit Radl. Bei der Überfahrt und dem schönen Blick vom Oberdeck des Schiffes auf das Blankeneser Treppenviertel stellen Sie bereits fest, daß 15 Taler alter Währung für diese 'Kreuzfahrt' kleines Geld sind. Wenn Sie sich satt geschaut haben, steigen Sie in Neuenfelde aus, also am neuen Este-Sperrwerk, um direkt auf dem Deich Richtung Finkenwerder zu radeln. Wir empfehlen Ihnen hin und wieder einen Blick nach links auf das Süßwasserwatt und den alten Neuenfelder Hafen. Wo dann der EADS-Zaun kommt, ging früher die Süderelbe ins MüLo, die ja als Ausgleich für Altenwerder (waren Sie vor den Bauarbeiten auch mal dort?) geöffnet werden sollte. Fahren Sie dann einfach weiter auf dem Deich und schauen auch mal nach rechts Richtung rotes Haus im Rosengarten, wo man sich in der Augenverlängerung vorstellen kann, wohin die geplante Startbahnverlängerung führen wird, also fast direkt auf die wunderschöne St. Pankratius-Kirche in Neuenfelde zu, die eigentlich versetzt werden sollte. Bitte dann weiter oben auf dem Deich Richtung Finkenwerder mit Blick nach links auf Blankenese, bis Sie den Deichdurchlaß zum Flugzeug-Übergabe-Center erreichen. Fahren Sie noch ein wenig weiter und machen dann oben auf dem Deich eine Pause, um die startenden und landenden Flugzeuge zu beobachten. Hier gibt es bereits einen regelrechten Flugzeug-Tourismus, der teilweise stärker ist als der des Treppenviertels. Nach der Pause drehen Sie bitte um und benutzen dann die zweite Einfahrt links hinter dem Flug-Center, wo Sie zur alten Süderelbe kommen, einem ganz besonderen Idyll. Auch hier wieder, ganz besonders in der Woche, extrem schöne Picknick-Punkte. Wenn Sie sich sattgesehen haben, fahren Sie weiter und erreichen eine Straße an einem kleinen alten Deich längs, der Sie bitte nach links immer noch mit Blick auf die alte Süderelbe (links) folgen. Wenn Sie das Dorf Neuenfelde erreichen, können Sie hier mittagessen, oder/und nach rechts haltend, kurz in die besondere Atmosphäre der Straße 'Rosengarten' fahren, um auch dort oben auf dem Deich die Häuser zu beschauen, die demnächst abgerissen werden. Anwohnen unterhalten sich gern mit Ihnen, egal, welcher Ansicht Sie dazu sind. Dann empfehlen wir Ihnen dann den Weg zurück bis Neuenfelde, wozu der Rosengarten ja auch gehört, um die wunderschöne Neuenfelder Kirche auch von innen anzuschauen, was einem fast die Sprache verschlägt. Dann geht es Richtung Cranz immer oben auf dem Deich längs, vorbei an den Schiffsbauern von Sietas und über das alte Estesperrwerk (alles beschildert) auf die Cranzer Seite. Drüben fahren Sie dann bitte bis 'Zum Alten Fährhaus', und dann auf den Hof, um am Anleger auf Ihre Fähre zu warten, die Sie ab 15 Uhr um jede volle Stunde wieder nach Blankenese bringt. Am Fährhaus läßt sich auch noch eine Erfrischung einnehmen, bevor man den Werftarbeitern vom 'Kreuzfahrtschiff Altona' (manchmal auch 'MS Finkenwerder') aus bei der Arbeit zuschauen kann, selbstverständlich wieder mit dem einzigartigen MüLo-Blankenese-Blick. Und wenn Ihnen diese 'Tour de MüLo' nicht gefallen hat, kann ich Ihnen auch nicht helfen. Vielleicht treffen wir uns ja mal irgendwo dort drüben, Erkennungszeichen 'Miele'-Fahrrad Typ 'Eiserner Gustav'. Wenn Ihnen diese 'Tour de MüLo' krumdal.de gefallen hat, können Sie mir dann ja ein kaltes Weizen hinstellen lassen. Aber keine Angst, ich sitze ja oft an 'Elvira', um für Sie diese Seiten zu erstellen.

Vandalismus. 30.5.01  Liebe Nachbarn, bitte nehmen Sie Ihre Gartenmöbel, Zäune usw. lieber mit ins Wohnzimmer, wenn es Wochende und schön ist, denn der Vandalismus am Strandweg zerschneidet nicht nur Cabriodächer und Reifen, sondern von Robins neuer Bank (unten) an der Bushaltesstelle hängt nur noch ein Mahnmal. Hamburgs Politiker sollten sich auch mal wieder um die Bürger und nicht nur um sich selbst kümmern. Wir fordern eine Verkehrsberuhigung des gesamten Treppenviertels, damit die Jugendlichen nicht direkt auf den Strand fahren können. Ein wenig Laufen lenkt von Aggressionen ab, denn Blankenese ist nicht der Klassenfeind. Gegen Langeweile können wir auch nichts machen.

Neue Bank.  Auf Robin Brosch ist Verlaß. Er hat (wie im letzten Jahr zugesagt) eine neue Bank gebaut, und krumdal.de hat eine Kette mit Schloß dazu gestiftet, die jedoch zu kurz war und durch ein Fahrradschloß ersetzt wurde. Danke, Robin!

Tourismus in Blankenese.  Haben Sie sich eigentlich schon mal Gedanken gemacht, ob man hier in unserem Dörfchen nicht mal ein wenig mehr als nur den hektischen Tages-Tourismus vertragen könnte? Ich denke da an gekennzeichnete Spazierwege, kleine süße private Bed-and-Breakfast-Pensionen, niedliche Straßencafés, geschmackvolle Hotels, einzigartige Souvenir- und Kunsthandwerker-Läden für Leute, die ein paar Tage bleiben mögen bei uns in Blankenese. Hier gibt es soviele kreative Menschen, die schöne Dinge schaffen und bestimmt auch zeigen mögen. Kunst und Kunsthandwerk ist sonst nicht so geballt vorhanden im nüchternen Hamburg und in der norddeutschen Tiefebene.  -   Wie bitte, Tourismus???  - Klar, der Müller, der spinnt. Aber überall auf der Welt funktioniert das prima und belebend für alle, nur hier will man das Dorf als Schlafstadt sehen? Vielleicht denkt das 'Unternehmen Blankenese', unser Geschäftsleuteverband, mal darüber nach.

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Brief aus SF.   Sitze hier in San Francisco und habe zufaellig diese Seite entdeckt, die mir ganz ausserordentlich gefallen hat,  und mir dazu  viele Erinnerungen an meine Heimatstadt Hamburg bringt. Werde diese Seite oefters besuchen und auch anderen Exil-Hamburgern empfehlen! Wuensche Ihnen allen viel Erfolg mit diesem Projekt. Schoene Gruesse, Barbara Bernhart

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Fernsehen N3. Neulich waren die Fernsehleute von N3 schon wieder hier im Krumdal und wollten uns zu unserer Website krumdal.de interviewen, denn eine private Internetseite nur zu einer Straße scheint heute noch sehr ungewöhnlich. Aber wenn man doch begeistert ist? Delphine, Clodine und Claire Dusollier gaben den N3-Leuten Antwort und auch Kaia und Thomas wurden zum Wohnen im Krumdal befragt. Eigentlich war auch Claudia Brosch noch mit auf dem Zettel, doch Punkt 18 Uhr fielen die N3-Griffel. Heraus kam ein Beitrag zu der Reihe 'Unter dem Michel', die am 15.10. um 18.30 bei N3 gesendet wurde. Ach übrigens: Das mit dem Redaktionswein direkt unter dem Süllberg war natürlich nicht so ernst gemeint, denn die ersten vier roten Träubchen hatten die Vöglein durch die lange Vorbeitungsphase für die Filmerei schon gefuttert, und so mußte grüner Wein am Band herhalten. Bei der nächsten Ernte besser, und bei einem schöneren Sommer erst recht. Leider konnten wir den Fernsehleuten unsere neue Krumdal-Igelfamilie noch nicht zeigen, die es hoffentlich schafft, zum Winter kräftig genug zu sein.

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Internet-Links.  Wenn Sie mehr Informationen über Blankenese und das Leben hier bei uns an der Elbe suchen, klicken Sie bitte www.blankenese.de . Klaus Schümann rüstet seine Seite www.kloenschnack.de gerade auf. Auch Jörg Spitzner macht die www.blankenese-world.de immer besser. All diese Online-Macher haben sich mit uns verlinkt. Rufen Sie uns an, wenn wir das auch miteinander machen sollten.

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Bank verheizt. Die schöne Holzbank, die uns Robin Brosch gebaut hatte, ist verheizt worden. Schade, denn an der Bushaltestelle saß es sich auch, wenn man nixcht die Bergziege benutzen wollte. Robin hat zugesagt, eine neue Bank zu bauen, und wir stiften eine Kette dazu. Im Jahr 2002/03 gibt es dann vielleicht auch Bushäuser, wenn der Strandweg umgebaut ist. Die werden dann wohl Sitzmöglichkeiten und Werbung beinhalten, wobei wir 'Palmers'-Displays zur Erwärmung bevorzugen würden.

 

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700er-Feier.  Obwohl es Blankenese seit mehr als tausend Jahren gibt, zählen nur Schriftstücke, wenn es um die Gründung geht. Deshalb wird im nächsten Jahr erst die 700er-Feier begangen. Wer errinnert sich da nicht an den umstrittenen Barbarossa-Brief? Ob es den wirklich so gab, oder sich die Pfeffersäcker selbst entworfen haben? Egal, damit Sie ich schon mal vorstellen können, wenn am Bulln ein großes Schiff liegt, hier die Wappen von Hamburg, auf der früher die BSC-Feste abgehalten wurden. 2001 soll auch die Cap San Diego kommen. Weiter unten 'der Weiße Schwan' beim letzten Einsatz im Treppenviertel.

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Zehn Bäume.  Die Mitte übernächsten Jahres (nun 2002, weil 700-Jahr-Feier) geplante Strandweg-Baumaßnahme wird zehn Bäume plus eine symphatische Umrahmung der alten Franzosenpappel umfassen, hieß es zuerst. Mehr war mit den Anwohnern nicht drin, hörten wir von den Planern, die sich noch mehr Bäume vorstellen können. Die Anwohner wollten weiterhin ihren uneingeschränkten Elbblick. In Höhe von Kajüte SB 12 wird es eine Fahrbahnverschwenkung geben, die den teils rasenden Verkehr etwas abbremsen soll. Insgesamt wird die Strandweg-Promenade etwas zur Elbe hin verändert. Näheres beim Link Strandweg.

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Denkmalschutz.  Die Balustrade am Knüll ist im letzten Jahr unter Denkmalschutz gestellt worden. Hoffentlich beginnt die Stadt, sprich die Behörde Strom und Hafenbau, nun auch mal, das 'Drumherum' ein wenig zu pflegen.

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Tschüß, MS Nienstedten!  Die meisten Blankeneser sind schon mal nach Cranz/Neuenfelde gefahren, und sei es auch nur, den schönen Blick auf das Treppenviertel zu genießen. Ab etwa Ostern wird die uns allen lieb gewonnene 'MS Nienstedten' mit ihrem ganz eigenen Motorengeräusch (rythmisches Wummern), das einfach zum Treppenviertel dazugehörte, geht längere Zeit in Restaurierung. Ersatz wird die 1989 gebaute, 25 Meter lange 'MS Finkenwerder' mit 550 PS, die Platz für 200 Personen mit Oberdeck haben soll. Nun gibt es Bugstrahlruder und einen hydraulischen Steg als Errungenschaften der Neuzeit.

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Elbvertiefung.  Irgendwann muß es doch auch mal gut sein, sonst müssen die Blankeneser Hügel mit Ihren Bewohnern bald ganz abgetragen werden, um immer neue, größere Containerschiffe zuzulassen: Kurz nach der gerade erfolgten Elbvertiefung geht die Diskussion schon wieder los, die Elbe nun auf 16,50 m zu vertiefen, weil irgendwelche Reedereien wiedermal größere Schiffe bauen lassen. Und danach gibt es bestimmt welche, die 20 Meter brauchen oder 25 m. Ist es denn wirklich so schlimm, sich mit Cuxhaven oder gar mit Bremen und Wilhelmshaven zusammenzutun und ein paar Schiffe weniger hier, hundert Kilometer weg vom Meer, mitten im Land, zu haben? Müssen wir uns weiterhin dem Fortschritt und der Gier kritiklos unterwerfen? Hamburg wird auch weiterhin Hafenstadt für viele Schiffe bleiben und die supergroßen bleiben eben draußen auf dem platten Land an der Küste, so wie es überall auf der Welt ist. Oder glauben Sie noch an die alte Seefahrer-Romantik?

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Neue Blankeneser Meckerseite.  Wir planen, eine neue 'Krumdal.de'-Seite namens 'Forum' anzulegen, wo Sie nach Herzensslust zu Blankeneser Problemen meckern können. Nach dem Motto 'Freies Land' dürfen Sie dort auch mal richtig loslegen. Nur bitte keine persönlichen Angriffe. Was halten Sie davon? Wer Spaß daran hat, melde sich bitte per e-mail, danke.

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Blanker Hans.   Da haben wir aber noch einmal Glück gehabt: Ein Wissenschaftler meinte, daß wir ja auch den zentralen Teil des Anatol-Orkans hätten bekommen können, den am 3./4. Dezember Dänemark erhalten hat. Dann wäre die nächtliche Flut noch zwei Meter höher aufgelaufen, sagte er. Danke sehr, uns erschreckt es schon genug, wenn die beiden 99er-Fluten mit nicht gekannter Schnelligkeit auflaufen und man es mit der Angst bekommt. Die im Krumdal angeschwemmte Baustellen-Toilette ist längst wieder abgeholt und dient wieder den Handwerkern am hinteren Strandweg, wo sie am Freitagabend auch hergeschwommen kam. Nicht mit Ruhm hat sich übrigens die Stadtreinigung bekleckert, denn auch am Mittwoch danach waren noch nicht alle Garagen am Strandweg wieder zu befahren. Anbei ein paar Bilder vorher nachher.

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Heimatmuseum.  Wollten Sie sich schon mal über die Geschichte Blankeneses informieren oder Ihren Kindern darüber etwas zeigen wollen? Auf dem historischen Boden der Stadt Hamburg (rund um den Wallring) gibt es fast nichts über Blankenese, auch wenn wir brav unsere Steuergelder dort 'ablöhnen'. Haben Sie das Friesendorf schon mal auf einem Fremdenverkehrsplan für Hamburg gesehen? Ist das der Grund, weshalb die Alten in Blankenese immer noch 'nach Hamburg' fahren, wenn sie innerhalb des FHH-Stadtgebietes in die Mönckebergstraße wollen? Aber auch Altona hat erst ab 1937, der Übernahme des Elbdorfes, ein Interesse an der übergroßen Perle am Ende der Perlenkette Elbchaussee. Seit Jahren wird deshalb ein Heimatmuseum gefordert, denn wir haben ja schließlich auch ein eigenes Gericht hier. Was meinen Sie, wie man diesen frommen Gedanken eines Heimatmuseums in die Tat umsetzen könnte? Gibt es irgendwo eine Stätte, wo ein bescheidener Beginn geschehen könnte? Es sollte eine typische Stätte (wie beispielsweise das Fischerhaus an der Elbterrasse) sein und nicht eines dieser Herrenhäuser! Schon der Blankeneser Heimatforscher Gustav Kirsten hat sich in seinem Buch von 1924 darüber aufgeregt und geschrieben, daß es eine Spendeneintragung dafür in Höhe von stolzen 28.000 Goldmark gegeben hat, die eine Frau Wernitsch dafür übrig haben wollte. Statt dessen kaufte die Gemeinde Blankenese den Bismarckstein für 175.000 Mark. Auf dem schönen Gründstück wollte Kirsten ein Freilichtmuseum "wie in Stade" sehen, das einen 'Aktiengesellschaft' für die Gemeinde führen sollte. Dorthin sollte "eine Seilbahn die Touristen den Hohlweg von Harmstorf hinaufführen." Und am Ende seines selbstverlegten Werkes 'Allerlei Interessantes aus Blankenese' schrieb er bedeutungsvoll, wie noch heute wahr: "Heiß up dat Grotseil up den Pahlewer, dull Bries kümmt ut Hamborg ut Altna!"

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Einkommen.   Von wegen Blankenese reichster Ortsteil Hamburgs! Nun ist es heraus, daß ein Blankeneser bei einem Durchschnittseinkommen von 'nur' 137.480 Mark im Jahr liegt, während die Nienstedtener mit 140.970,- und Othmarschener gar mit 158.710,- vorneweg rangieren. Rissen liegt weit abgeschlagen bei 92.740 Mark. Schaue ich in mein Portemonnaie, so bin ich irgendwie unterentwickelt. Doch lassen wir uns unseren dörflichen Charakter nicht von vorübergehend hier lebenden neureichen Zeitgeistern verändern, liebe Nachbarn!

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Weinkorken.   Wer es noch nicht wußte: Wir können unsere gesammelten Weinkorken bei den Busfahrern der Bergziege abgeben, die sie dann dem Recycling zuführen.

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Kreek.   In Blankenese gibt es eine besonders stabile Form von Schlitten, die per Baum gesteuert wird. Für Neu-Blankeneser empfehlen wir bei ordentlichem Schnee Schinckels Wiese (Verlängerung von Falkentaler Weg, geradeaus, bevor es den Waseberg hinaufgeht). Kenner übergiessen die ohnehin schon steile Piste noch mit Wasser, was dazu führt, daß sich Kaufhausschlitten-Fahrer besser woanders aufhalten. Schlitten-Wracks an den Bäumen zeugen von den Unfällen. Für krumdal.de suchen wir Fotos von Kreeks zur Veröffentlichung.

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Treppenviertel.   Diesen Namen prägten die 58 Treppen mit zusammen 4.864 Stufen, wie Winfried Grützner ermittelte. Höchste Erhebung ist übrigens nicht der berühmte Süllberg, sondern Baurs Berg (92 Meter) mit dem Altonaer Wasserwerk darauf, im Volksmund meist nur 'Kösterberg' genannt.

Weitere Seiten.  Auch im Krumdal wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Jeder kann ein paar Tips gebrauchen. Sollen wir weitere Rubriken einführen? So beispielsweise 'Reisen', 'mein bester Handwerker', Ärzte in unserer Nähe, die noch Hausbesuche durchführen, die 'schönste Baumschule' usw.? Mögen Sie anderen etwas empfehlen? Wer holt sonnabends Brötchen oder sonntags 'BamS' oder 'WamS' und mag etwas mitbringen? Wer hat Müllsäcke übrig und wer importiert seinen Wein selbst besser und günstiger? Lassen Sie uns unsere Lebensqualität menschlich erhöhen! Träume? Ja!! Sie erreichen uns unter E-Mail.

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