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Die Blankeneser Grenzen.

Oben Kartenausschnitt von 1850.

Auf dieser Karte von 1900 waren die Dörfer noch nicht vereinigt. Karte unten von 1910.


Die alten Zentren der beiden Dörfer um 1911. Durch den Bau des Bahnhofs entwickelten sich die Geschäfte über beide Bahnhofstraßen auf diesen zu. Die gelbe Linie zeigt die elektrische Straßenbahn. besser hier ...
Die Grenzen des alten Blankenese.
Gegen den Uhrzeigersinn: Die Elbe rauf, westlich Mühlenberger Weg/Kirchenstraße (Zur Johannisburg, vielleicht auch die Apotheke mit drin, auch wenn östlich des Mühlenberger Weges gelegen), Bahnhofstraße, zeitweise bereits Friedrich-Legahn-Straße längs, Blankeneser Landstraße/Wedeler Chaussee, südlich Björnsonweg durch bis In de Bargen, bis dort der alte Postweg wieder auf den Grotiusweg trifft. Dann etwa auf der Zuwegung zu Münchmeyer (gehört schon zu Rissen) zur Elbe runter. Früher gab es dort eine Kiesverladung mit Bahn hinunter zur Elbe, die das Gelände des heutigen Golfplatzes und der Rissener Kieskuhle (Trasse links und rechts der Rissener Landstraße noch gut zu sehen) ausbeutete. Dann ging es über In de Bargen elbwärts, ebenfalls noch ein wenig zu sehen. Wie es scheint, könnte das Elbecamp noch Reste der alten Kiesverladung beinhalten. Zwischen den beiden Campingplätzen kommt die Westgrenze an die Elbe.

Westgrenze von Blankenese 2011.

Karte von 1928.

Karte von 1931.
Die Höhen Alt-Blankeneses von Westen aus.
Bickbeerenberg: Am Grotiusweg.
Tafelberg: Gibt es heute noch.
Krüzstiegberg: Nördlich Butterberg.
Butterberg: Falkenstein.
Baven Bohnstiegberg: Westlicher Kösterberg.
Bohnstiegberg: Über der Seefahrtschule.
Beim Notenberg: Wasserwerk Baurs Berg.
Baven Grot Notenberg: Östlicher Kösterberg.
Grot Notenberg: Etwa über Römischem Garten.
Lüt Notenberg: Etwa südlich gegenüber Töpferstieg.
Polterberg: Tabea-Krankenhaus.
Sprützenberg: Etwa westlich gegenüber Hardenbergstraße.
Wahsberg: Waseberg, Bismarckstein-Gelände.
Krumdahlsberg: Südlich Krumdalsweg oberhalb Ho Chi Minh-Pfad.
Richtstiegberg: Südlich Oesterleystraße.
Schieren Holt: Südlich Landstraße zwischen Dehmel- und Legahnstraße.
Schulten Immenberg: Gebiet etwa Wilmans Park.
Sollberg/Sollenberge: Süllberg.
Kahlscampsberg: Westlich Hessepark.
Schäfercamp: Kiekeberg.
Achtern Schaapsberg: Gebiet um die Legahnstraße.

Die Grenzen des alten Dockenhuden.
Mit dem Uhrzeigersinn: Die Elbe rauf Mühlenberger Weg/Kirchenstraße, Friedrich Legahn, Blankeneser Landstraße/Wedeler Chaussee, etwa südlich Waldpark Marienhöhe und Siebenbuchen (südlich des Friedhofes) westlich, südlich Espenreihe (der S-Bahnhof Iserbrook liegt auf altem und auch heutigem Sülldorfer Gebiet), östlich Bredkamp, ein wenig Schenefelder Landstraße, dann etwas zurück zu Lütt Iserbrook bis an die Schenefelder Grenze, dann zurück westlich von Am Botterbarg, Wientapperweg, Wildenbruchstraße, etwas Richtung und inkludiert Dörpfeldstraße, dann etwas östlich der Eichendorffstraße zur Elbchaussee, diese etwas Richtung Osten und dann östlich Elbhöhe zur Elbe zurück. Einordnung: Wer also beispielsweise am Bredkamp (früher Klopstockstraße) wohnte, war von 1919 bis 1951 Blankeneser, weil dies altes Dockenhudener Gebiet war, das 1919 zum Gesamtort Blankenese, 1927 zum Stadtteil Altonas und ab 1937 zum Ortsteil 'Groß-Hamburgs' geworden war. Wer aber wie Andreas und Birte gegenüber dem Bredkamp wohnt, gehört grundbuchmäßig zur Gemarkung Sülldorf, aber zum heutigen Stadteil Iserbrook. Und wer in Manteuffelstraße wohnt, ist seit 1939 Nienstedtener.

Neu-Blankenese ab 1919 (Zusammenschluss) und 1927 als Teil Altonas.
Gegen den Uhrzeigersinn: Von der Elbe nördlich, dann ein wenig östlich der Eichendorffstraße, Op de Schanz nördlich rauf, östlicher Streifen bis Höhe Hochkamp-Bahnhof, Friedensweg zurück westlich, über nördlichen Teil der Wildenbruchstraße über Bockhorst nordwestlich, ein wenig östlich Buchenhof nördlich bis Schenefelder Grenze, westlich Lütt Iserbrook südlich, dann breiter Streifen in der Mitte zwischen Musäusstraße/Pieperweg und Osdorfer Landstraße östlich bis Schenefelder Landstraße, Sülldorfer Landstraße westlich bis Bredkamp, ein paar Meter südlich und dann Espenreihe (noch ohne Bahnhof Iserbrook). Kurz Heidrehmen, dann westlich Siebenbuchen ganz durch und der Linie folgend bis auf Marienhöhe südlich. Wo heute die befestigte Straße Marienhöhe zuende ist (also vor dem Herrrenhaus), endete Blankenese ebenso wie hinter den Privatgrundstücken nördliche Frensenstraße. Dann ging die Grenze diese Straße bis zur Rissener Landstraße und auf dieser bis etwa heutige No. 129, dann südlich zum Tinsdaler Kirchenweg (mitten im Wald) auf den westlichen Abzweig In de Bargen (Golfclub gehört bereits zu Rissen) bis Grotiusweg und dann südlich auf der Zufahrt zu Münchmeyers zur Elbe runter. Das Haus Michelsen (Puppenmuseum) war/ist das letzte Haus in Blankenese. Das neue Riesenhaus neben dem Puppenmuseum ist das erste in Rissen. Die Grenze kann man auch heute noch am Grundstückszaun unten am Falkensteiner Ufer erkennen, der etwa am Altonaer Turnverein rauskommt.
Die Grenzen Neu-Blankeneses seit April 1939 ohne Hirschpark.
Ab dem 1. April 1939 gehörte das Gebiet östlich der Straßenmitte Mühlenberg sowie die Fläche östlich Schenefelder Landstraße bis zur Bahnline zu Nienstedten. Also nix mit 86er-Telefonnummer und zu Blankenese gehörig. Auch ich hatte das lange geglaubt.

Die Grenzen Neu-Blankeneses seit Mai 1951 als Teil Hamburgs.
Gegen den Uhrzeigersinn: Von der Elbe rauf westlich der Straße Mühlenberg (die östliche Straßenseite gehört seit dem 1.4.1939 zu Nienstedten), Schenefeder Landstraße bis zur Bahnbrücke, die Bahnlinie westlich fast zum Blankeneser Bahnhof und dann die Bahnlinie Richtung Iserbrook, dann kurz in den Heidrehmen und sofort wieder südwestlich (früher lief die Straße Siebenbuchen etwa beim BVE-Haus auf den Heidrehmen), dann Siebenbuchen Richtung Westen, in leicht abgewandelter Form die Blankeneser Grenze von 1919 längs westlich und südlich. Nun war der neue Stadtteil Iserbrook aus dem Norden Dockenhudens und etwas Gebiet vom Sülldorfer Land (zwischen Lütt Iserbrook und Iserbrooker Weg) entstanden. Später verlief die Blankeneser Grenze durch den Strohredder zu Siebenbuchen.

Geografische Mitten.
Die Mitte des alten Blankenese lag am Fuße des Wasebergs (also am Ende der heutigen Kreekbahn), die des alten Dockenhuden etwa nördlich des Gosslerhauses, und das geografische Zentrum des aktuellen Blankenese liegt an der Kreuzung Falkentaler Weg/Blankeneser Landstraße, also am Startpunkt der Kreekbahn. Das Rüschen also traditionell als Zentrum?
Kontakt Stadteilarchiv Blankenese: Thomas G. Mueller, Krumdal 12, info@edition-weiss-blau.de oder Tel. 040-860400.
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