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Klatsch und Tratsch bis Ende '05.

Bauarbeiten. 10.12.05 Wie es in der Gerüchteküche aussieht, werden wir in nächster Zeit noch viele Bauarbeiten erleben 'dürfen', denn sowohl die Abwasser-Leitungen im Krumdal werden erneuert wie auch (Termin ab etwa Anfang 2006 noch pünktlich zur Fußball-WM? Es gibt auch Stimmen ab März) der Strandweg ab 'Zum Bäcker' westwärts erneuert. Letzteres freut mich besonders, haben wir uns doch in den letzten Jahren sehr für einen schöneren Strandweg engagiert. Von den Einzelheiten war noch nichts zu hören, doch Vorschläge gab es ja auch von unserer Seite genug. Großer Wunsch wäre es noch immer, dass die Radlfahrer eine eigene Spur Richtung Osten bekämen, denn sonntags hat man als Anwohner beim Autofahren Angst, Schaden zu nehmen. Und überhaupt: Wenn wir doch ein neues Verkehrskonzept für das Treppenviertel bekämen ...

Abriss. 5.12.05 Wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, wird das Haus Strandweg 67 im Jahre 2008 abgerissen und durch ein Einfamilienhaus ersetzt. Solange wird die ehemalige Weidmann-Wohnung wieder bewohnt (ab März, heißt es). Schade, dass die Chance nicht genutzt wurde (als das Nebenhaus zweimal zum Verkauf stand), aus beiden Anwesen ein schönes Gesamthaus zu machen.

Vielen Dank. 11/05 Ein schönes Tanzfest 'Voulez vous danser avec nous ce soir?' veranstalteten Delphine und Sylvie Ende Oktober. Hat Spaß gemacht, vielen Dank! Und wenn ich dann auch noch lerne, dass man nicht verschwitzt rausgehen soll, bin ich endlich erwachsen ...

Neues vom Verlag am Süllberg: Nach dem Umzug nach Rissen hat sich auch der Verlag umbenannt: Er heißt jetzt 'HeintzeVerlag'. Mit der Umbenennung ist auch gleich das nächste Buch erschienen: 'Malerisches Hamburg - Eine Liebeserklärung'. Der Hamburger Maler Christian Meier ('Chrishey') hat Hamburgs schönste Seiten in 46 Aquarellen und Ölbildern festgehalten, aus denen nun dieser einzigartige Bildband geworden ist (104 Seiten, 18,90 Euro, www.heintzeverlag.de). Die Bilder sind im April in der Galerie 'Augenart', Am Kiekeberg 1 (direkt gegenüber vom Blankeneser Kino) ausgestellt und zu erschwinglichen Preisen zu erwerben. Bei der Vernisage waren übrigens auch Henning Voscherau, Edgar Bessen, die Hagenbecks und Hotel-Direktor Jost Deitmar zu sehen.

Laternendienst.  3.2.05 Hier die HEW-Vattenfall-Rufnummer, wo Sie anrufen können, wenn die Straßenlaterne vor Ihrer Tür mal nicht mehr brennt: Tel. 040-6396-2355. Das Telefon dort ist auch noch außerhalb normaler Geschäftszeiten besetzt. Meist kommt dann ein Techniker am nächsten oder übernächsten Tag.

Bulln weg.  29.1.05 Nachdem am 29. Januar 2005 der britische Säuretanker 'Stolt Fulmar' den Blankeneser Bulln gerammt hatte, werden wir wohl lange Zeit ohne die beiden Pontons mit Marnos Imbiss und dem 'Fischclub' leben müssen. Oh nein, schon Ostern war der Anleger wieder da, mit der abgebauten zweiten Brücke von Teufelsbrück.

Veränderungen 2004.  28.12.04 Drei Häuser hier im Krumdal wechselten in diesem Jahr die Besitzer (bzw. auch Bewohner): No. 7 (Brosch, jetzt Martin Baum mit Familie), 14 (Dahl/Peters) und 20, das die Bundesvermögensverwaltung anbietet. Bitte mailen Sie Ihre neuen Rufnummern durch, damit Sie in die Krumdal-Nachbarschaftsliste aufnehmen können. Dazu gab es noch Veränderungen in Krumdal 3 (aus Zwangsversteigerung, wird renoviert) und No. 2 unten (ehemals Bruns), wo es nun drei Hunde gibt. Na, mal sehen, ob es weiterhin hier im Krumdal eine nette, freundschaftliche und ruheliebende Nachbarschaft bleibt ...

Strandweg-Erneuerung. Ehrlich: Wir sind hier in Schilda! Auf den letzten Ortausschuss-Sitzungen war das große Thema auf der Ortsausschuss-Sitzung die seit bald vier Jahren diskutierte STRANDWEG-Erneuerung. Auf der Februar-Sitzung 2004 wurde ein gemeinsam 'weichgespülter' und missverständlicher Antrag von FDP, CDU, Offensive und SPD verabschiedet, der keine Poller mehr vorsieht (Initiative von Rudolf Giesselmann) forderte. Fazit: Dieselben Politiker, die noch im September 2003 die hässlichen Poller gefordert hatten, wollen nun keine mehr! Welch eine Steuergeldverschwendung! Und wir wissen doch schon heute, dass man nicht ohne eine klare Absperrung zwischen Fußgänger, Radfahrern und Autos auskommen wird. Fazit: Autos werden wieder auf der Promenade parken, die Polizei keine Zeit zum Aufschreiben haben und Abschlepper schwer durchkommen. Die einzige Fraktion, die eine klare Abtrennung wollte, war die der GAL. Verkehrte Welt?

Die Grundstücksauffahrten sollten nach Meinung der SPD aus Grobpflaster (und nicht mit Betonwabensteinen) ausgeführt werden. Die SPD bezog sich auf die Millieuschutzfibel der Baubehörde (von 1985/86) und wollte eine bewusste Setzung von Bänken sowie einbetonierte Findlingen anstelle von Pollern zur Verhinderung von Falschparkern haben. Dabei sollen gestalterische Gruppen gebildet werden, um jede Form von Eintönigkeit zu vermeiden. Sie wollte auch kleinwüchsige Bäume an Beginn und Ende der Parkfläche haben, was wir begrüßen, um der Straße den Charakter einer geraden Rennstrecke zu nehmen. Alles OK. Ohnehin ist der Strandweg so etwas wie der Jungfernstieg des Bezirkes Altona. Und wer gesehen hat, wie sehr sich der Bürgermeister Ole von Beust für die Promenade an der Alster engagiert, wünscht sich ein Ebensolches für Blankenese. Aber nein: Da gibt es beispielsweise ein Behördengerangel, ob man einen Meter vom Strand wegnehmen könnte, um ihn der neuen Promenade zuzugeben, die sonst viel zu schmal würde. Die Straßenbauabteilung in Altona und Strom-und Hafenbau kommen nicht miteinander zurecht. Bei so einem Kinderkram muss doch ein Bürgermeister mal draufhauen! Strom- und Hafenbau lässt den Strand bequemerweise immer wieder aufschütten, wodurch aus kleinen Dünen immer größere werden, die auf die Straße wandern. Eine Öffnung der Befestigung (beispielsweise alle 100 Meter würde das Wasser rein und rauslassen und den Sand wieder mitnehmen. Die Natur würde das schon regeln, meinen die Anwohner und Kenner. Doch so wird alles von den Schlackesteinen und dem Betonband unten festgehalten. Zusätzlich könnten die Menschen dann auch sommertags ans Wasser zum Baden kommen. Da müsste der Bürgermeister mal ein Machtwort sprechen! Auf der eher als peinlich zu bezeichnenden Planvorstellung auf der Ortausschuss-Sitzung im Januar gab es heiße Diskussionen mit den Anwohnern. Knackpunkte waren beispielsweise, dass dann der Bus nicht mehr zu überholen sei oder der Elbblick eines Anwohners am Krumdal durch ein Bushaus (leicht) behindert würde. Das könnte man leicht beheben, in dem die Haltestellen in die Nähe von Garageneinfahrten kommen, wo der Bus vorrübergehen hält, so dass die Hinterherfahrenden vorbei können und die Fahrgäste ein- und aussteigen können. Das würde am Elbgang (vor einer Doppelgarage) und zwischen Krumdal und Rutsch (vor vier Garagen) ebenso gehen wie am hinteren Strandweg-Busstop. In dem laschen Februar-Antrag wurde auch nicht klar, wo denn nun die Laternen stehen sollen. Da wird man doch ärgerlich: Wer den Elbblick nicht behindert sehen will, sollte auch den Leuchtturm gleich mit abreissen! Haben diese Einwender schon mal von der Fotografenweisheit mit Vorder- und Hintergrund gehört? Langfristig sollte eine strandseitige Fahrradweglösung geplant werden, schlugen die SPD-Leute noch im Januar vor. Das muss jetzt zugleich mit dem Umbau geschehen, sonst gibt es Chaos, hat Dr. Bockelmann völlig recht! Die GAL-Fraktion folgte unserem Vorschlag, zuerst den Westteil (ab Strandweg 59) als ersten Bauabschnitt anzugehen, weil es hier die größte Gestaltungsmöglichkeit gibt. Zusätzlich schlagen wir vor, die gesamten Parkflächen mit anderem Material (beispielsweise ebenfalls Grobpflaster) zu gestalten, damit diese Fläche bei Nichtbelegung nicht als Überholspur einladen. Es bleibt die unerfüllte Forderung nach einer vernünftigen Verkehrsplanung, nach der nicht jeder Tourist zu jeder Zeit ungehindert hier ins Millieuschutzgebiet (sonst brauchte es ja nicht Schutzgebiet heißen) fahren kann. Dann würden auch die Radalierereien am Strand schlagartig aufhören. Wir würden uns wünschen, dass wenigstens einer der beschließenden Poilitiker hier wohnt und die Lage hier kennt, wenn er das Wegnehmen von Parkplätzen fordert! Doch haben wir Hoffnung: So eine Bürgerschaftswahl ändert ja in letzter Zeit immer mal etwas ... Und dann wird wieder neu beschlossen.

 

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Grüße aus Blankenese.  So heißen die von Jens Seeburg kreierten Foto-Grußkarten mit Blankeneser Motiven. Die abgebildeten (und mehr Doppelkarten sind inklusive Umschlag für EUR 2,50 erhältlich bei Tabak Bornholdt (Ecke Blk. Bahnhofstr/Haupstr), Restaurant 'Zum Bäcker' (Strandweg), Fred (Zum Falkenstein), Restaurant 'Op'n Bulln' und bei Inge&Peter (Imbiß am Falkensteiner Ufer).

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Schilda Strandweg. 28.9.03  Peter Meyer vom Bezirksamt Altona hat wieder mal seine kreativen Spuren hinterlassen, wie man am westlichen Strandweg sehen kann, der nun durch Landstraßenpfähle und Baustellengummilippen abgeteilt wurde. Gratulation, Herr Meyer, häßlicher geht es wohl nicht, fehlt wirklich nur noch die Leitplanke und ich fühle mich auf der A2 irgendwie zwischen Hannover und Berlin. Andreas vom 'Bäcker' fühlt sich sogar an eine Landebahn erinnert. Inzwischen wurden wieder verschiedene Initiativen dagegen gegründet, die hoffentlich viel Wirbel bis zu einer nötigen Änderung bringen. Ja, wir sollten uns eben nicht verwalten lassen von Leuten, die hier nicht in der Gegend wohnen und denen das schöne Blankenese nur lästig ist. Die Kinder hier haben allerdings schon rasch gemerkt, daß die großen Pfähle seitlich (in Richtung Straße) heraus zu ziehen sind. Mal sehen, wie lange sie also am Platz bleiben werden ... Und auch Marno von der Kajüte SB 12 hat nochmal demonstrativ seinen Porsche dazwischen geparkt. Auf der Sitzung des Verkehrsausschusses am 1.10. stellte Bürgermeisterin Ingrid Harpe nochmal klar, daß es sich hier um ein Provisorium bis zur Grundnerneuerung des Strandweg handele. Doch man sollte dem Ganzen aber auch Positives abgewinnen: Denn wenn so etwas schon weit vor dem eigentlich Umbau des Strandweges passiert, wird nun JEDER Anwohner die Pläne genau anschauen, bevor Herr Meyer wieder zuschlägt. Denn dann ist es für viele Jahrzehnte endgültig.

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Abgabe der Listen. 9.9.03 Rund 500 Unterschriften hat die Initiative 'Meine Unterschrift für weniger Verkehr im Blankeneser Hangegbiet' zusammen gebracht, die Jens Seeburg am 9. September 2003 dem Ortsausschuß übergab. Vielen Dank allen Helfern, die begriffen haben, daß hier nicht um Poller oder nicht geht.

Willkommen. 23.8.  Vielen Dank an Peter Fischbach (der mit den drei schönen Jaguars), der seinen Geburtstag gleich mit einer Einweihung seiner neuen Wohnung am Borracks Weg verbunden hatte. Und weil das Wetter schon nicht mehr so richtig mitspielen wollte, wurde die Live-Music-Fete kurzerhand auf die Terrasse des Restaurants 'Am Leuchtturm' verlegt, das am 1. September wiedermal schließt, weil die Pächter mit den hohen Mieten einfach nicht zurecht kommen. Mit dabei: Thomas Sieh, Broschs, Müllers, Dusolliers, Robert Rabbow, Ute Bechtloff und Orsiffers. Leider mußten sich einige Nachbarn frühzeit bei der Polizei beschweren, vielleicht auch, weil sie nicht eingeladen worden waren.

Infotisch. 15.6.03 Das 'Elbe-Wochenblatt' wird einen Bericht über unsere Aktion abdrucken, deshalb werde wir vor der Garage Strandweg 71 zwischen 14:00 und 16:00 einen Infotisch machen, bei dem Sie auch noch unterschreiben oder sich über den neuen Strandweg informieren können.

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Brief.  2.6.03 Sehr geehrter Herr Müller, der Artikel über die Verkehrsbelästigung durch 'Touristen' findet unsere volle Zustimmung. Als Hausbesitzer der Nr. 100 der Blankeneser Hauptstraße können wir wirklich ein Lied von dieser unerwünschten 'Geräuschkulisse' singen. Zudem sind wir durch unsere Lage schon genug mit dem Parkplatzverkehr von Sagebiehls Fährhaus gestraft. Wo können wir unterschreiben? Gibt es überhaupt eine Aussicht auf Erfolg oder müssen wir aus unserem schönen Blankenese wegziehen oder gibt es vielleicht ein ruhig gelegenes Häuschen im Krumdal zu erwerben? Es grüßen Sie ganz herzlich, Silke Petersen-Schelhorn & Dr. Ulf Schelhorn Anm.d.Red: Wir haben sogleich ein paar Unterschriftenlisten vorbei gebracht. Möchten Sie auch welche haben? Über 350 Unterschriften sind bereits zusammen, und wir wollen diese Aktion noch den ganzen Sommer durchlaufen lassen. Zwischendurch wird der Ortsausschuß immer wieder mit Unterschriften 'bombardiert', bis sich hier etwas tut. Helfen Sie mit und bringen eigene Ideen ein!

Briefe zur Unterschiftenaktion. Da kann ich nur aus vollem Herzen zustimmen. Weil bei Silke und Ulf Schelhorn bereits eine Liste vorliegt, werde ich mich dort eintragen. Ob´s was nützt?? Mit ganz herzlichen Grüßen, Sigrid Freyer (Hauptstr. 105 A). Sehr geehrter Herr Mueller, wir haben von Ihrer Unterschriftenaktion in der 'Blankeneser Rundschau' gelesen. Da sich die grüngewandeten Herren vom Blomkamp für die Anliegen einzelner Bürger (unsere Schreiben an die Polizei sind mittlerweile nicht mehr zu zählen) nicht zu interessieren scheinen, ist Ihre Aktion sicher sinnvoll. Mittlerweile schrecken die 'Besucher' schon nicht mehr davor zurück, mir die Garage zuzuparken. Wo können wir uns in Ihre Liste eintragen? Alf Vohlken, Am Hang.

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Zaunkönignest.   10.6. Als todbringendes Instrument war es gedacht, doch nun half es mit, Leben entstehen zu lassen: Die an der krumdal.de-Redaktion hängende Aalreuse, die kurz nach der Wende aus dem vorpommerschen Warsin von der Ostsee an die Elbe kam, wurde nun eine Weile lang zur Brutstätte für eine Zaunkönig-Familie. Wir hatten uns schon gewundert, wie denn durch einen Sturm Blätter ins Innerste dieser Reuse kommen konnten, doch der Zaunkönig täuschte uns immer wieder über die Location seiner wachsenden Familie. Und es gelang ihm, denn Pfingstmontag waren die lauten Zwitscherer flügge und fort. Bis dahin hatte ihnen die Nachbarkatze Chocolat nichts anhaben können, die sich bräsig immer wieder in unsere Hortensie darunter legte. Also muß sie weiterhin bei Industriefutter bleiben, auch wenn Sie uns schon mal nachts im Schlafzimmer besuchte, um uns gnädig zu stimmen. Nein, Chocolat: Nix mehr Tiefschlaf-Erschrecken und nix mehr Hortensien-Abbrechen! Übrigens: Wir haben noch 1-2 Stücke Aalreuse übrig.

Unterschriftenaktion.  22.5.03  Seit heute läuft die Unterschriftenaktion 'Meine Unterschrift für weniger Autos im Blankeneser Hanggebiet': Seit Jahrhunderten ist das Treppenviertel eine der ersten autofreien Zonen, doch heutzutage quälen sich die Blechlawinen über die einzige schmale Zufahrt hier herunter, um mangels Parkplätzen gleich weiter fahren zu müssen. Wir Anwohner des Treppenviertels halten es nicht mehr aus, daß Jeder hier ohne Rücksicht mit seinem Auto oder Motorrad durchfahren darf und deshalb Kinder wie alte Leute Angst haben müssen. Nicht nur der Gestank quält uns, sondern auch unsere eigenen Autos sind kaum noch ordnungsgemäß unterzubringen. Oder macht es etwa Sinn, daß ein Hauptstraßen-Anwohner sein Auto erst hinten am Falkensteiner Ufer parken kann, wenn er von seinem Einkauf kommt?

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Wir fordern Politiker und Verwaltung deshalb auf, ein neues Verkehrkonzept zu erarbeiten, das es nicht mehr zuläßt, daß hier jeder Besucher einfach in dieses ‘Kulturgut erster Güte’ einfahren kann. Die jetzige halbherzige Regelung (nur bis zum Eiland), die Durchfahrt teilweise zu erlauben, reicht bei stetig zunehmendem Verkehr nicht mehr aus, zumal die Polizei keine Zeit für Überprüfungen hat. Die Schilder weisen schlecht auf das bisherige Verbot hin. Überprüfungen am Eiland würden die Anwohner dort belästigen. Deshalb fordern wir ein großes eindeutiges Sperrschild bereits bei ‘Grebau’ zu Beginn der Blankeneser Hauptstraße und je eines (roter Kreis und Zusatz ‘nur mit Sonderausweis’, Idee von BünaBe Thöming) rechts und links in Höhe von ‘Thomas Warnecke’! Zufahrt künftig nur noch für Bus, Anwohner und Anlieferung sowie Ausnahmen wie Familienfeiern und Hotels! Kennzeichnung wie bisher durch Sonderausweis sichtbar an der Scheibe. Keine Angst bei den Gastronomen, denn Fußgänger haben mehr Hunger und Durst als genervte Leute, die ihr Auto nicht unterbringen können. Großzügige Behandlung für ‘lebenswichtige’ Stammgäste der Lokale und natürlich privaten Besuch. Bitte unterschreiben Sie auch! Kontakt: Thomas G. Mueller, Tel. 040-860400 oder info@krumdal.de

Neuer Häuptling.  Ein neuer Bezirksamtsleiter. Ein Mann namens Fock aus Eppendorf. Kamen die nicht stets aus Finkenwerder? ;-)) Na mal sehen, was das wohl wird. Er sagt, daß er sich nur um Altona kümmern will. Hoffentlich denkt er daran, daß Blankenese ebenfalls dazu gehört.

Heimatmuseum.  Ein Heimatmuseum für Blankenese in einem der Herrenhäuser? Was soll das? Für uns gibt es dafür nur einen Platz: Im Fischerhaus an der Elbterrasse, der Altentagesstätte, wo unsereins ja noch nicht hingeht, weil (noch) zu jung. Doch wer sich Blankeneses Geschichte ansieht, muß zugeben, daß diese zuerst mit dem Treppenviertel zu tun hat. In dem Dreehuis dort sollte sich Raum und Möglichkeit finden, wo eine Sammlung unterkommen kann und später auch zu besichtigen ist. Dann wären vielleicht auch einige Sammler bereit, mal etwas auszuleihen. Ich kenne die genauen Strukturen nicht, doch ich glaube, daß das Haus der Stadt gehört und von der Kirche betrieben wird. Bestimmt gibt es ehrenamtliche Helfer, die eine Sammlung überwachen könnten und der Öffenlichkeit zeigen. Volkert Sörensen wird immer wieder erwähnt in diesem Zusammenhang und ein Museumsverein. Das gab es schon mal, doch ein Museum haben wir immer noch nicht. Dazu vielleicht ein kleines Museumskaffee mit Laden (Blankenese-Postkarten, -Fahnen, -Bücher usw.), um den Betrieb neben einem kleinen Eintrittsgeld gewährleisten zu können. Gutes Vorbild wäre das Heimatmuseum Wedel. Was ist Ihre Ansicht dazu? Wir von Krumdal.de helfen gern! Rufen Sie an: Tel. 860400.

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Neues Schild. 13.5.03  Die CDU-Fraktion im Blankeneser Ortsausschuß beantragte ein Verbotschild, damit sich künftig keine Lastwagen mehr auf der Blankeneser Hauptstraße mehr festfahren können. Unser weitergehender Vorschlag: Auf dem ohnehin neu anzufertigenden Schild, das oben bei 'Grebau' stehen sollte (bitte für Pkw-Fahrer niedriger anbringen!), ebenso klarzustellen, daß ab diesem Punkt am Wochenende kein Unberechtigter (bitte schreiben Sie 'Anwohner', sonst verstehen das die Auswärtigen nicht) mehr ins Hanggebiet einfahren darf. Das heißt, das Treppenviertel würde vom zunehmenden Verkehr endlich entlastet, was in diesem Fall keine Extrakosten brächte. Die bisherige Lösung bis zum Eiland war doch stets eine halbe Sache, denn die Anwohner dort wurden unnötig belastet, denn wer ließ sich schon abschrecken, wenn er schon halb zum Strandweg runter war? Der Vorschlag von Jens Seeburg geht noch weiter, denn er fordert, daß in diesem Zuge der Sperrung schon oben auch gleich die Elbchaussee zwischen Auguste-Baur-Straße und Bahnhofstraße zur Einbahnstraße in westlicher Richtung (wie Hauptstraße) würde, was das Gebiet weiter entlasten würde. So hätten die Touristen auch mehr Aufmerksamkeit, das große Verbotschild zu lesen, statt dem dort normalerweise üblichen Chaos Herr zu werden. Gute Idee, die wenigen Leute in der kleinen Straße Baurs Park würden dann eben bei Dr. Lange wieder rausfahren. Übrigens: Wir haben im Ortsausschuß gefragt, ob sich Politik und Verwaltung vorstellen können, einen qualifizierten Arbeitslosen (oder zwei) auf Teilzeit einzustellen, der am gesamten Wochenende die sich trotz des Verbotes am Strandweg befindenen Autos (ohne Sonderausweis) aufzuschreiben und sich damit sein Gehalt (und ein wenig mehr für den leeren Stadtsäckel) zu verdienen. Ob man diesen Vorschlag wohl aufgreifen wird? Das wäre keine Abzocke, sondern diente auch noch dem Arbeitsmarkt. Die Polizeibeamten vom Revier 26 haben leider keine Zeit dafür, sagen sie stets, wenn man sie vor Ort anspricht. Lediglich eine besonders eifrige Streifenwagenbesatzung schreibt gern früh morgens auf, wenn hier die vielen Ausflügler weg sind, aber die Anwohner abends vor lauer fremden Autos ihr eigenes nicht perfekt abgestellen konnten. Das ist echtes Abzocken und unfair! Einem durch den Sonderausweis der Anwohner gekennzeichneten Auto sollte man etwas mehr Tolleranz geben. Also die langfristige Endlösung: Dauerverbot für alle fremden Autos im gesamten Treppenviertel! Doch noch traut sich das kein Politiker, dafür braucht es wohl großer Unterschriftenlistenaktionen oder Bürgerinitiativen.

Postkasten wieder da. 12.5.03  Gratulation an Frauke Petersen, die sich ein Herz nahm und eine Unterschriftenliste organisierte und an die Post AG schickte, nachdem das gesamte Treppenviertel keine Briefkasten mehr hatte. Toll, denn nun haben wir zumindest bei Strandweg 99 wieder einen gelben Kasten, an dem man prima vom Auto aus einwerfen kann. Danke, Frauke.

Strandweg-Grunderneuerung. 8.4.03  Ein großer Erfolg, nachdem fast schon klar war, das die Behördenvertreter die Erneuerung langsam einschlafen lassen wollten: Auf der Ortauschußsitzung im April 2003 wurde ein Dringlichkeitsantrag beschlossen, der das Amt auffordert, die bereits beantragten 964 tEUR auch zu verwenden. Und es hat auch noch einen weiteren Vorteil, denn nun müssen sich sämtliche Leitungsbehörden zusammentun und zu gleichen Zeit wühlen, damit dann zehn Jahre lang die Sperrfrist eingehalten werden kann. Zehn Jahre kein Strandweg-Wühlen, das hat doch Charme! Wir haben den fünf im Ortsausschuß vertretenen Fraktionen, Ortsamtsleiterin und Bauplaner Peter Meyer jeweils eine A4-Mappe mit Bildern mit allen bei uns im Archiv vorhandenen historischen Strandweg-Bildern und Fotos (danke allen Helfern) von der jetzigen Situation überreicht, die auch mit zusammengetragenen Tips versehen ist, was auch Anwohnersicht alles zu bedenken ist (Flut-Auf- und Ablauf, Fluchtwege, Sandentwicklung usw. Das darin auch weitere Badestellen gefordert wurden, versteht sich von selbst. Wir tragen Ihre Vorschläge weiter zusammen: Tel. 860400. oder info@krumdal.de

 

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Versuch mißglückt.  Am 19. Februar fand am Blankeneser Strand bei der Franzosenpappel als Weltpremiere ein Test der besonderen Art statt: erstmalig wurde von einer Firma aus Süddeutschland an einem tideabhängigen Gewässer ein neuartiges Stauwandsystem ausprobiert. Dieses System soll in Zukunft das mühselige Auf- und Abbauen von Sandsackwällen, wie z.B. bei der 'Jahrhundertflut' 2002, vermeiden. Und so rieben sich Spaziergänger und Anwohner vergangenen Mittwoch verdutzt die Augen: Da trennten 5 fleißige Männer ein etwa 12 m x 12 m großes Strandstück, im Rücken die Strandwegmauer, mit einer Wand aus Europaletten und einer darübergezogenen Plastikplane ab. Dieser Test sollte drei Tage dauern. Dann kam die Flut und die Frage war: Würde der Damm halten?

 

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Die Natur entschied sich dafür – bei Hochwasser stand die Wand noch, und auf dem trockengelegten Strandteil hätte man eine Grillparty feiern können. Doch das haben so einige Kapitäne nicht zugelassen: es genügten zwei zügig vorbeirauschende Frachter, um den Träumen eines wirksamen Stauwandsystems ein jähes Ende zu setzen. Und am Morgen danach sammelten fünf frustrierte Männer die Reste von Europaletten und zerfetzter Plastikplane ein, luden alles auf einen Lastwagen und fuhren zurück nach Süddeutschland. So wurde aus einem Test nur eine Studie.

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Titanic 2.   11.2.03  Das sollten die Krumdaler nicht versäumen: Das Titanic-Team goes 'Wetten das' nach Berlin. Bitte am 22. Februar TV einschalten und Robin mit Deutschlands dicksten Einschaltquoten sehen.

French Connection.   30.1.03 Unser französisches Damen-Team Dusollier und Defferard hatte zum 'Pour admirer les étoiles d'hiver' bei 'Vin chaud' an den Strand geladen, wo es kochende Töpfe unterm Marktschirm und Lagerfeuer gab. Seit hier frisches Blut ins krumme Tal kam, ist es sehr viel freundschaftlicher geworden, so daß Dominique schon augenzwinkernd eine offizielle Regelung forderte, daß jede zuziehende Familie erstmal einen Umtrunk veranstalten müsse. Beim nächsten Rotwein sollen solche Gesetze für die 'Freie Kleinrepublik Krumdal' festgelegt werden ;-)) Thomas Sieh hatte zu diesem sehr intimen und handverlesenen Krumdaler-Treffen am Strand den Strom spendiert. Vielen Dank dem Schneeräum-Fahrer, der im letzten Moment noch die über das Straße gelegte Kalbel sah. Mit dabei: Scheuerls, Dusolliers, Eike (schickte Sonnenuntergänger auf home und Strandweg), Robert, Bärbel, Hartmut, Wiebke, Frauke und Martje, Müllers, Joachim 'Berix' Bereuter aus Sülldorf und jede Menge Kinder. Zu klären ist noch, wer den nicht nur äußerst delikat anzuschauenden wie auch mindestens ebenso schmeckenden Mandelbutterkuchen gemacht hat. Bitte Rezept.

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Patriotischer? Ob die nicht in Blankenese geborenen Bewohner vielleicht sogar ein wenig (oder mehr?) aktiver und patriotischer für dieses kleine Dorf sind, stellten sich die Krumdaler bei den letzten Festen. Während sich manch ein 'Eingeborener' als höchstes Gut des Treppenviertels selbst genügt, bewegt er damit nichts für die Gemeinschaft. Doch über sein arrogantes (und unsicheres) "ich bin im Tabea geboren und meine Vorväter auch" (wenn das sein einziges ist ...) wendet sich manch ein hier gern lebender Kosmopolit von ihm ab. Recherchen in der Heimatkunde, Bewahren des 'Alten' und Interesse am freundlichen Zusammenleben mit den Nachbarn haben die 'Neuen' eher auf dem Zettel. Was meinen Sie? Nicht, daß wir uns falsch verstehen, ich möchte keine Kluft zwischen alt und neu reißen, sondern zum fröhlichen Miteinander aufrufen, obwohl in meinem Ausweis auch bei Geburtsort 'Hamburg' steht. Dominique mit Schifferklavier in der Hand beim Glühwein hat vielen da etwas voraus ... Er könnte eher zu einem Blankeneser Urgestein werden als manch ein mäkeliger Flaggenhasser. Als Franzose! Also locker bleiben, Freunde ...

Hallo, wir sind's, die 'Neuen' aus Krumdal 14!  18.1.03 Recht habt Ihr gehabt, jung wird es im Krumdal! Wir, daß sind Ulrich (36), Swantje (31) und Kaspar (2). (Anm.d.Red.: Frau Koch sagt, die neuen hießen Dahl und seien sehr nett.) Zur Zeit wohnen wir noch in Köln, aber das Heimweh hat uns so geplagt, daß wir nun bald wieder in die gute alte Heimat des Blankeneser Treppenviertels zurück kommen werden. Hurra, wir freuen uns schon sehr! Ja, einen Umtrunk gibt es natürlich auch zu gegebener Zeit. Wir denken, so etwa Anfang 2004 werden wir dies 'schönste' Haus am Krumdal (na, haben wir uns jetzt schon Feinde gemacht?) wohl beziehen.

Klasse Bild.   18.1.03 Unten ein Krumdal-Foto von Walter Scheuerl vom Einhandsegler. Vielen Dank, Walter. Und mal ganz ehrlich: Wo sollte man sonst wohnen wollen? So ein Bild hilft doch auch über die trübe Zeit herüber, oder? Übrigens: Wir waren während des vielen Schnees Anfang Januar nicht da. Hat jemand ein schönes Foto von unserer Heimat gemacht? Bitte schicken an info@krumdal.de oder im Original leihen bei Krumdal 12.

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Echt Armut.  Ein durchschnittlicher Othmarscher hat jährlich ein Einkommen von 81.149 Euro und ein Nienstedter immerhin noch 72.076. Da erscheinen die Blankeneser mit 70.294 ja eher ärmlich. Und wenn ich dann im Vergleich in mein Portemonaie schaue, drücken wir den Schnitt mächtig nach unten. Entschuldigung dafür! Zum Vergleich: Ein durchschnittliches Einkommen auf St. Pauli liegt bei 21.293 Euro.

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Musical Titanic.  8.12.02  Unser 'Krumdaler' Robin Brosch ist beim neuen Hamburger Musical 'Titanic' in der Neuen Flora am Holstenbahnhof dabei! Er spielt den 'bösen' Reeder Ismay und war auch schon bei 'Buddy Holly' und anderen Musicals dabei. Wir haben es uns angeschaut, und unser Prädikat: Tolles 'Titanic', das sich noch lange halten wird (auch in schlechten Zeiten). Prima Bühnenbild, gute Schauspieler, Sänger, Tänzer, Tränen, Gefühle, Technik, alles wirklich sehr nett. Da müssen Sie hin! Nur warten Sie nicht auf ein besonderes Schlüssellied, auf das man während der Vorstellung hofft wie auf den Gefangenenchor bei Nabucco! Wir sind stolz auf Dich, Robin. Und ein wenig böser und älter wird man ja von allein. Unten das Premierenfoto mit Weltstars wie Gina Lollobrigida und Liza Minelli. Das atemberaubende Dekolleté Sophia Loren fehlt leider auf diesem Bild, aber sonst waren alle anderen Wichtigen dieser Welt dabei. Das paßt zu dieser Hafenstadt super, was ja auch schon die 'Titanic'-Ausstellung in der Speicherstadt gezeigt hat. Diese Produktion wird viele Touristen in diese Stadt locken, die sich auch noch gleich Blankenese ansehen wollen. Stellen Sie sich auf eine lange 'Titanic'-Zeit ein.

 

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Halloween. 31.10.  Das irische Fest scheint dem Rummelpottlaufen vom Sylvester den Rang abzulaufen. Fünf Trupps 'beehrten' die EWB-Redaktion mit ihren Wünschen nach süßen Gaben, und Kaia kam mächtig ins Suchen. Was gibt es Neues im Krumdal? Dussolliers haben ein Kürbissuppenessen am Strand veranstaltet, bei dem wieder mal alle Neuigkeiten 'bekakelt' wurden, vielen Dank diesen wirklich aktiven französischen Krumdalern.

Thomas Unruh hat uns Bilder davon gegeben, vielen Dank.

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Auch Robert Rabbow, großer Mann vom kleinsten Haus in Blankenese schickte seine Telefonnummer für krumdal/krumdal.htm und schöne Bilder von Sonnen-Auf- und -Untergängen am Strandweg. Kochs verkaufen ihr Krumdal 14, das bei Engel&Völckers für 690 t€ angeboten wurde. Das scheint neue Generationen ins Krumdal zu bringen, wenn man die Besichtiger ansieht ... Übrigens: Dusolliers haben es eingeführt, daß sich die Neuen erstmal mit mit einem kleinen Umtrunk bei den Nachbarn vorstellen :-)) Herzlich Willkommen!

 

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