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Stadtteilarchiv: Blankenese-Dockenhuden.


An der obigen Karte von 1721 zu erkennen, lagen der friesische Fischerort Blankenese am Wasser und das germanisch-sächsische Bauerndorf 'Dochimshude' auf der Geest früher soweit auseinander wie der Weg nach Nienstedten. Im Jahre 1219 wurde Dockenhuden erstmals urkundlich erwähnt. Es musste den Zehnten an die Domkirche von Hamburg bezahlen.





Bereits die Freese-Karte von 1583 zeigte beide Dörfer. Unten 1849.





Die Grenzen von Alt-Dockenhuden.

Mit dem Uhrzeigersinn: Die Elbe rauf Mühlenberger Weg/Kirchenstraße, Blankeneser Landstraße/Wedeler Chaussee, etwa südlich Waldpark Marienhöhe und über Siebenbuchen westlich, südlich Espenreihe (der S-Bahnhof Iserbrook liegt auf altem und auch heutigem Sülldorfer Gebiet), östlich Bredkamp, ein wenig Schenefelder Landstraße, dann etwas zurück zu Lütt Iserbrook bis an die Schenefelder Grenze, dann zurück westlich von Am Botterbarg, Wientapperweg, Wildenbruchstraße, etwas Richtung und inkludiert Dörpfeldstraße, dann etwas östlich der Eichendorffstraße zur Elbchaussee, diese etwas Richtung Osten und dann östlich Elbhöhe zur Elbe zurück. Einordnung: Wer also beispielsweise am Bredkamp (früher Klopstockstraße) wohnte, war von 1919 bis 1951 Blankeneser, weil dies altes Dockenhudener Gebiet war, das 1919 zum Gesamtort Blankenese, 1927 zum Stadtteil Altonas und ab 1937 zum Ortsteil 'Groß-Hamburgs' geworden war. Wer aber wie Andreas und Birte gegenüber dem Bredkamp wohnt, gehört grundbuchmäßig zur Gemarkung Sülldorf, aber zum heutigen Stadtteil Iserbrook.





Zwischen Klingenberg, Bockhorst und der heutigen Frahmstraße gab es vor zweihundert Jahren noch ein ordentliches Waldgebiet; an den 'Eisernen Wiesen' (Iserbrook) sowieso. Das Dorf wurde 1867 mit Bau der zwei Eisenbahntrassen sehr verändert. Stellen Sie sich mal vor, wenn es diese beiden Trennungen nicht gäbe: Vom Ortskern (zwischen Jägers ESSO und Elektro-Duncker) nach Norden gäbe es keine Bahnbrücken bzw. Unterführungen. Und dahinter in den ehemaligen Feldern des Dorfes nach Westen wäre die nur im Bereich Klingenberg als Fußgänger zu überquerende Strecke nach Iserbrook nicht da.





Straßennamen in Dockenhuden hier ...


Geografische Mitten: Die Mitte des alten Blankenese lag am Fuße des Wasebergs (also am Ende der Kreekbahn), die des alten Dockenhuden etwa nördlich des Gosslerhauses, und das geografische Zentrum des aktuellen Blankenese liegt an der Kreuzung Falkentaler Weges/Blankeneser Landstraße, also am Startpunkt der Kreekbahn. Das Rüschen also traditionell als Zentrum?






Neueres Blankenese heißt Dockenhuden als eigenständiges Bauerndorf, Neu-Blankenese seit dem Zusammenschluss 1919, nach der Teilabtretung an Nienstedten 1939 und nach Gründung des neien Stadtteils Iserbrook. Wir führen die Straßen, die zwischen 1919 bis 1951 zu Blankenese gehörten, aber heute zu Iserbrook, nicht mehr auf. Grobes Muster: Iserbrook (und damit Alt Dockenhuden) ist nördlich (zwischen Bahnhof und Schenefelder Landstraße) und östlich (von Hasenhöhe) von der Bahnlinie Hier altes Blankenese ...





Waldrestaurant Marienhöhe ganz im Westen von Dockenhuden.





Der elektrische Bus vom Bahnhof nach Marienhöhe auf dem Rückweg (im Hintergrund die Häuser der Babendiekstraße). Gleislose. Elektrischer Omnibus, der zwischen 1911 und 1914 vom Bahnhof bis zur neuen Siedlung Marienhöhe (O-Ton: "Vornehme Villen-Kolonie, Grundstücke in jeder Größe zu verkaufen") fuhr, um diese damals noch abgelegene Gegend für Käufer attraktiver zu machen.





Das Freibad lag schon auf dem Gebiet von Sülldorf wie auch der Friedhof.





Der Schützenhof lag kurz in den heutigen Pumpenkamp und dann nach Westen.







Anzeige der Dockenhudener Firma Danielsen.









Kirche innen 1957.





Der Bahnhofplatz mit hinter den Bäumen verstecktem Bahnhof.





Dockenhuden zu einer gepflegten Zeit und roten Magirus- wie 319er-Bergziegen.







Blankeneser Bahnhof auf Dockenhudener Gebiet.
















Fuhrwesen Friedrich Ahrens 1915 (Adresse seit 1928: Dockenhudener Str. 11)




Die Bahnhofstraße in Dockenhuden. Namensänderungen hier ...







'Dockenhuden b. Blankenese' stand auf der Karte. Diese Kreuzung Hasenhöhe/Simrockstraße ist auch heute noch eine interessante Stelle.





Das Gasthaus Dockenhudenpark an der Stelle der heutigen Esso-Tankstelle. Von dort ging es hinunter in den ehemalig eigenständigen Dockenhudener Teil Mühlenberg.







Blankeneses katholische Kirche Maria Grün in den 1930ern.













Im Jahre 1904 wurde das Landrat Scheiff-Krankenhaus in Dockenhuden eingeweiht, es lag an der heutigen Schenefelder Landstraße und aktuell Bundeswehrgelände.



Dem Ortsteil Mühlenberg und dem Hirschpark haben wir einen Extra-Link spendiert.



Die Flur Dockenhudens von Westen aus.

Achtern Schierenholt

Op'n Schierenholt

Achtern Kuhlsbarg

Kuhlsbarg

Achter de Willhöden

Ohlwöhrn

Ohllager

Willhöden

Kreyenbarg

Wulfsdahl

Klingenberg

Ohlenhoop

In de Säge

Bredkamp

Lüttwolfdahl

Achtern Voßbarg

Voßbarg

Haasenberg





Iserbrook, als es noch zu Dockenhuden-Blankenese gehörte.





Das Gebiet von Dockenhuden (ab 1919 Neu-Blankenese) ging bis zur Gründung von Iserbrook 1951 bis an die Grenze von Schenefeld.







Im Café Ruppert muss wohl früher richtig was los gewesen sein, wenn man den Älteren zuhört.



 © Copyright by Thomas G. Mueller, Änderungen und Erweiterungen gern hier ...

Kontakt Stadteilarchiv Blankenese: Thomas G. Mueller, Krumdal 12, info@edition-weiss-blau.de oder Tel. 860400 (mobil 0170-2313304)





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