Stadtteilarchiv: Falkensteiner Ufer (Rest bei Oberland) bis Wittenbergen.
Die Namen mit dem Falken vorweg stammten wohl allesamt von den Godeffroys, die diesen Vogel als Wappertier hatten.
Früher gab es am Falkensteiner Ufer, ehemals Plumsmühlen, die Abwrackwerft Harmstorf, wovon noch Wrackteile zu sehen sind. Das Hotel zum Falkenthal am Falkenthaler Weg war ein Anziehungspunkt. Dort neben dem heutigen Parkplatz westlich gab es einen Teich für Tauchvorführungen. Dahinter landeinwärts gab es ein Café.
Tauchvorführungen bei Harmstorf Taucher, unten das kleinere Hotel Westerbad schräg dahinter. Insgesamt gab es mit dem Wohnhaus Harmstorf (Strandweg 99a wurde zeitweise auch als Café genutzt) drei Restaurationen an Plumsmühlen.
Winterfoto 2009/10 von Manfred W. Jürgens.
Der Wrackstrand.
Uns Uwe. Das 600-BRT-Binnenmotorschif 'Uwe' stieß am 19.12.1975 mit der 'Wiedau' zusammen und sank sofort. Harmstorf barg es, und seitdem ragt das Heck als Mahnmal aus der Elbe. Davor ein Arbeitsponton, der ehemals schwimmen konnte und am 16.12.2010 abgebrochen wurde. Die Dalben wurden am gleichen Tage von 'Wal'-TK 10 von Taucher Knoth herausgezogen.
Im Winter 2009/10 sah Uwe wie ein Ufo aus.
Baubehördenfoto vor der Aufspülung noch mit dem Ponton darauf.
Bei der Sandaufspülung 2009 wurde dieses Wrackskelett der 'Elsabe' vergraben, die 1912 von einem Postdampfer 'Format' gerammt und versenkt wurde. Die Elsabe taucht erst in ein paar Jahren wieder auf.
Aufspülung am 9. September 2009.
Polsternan. Reste des finnischen Viermastschoners 'Polstern(j)an', den Harmstorf aus dem NOK (damals noch Kaiser-Wilhelm-Kanal) nach einem Brand 1926 barg.
Kein Bild ohne das (Noch-)Wahrzeichen im Hintergrund ...
Foto aus den 1960ern von Hanno Fink mit Baum drin.
Ponton weg. Im Dezember 2010 war wohl noch etwas Geld im Budget, so dass der Ponton mit den Dalben am 'Uwe' beseitigt wurde. Interessant: Es gab aufgeregte Anrufe, die sich für den Erhalt von 'Uwe' einsetzen wollten.
Falkensteiner Ufer zwischen Wrackstrand und Philosophenteiche.
Krötenwanderung. Im Frühjahr wollen die Erdkröten als Eingeborene und Anwohner am Falkensteiner Ufer mal zum Ablaichen ans Wasser und zurück, so will es ihre Natur. Das passiert größtenteils zwischen Wasserwerk und Inge+Peter, aber auch weiter hinten bis Wittenbergen. Den Kröten wäre mithilfe einiger Krötentunnel unter der Straße sowie kleinen Abzäunungen leicht zu helfen, damit sie nicht überfahren werden. Dass dies nicht von der BSU im Rahmen der Renaturierung des östlichen Philosophenteiches vorgeschlagen wurde, verwundert ...
Verkehr. Es gab immer wieder Bestrebungen, das Falkensteiner Ufer zwischen Kösterbergstraße und Falkentaler Weg zu sperren, was ja (wie auch eine Verminderung des Verkehrs an Strandweg/Hauptstraße) supergut wäre. Etwa März/April wandern die Kröten zu den Philosophenteichen herunter, so dass man überlegen könnte, ab dem 1. März bis zum 1. Oktober eine unverschiebbare Sperre plus Beschilderung zu setzen. Dies könnte auch ein versenkbarer Poller sein, den Polizei und Feuerwehr bei Gefahr im Verzug leicht öffnen könnten. Für Natur und Lebensqualität (von Anwohnern wie Besuchern!) wäre es jedoch begrüßenswert, wenn das Falkensteiner Ufer sommers gar nicht zu befahren wäre von Besuchern, denn es besteht ohnehin kaum Möglichkeit zu Parken. Sie fahren also nur durch bis zum Wendehammer am Ende vor dem Campingplatz und kommen zurück. Was soll das? Helfen wir den Menschen doch und geben ihnen diese unnütze Möglichkeit gar nicht erst, denn Anwohner wie Besucher sind genervt.
Fluchtweg. Wichtig ist es jedoch, über die Wintermonate die Fluchtmöglichkeit für die Anwohner des Strandes offen zu lassen, denn der Waseberg ist schon mal bei Glätte nicht befahrbar. Im Falkensteiner Tal besteht dann die einzige Möglichkeit zum Hochfahren (manchmal auch nur an der Villa Grüneck vorbei).
Renaturierung. Zwischen dem schönen neuen Wrackstrand (abgesehen von der neuen Uferbefestigung) und dem neuen kleinen Wasserwerkpark sollte langfristig die Befestigung unten am Wasser entfernt werden, um das Ufer zu renaturieren. Einfach Steine weg, den Rest macht die Elbe allein. Diese Lösung haben wir schon für das Strandgebiet zwischen Bulln und Leuchtturm/Kinderstrand empfohlen. Und es nützte der Suche nach Ausgleichsflächen für die Airbus-Zuschüttung. Wieder ein paar Quadratmeter mehr und nicht so teuer ...
Wasserwerk. Ab Frühjahr 2010 sollte das östliche der beiden Wasserbecken geöffnet und ein Mini-Park östlich zwischen Haus und Teich angelegt werden. Die Ufer wurden flacher angelegt, damit auch die Tierwelt mehr Spaß haben sollte. Kitiker bemängelten, dass nun die inzwischen gebildete Süßwasser-Populationen im Brackwasser sterben würde.
Im Dezember 2010 wurde das östliche Becken geöffnet, die Hans Bunge und Manfred W. Juergens dokumentieren halfen.
Wittenbergen.
Blankenese entdet etwa am westlichen Wendehammer zum Campingplatz von Rissen aus. Unten Ansichten des Fährhauses Wittenbergen, eigentlich nicht mehr richtig zu Blankenese zugehörig, jedoch in unserem Freizeitbereich.
Das Wittenbergener Fährhaus wurde 1907 erbaut und bei der Flut 1962 schwer beschädigt. Es wurde bis 1974 wieder vom Pächter Paul Hoff aufgebaut, doch bestand nur bis zur weit höheren Flut von 1976. Heute zeugen nur noch die Bäume davon.
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